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Eine Keule für Uneinheitliche Regeln!

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Achamanian:

--- Zitat von: zaboron am 16.04.2015 | 13:59 ---Aber das ist doch alles Fluff oder? Viele Waffen bei Cthulu ist völlig ok solange alle die gleichen Werte haben.

--- Ende Zitat ---

Angeblich hat man bei der Berechnung der WErte im Cthulhu-Waffenhandbuch ja irgendwelche tatsächlichen Zahlen zur Durchschlagskraft und so zugrundegelegt ... das scheint mir halt ein absurder Regelaufwand für so ziemlich nichts zu sein.

YY:

--- Zitat von: User6097 am 16.04.2015 | 13:34 ---Funtionieren tut Cthulhu immer. Das System ist mega robust. Du spielst halt am (sehr guten) Material vorbei, wenn du das historische Gebammel ignorierst.

--- Ende Zitat ---

Es ist also möglich ;)


Ich spiele ja auch gern mit solchen Details, aber wenn es kein Quellenbuch gibt, schaue ich eben selbst nach Referenzmaterial und umgekehrt zwingt mich kein Quellenbuch, das auch so umfassend aufzuziehen.


--- Zitat von: Rumpel am 16.04.2015 | 14:11 ---Angeblich hat man bei der Berechnung der WErte im Cthulhu-Waffenhandbuch ja irgendwelche tatsächlichen Zahlen zur Durchschlagskraft und so zugrundegelegt ... das scheint mir halt ein absurder Regelaufwand für so ziemlich nichts zu sein.

--- Ende Zitat ---

Der Autor des Buches hat sicher einen Heidenspaß daran gehabt; der zeichnet auch für GURPS High-Tech und Tactical Shooting verantwortlich und kennt sich in einem Maße aus, dass er das Meiste quasi auf Knopfdruck runterschreiben konnte.

Für den Detailgrad des Regelsystems und den Stellenwert von Waffen im Setting ist das auch meiner Meinung nach etwas daneben, aber man kann es ja immer noch für andere Systeme und ähnliche Settings nutzen ;D

First Orko:
Doof wirds halt nur, wenn ein Neuling die Waffentabelle als Anlass nimmt, seinen optimierten Militärcharkater zu spielen mit den besten verfügbaren Waffen - nur um dann im Spiel festzustellen, dass der Fokus (wieder Erwarten) nicht auf Schießereien mit Zombies liegt und er beim ersten großen Gegener sowieso reif fürs Sanatorium ist. Und das ist dann schlimmstenfalls ein frustrierendes Spielerlebnis - geschürt aus einem falschen Fokus beim Detailgrad des Regelsystems. Denn: Regeln und Präsentation derselben schaffen Erwartungen! Das sollte sich ein Regeldesigner stets vor Augen halten, bevor er total vernarrt in sein Steckenpferd einen völlig überbordernden Regelteil schafft, der nur am Rande mit der Agenda des Spiels zu tun hat.

Mir ist klar, das es bei Cthulhu eher weniger der Fall sein wird, weil das Setting - zumindest in den speziellen Nerdkreisen- allgemeiner Kanon ist eigentlich jeder weiß, worauf er sich einlässt.

Aber bei einer mit bisher unbekannten Welt muss ich mich darauf verlassen, dass mir die Regeln eine Stütze sind und mir helfen, einen funktionellen Charakter zu erstellen. Wenn mir am Tisch dann dieselben Regeln ne Nase drehen: "Ätsch, da haste ja nen schönen Charakter gebastelt, aber die ganzen Regeln brauchst du beim Spiel gar nicht, haha!" dann fliegt das Teil nach kurzem Test schnell in die Ecke.

Die Waffenregeln von Cthulhu sind da nur ein Beispiel, das mir gerade eingefallen ist.

YY:

--- Zitat von: Orko am 16.04.2015 | 14:38 ---Regeln und Präsentation derselben schaffen Erwartungen! Das sollte sich ein Regeldesigner stets vor Augen halten, bevor er total vernarrt in sein Steckenpferd einen völlig überbordernden Regelteil schafft, der nur am Rande mit der Agenda des Spiels zu tun hat.

--- Ende Zitat ---

Volle Zustimmung.

Erschwert wird das bei Cthulhu etwas dadurch, dass der Autor des Waffenbuches mehr oder weniger ein "Externer" ist - da fragt man sich schon, warum man überhaupt auf die Idee kam, extra dafür jemanden ins Boot zu holen.

User6097:
Man kann Cthulhu als Pulp spielen, auch wenn ich das persönlich verabscheue, es geht recht gut . Gegen Kultisten funktionieren die Waffe nganz normal.

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