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HeroQuest (Das Rollenspiel) erscheint auf Deutsch
D. M_Athair:
OK. Das klingt akzeptabel. Bleibt das Cover.
munchkin:
--- Zitat von: Strohmann-Hipster am 4.05.2015 | 11:14 ---OK. Das klingt akzeptabel. Bleibt das Cover.
--- Ende Zitat ---
Cover hin oder her, auf die inneren Werte kommt es doch an...
D. M_Athair:
--- Zitat von: munchkin am 4.05.2015 | 12:14 ---Cover hin oder her, auf die inneren Werte kommt es doch an...
--- Ende Zitat ---
Einerseits stimmt das natürlich. Andererseits wenn das Teil schon so hochwertig produziert wird "Hardcover mit Leseband und Fadenbindung", dann erwarte ich auch ein vernünftiges Cover. Dieses händisch ausbessern zu müssen, bedeutet halt Arbeit.
Robin:
--- Zitat von: Strohmann-Hipster am 4.05.2015 | 01:07 --- Ich weiß nicht, wie wichtig das Wellenmuster für's Spiel tatsächlich ist. Es wurde hier ja schon behauptet, dass man darauf verzichten könne. Und selbst wenn nicht: Theoretisch lassen sich die dramaturgischen Entscheidungen auch an die Gruppe delegieren (so spiele ich mit Freunden seit Jahren Everway). Kurz: Mir scheint, dass HQ an der Stelle wesentlich freiformiger ist als FATE oder ApocWorld.
... vielleicht sollte ich mir das tatsächlich nochmal anschauen.
Wobei mir Mythic Russia da reichen könnte. Trotzdem könnte das deutsche Buch von Vorteil sein.
--- Ende Zitat ---
Genau, das "Wellenmuster" (der Erfolg-Misserfolg-Zyklus) ist eine Entscheidungshilfe unter mehreren, wie du Situationen auflösen kannst. In HeroQuest gibt es nicht den einen richtigen Weg, sondern verschiedene Tipps. Andere sind z.B. Ist diese Prüfung wichtig oder eher unwichtig?, Ist der Gegner das Ziel oder nur ein Hindernis auf dem Weg zum Ziel?, Wie unterhaltsam sind die Auswirkungen bei einer Niederlage oder einem Sieg? etc.
--- Zitat von: munchkin am 4.05.2015 | 09:07 ---Das Cover ist sicherlich kein Standard, was ich sehr erfrischend finde. Ob es gefällt ist natürlich Geschmackssache, aber das Cover des englischen Regelwerkes ist auch nicht so toll, da hat die deutsche Ausgabe schon gewonnen :-)
--- Ende Zitat ---
1. Das Cover ist sicher nicht jedermanns Sache. Aber es ist einzigartig, was es für mich in einem Markt der leider schon viel zu viele langweilige Cover hat, zu etwas Besonderem macht.
2. Es gibt keinen Grund wieso nicht mal ein Porträt ein Rollenspiel-Cover schmücken sollte. Über die halbnackten Frauen und die Männer mit langen Schwertern, die wir seit 40 Jahren kennen, regt sich auch niemand auf.
3. Der Charakter auf dem Bild hat einen direkten Bezug zum Buch. Das letzte Kapitel ist ein Beispiel, wie man Genre-Pakete umsetzt. Dieses Beispiel ist über die Welt Glorantha, in der Magie durch Runen ausgedrückt wird. Einige der Runen, die dort erklärt werden, finden sich auf dem Gesicht wieder.
4. Anders als viele Cover, die Charaktere in heldenhafter Pose wie aus einem Katalog zeigen, hat dieses Bild etwas Brutales und auch Trauriges. Und so sind Rollenspiele schließlich auch manchmal.
--- Zitat von: Keuner am 4.05.2015 | 10:22 ---In Heroquest 2 sind bei den Beispielen viele verschiedene Szenarien beschrieben, Glorantha kommt verstärkt im Magie-Kapitel vor. Aber im Rückblick kann ich mich an sehr wenig Glorantha-Bezug erinnern. Da es sich um eine Übersetzung handelt, wird es vermutlich genauso sein!
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Rumpel am 4.05.2015 | 10:28 ---Auf google+ wurde auch verkündet, dass das Buch eine direkte Übersetzung des Original-Universalregelwerks ist; Glorantha-Anteile gab es da auch bei den Beispielen (außer im Magie-Kapitel) nur minimal. Wenn ich mich richtig erinnere, war das größte Beispiel ein Extendet Conflict, was mit in einer Arena kämpfenden Gladiatoren-Superhelden in einem Cyberpunk-Setting.
--- Ende Zitat ---
Beides richtig. :d
Der größte Teil des Buches hat nichts mit Glorantha zu tun, sondern ist frei für jede Welt einsetzbar. Die Beispiele und Bilder geben genau das wieder. Im vorletzten Kapitel geht es um das Herstellen von Genre-Paketen. Das heißt darum, wie du HeroQuest für dein eigenes Genre und deine Welt mit Magie, Rassen oder Science-Fiction-Waffen umsetzen kannst. Wenn du möchtest, kannst du hier aufhören zu lesen. Du kannst aber auch noch das letzte Kapitel lesen, das anhand der Welt Glorantha ein ausführliches Beispiel liefert, wie man ein solches Genre-Paket erstellen kann.
P.S.: Die Vorbestellungfrist endet diese Woche. ;)
D. M_Athair:
--- Zitat von: Robin am 6.05.2015 | 10:05 ---1. [...] Aber es ist einzigartig, [...]
2. Es gibt keinen Grund wieso nicht mal ein Porträt ein Rollenspiel-Cover schmücken sollte.[...]
--- Ende Zitat ---
Das ist so leider nicht korrekt. So selten sind Portraits jetzt auch wieder nicht. Beispiel:
Gut, an der Stelle muss ich mich korrigieren. Portraits sind nicht zwangsläufig als Cover ungeeignet. Aber es ist viel schwieriger damit beschreibende Assoziationen zu wecken,
die den Inhalt des Buches beschreiben können. Nur ganz wenige schaffen das. Dieses hier macht das z.B. nicht so schlecht:
--- Zitat von: Robin am 6.05.2015 | 10:05 ---3. Der Charakter auf dem Bild hat einen direkten Bezug zum Buch. Das letzte Kapitel ist ein Beispiel, wie man Genre-Pakete umsetzt. Dieses Beispiel ist über die Welt Glorantha, in der Magie durch Runen ausgedrückt wird. Einige der Runen, die dort erklärt werden, finden sich auf dem Gesicht wieder.
--- Ende Zitat ---
Mir ist das zu wenig. Ein Cover sollte ein Buch einleiten können und eben kein Nachwort sein. Auch wenn das eine nette Funktion ist. Immerhin besser, als wenn das Cover nur gut aussieht und keinen Bezug zum Inhalt hat. Naja. Ich denke ich werde einen Schutzumschlag basteln.
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