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Batman v Superman: Dawn of Justice

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Noir:

--- Zitat von: La Cipolla am  3.04.2016 | 17:51 ---Sprüchen hinterher etc etc etc. Das hat auch nichts mit "gritty" oder ähnlichem zu tun, denn wenn man sich bspw. Netflix-Daredevil oder Jessica Jones anguckt, sind die wesentlich ernster und düsterer

--- Ende Zitat ---

Puh ... so unterschiedlich sind die Meinungen ... krass. Ich weiß nicht, wie man "Daredevil" oder "Jessica Jones" düster und ernst nennen und "Batman v Superman" dies' absprechen kann. DD und JJ sind die meiste Zeit einfach nur langgezogen wie Kaugummi und das ganze gepaart mit "immer Nacht" und "hier einen Eimer Blut mehr, bitte." und natürlich "Wie können wir die Folgen noch mehr strecken? Am besten ziehen wir die Kampfszenen künstlich in die Länge!"

Was daran jetzt "düsterer" und "ernster" sein soll, weiß ich nicht.

BvS bietet sicherlich nicht jedem etwas ... aber der Film ist sehr viel tiefgründiger als es viele Kritiker zugeben wollen. Gerade die Darstellung von Bruce Wayne ist so unglaublich krass gut in Szene gesetzt, dass ich eine Gänsehaut kriege, wenn ich nur daran denke.

DD und JJ haben natürlich insgesamt mehr Zeit um ihre Themen auszuarbeiten ... weshalb ein Vergleich ja ohnehin hinkt ... aber "düsterer" und "ernster"? Heieiei ... da werden wir uns nie einig.

Supersöldner:
Watchmen war viel Düsterer.

tartex:
Ich mochte BvS. Da wurden viele meiner liebsten DC-Universe-Comic im Schnelldurchlauf abgespult und 3dimensionalisiert.

Zu Batman and Knarre:


The Dark Knight Returns war wohl der einflußreichste Batman-Comic der letzten 40 Jahre. Viele Szenen war einfach da raus gesamplet. Als Batman-Purist muss man das ja wohl kennen.

La Cipolla:

--- Zitat ---Puh ... so unterschiedlich sind die Meinungen ... krass. Ich weiß nicht, wie man "Daredevil" oder "Jessica Jones" düster und ernst nennen und "Batman v Superman" dies' absprechen kann. DD und JJ sind die meiste Zeit einfach nur langgezogen wie Kaugummi und das ganze gepaart mit "immer Nacht" und "hier einen Eimer Blut mehr, bitte." und natürlich "Wie können wir die Folgen noch mehr strecken? Am besten ziehen wir die Kampfszenen künstlich in die Länge!"

Was daran jetzt "düsterer" und "ernster" sein soll, weiß ich nicht.

BvS bietet sicherlich nicht jedem etwas ... aber der Film ist sehr viel tiefgründiger als es viele Kritiker zugeben wollen. Gerade die Darstellung von Bruce Wayne ist so unglaublich krass gut in Szene gesetzt, dass ich eine Gänsehaut kriege, wenn ich nur daran denke.

DD und JJ haben natürlich insgesamt mehr Zeit um ihre Themen auszuarbeiten ... weshalb ein Vergleich ja ohnehin hinkt ... aber "düsterer" und "ernster"? Heieiei ... da werden wir uns nie einig.
--- Ende Zitat ---

Müssen wir doch auch nicht, ist ja Ansichtssache. ;)

Ob man es vergleichen kann, ist allerdings eine angemessene Frage; weniger durch das Format (Schon mal "Super" gesehen? Der ist auch erheblich düsterer und lustiger zugleich, als Kinofilm.) und mehr dadurch, dass Netflix keinen Hollywood-Blockbuster raushauen muss. Bei BvS gab es ja durchaus harte Studioerwartungen, die erfüllt werden wollten, und es ist klar, dass 2/3 ruhige, emotionale Szenen oder Charakterportraits nicht dazu gehören. Wobei es da imho bessere Mittelwege gibt (der erste Avengers bspw. im Gegensatz zum zweiten, der die Balance genauso wenig hinbekommen hat wie SvB). Ich fand bspw. auch Man of Steel erheblich düsterer, weil es a) mehr Alltag, mehr Positives und mehr Trivialität hatte, die in der zweiten Hälfte sehr brachial zerstört werden konnte, und b) ein gewisses emotionales Build-up hin zu der "düsteren" Todesszene schlechthin gab, so dass sie auch wirken konnte. Meine absolute Lieblingsszene in Batman v Superman bspw. ist auch die Szene, in der Bruce durch Metropolis rennt und man sieht, wie "beiläufig" die Laserstrahlen durch die Gebäude schneiden. Das sind harte Bilder, nicht weil sie dunkel oder brutal wären, sondern weil man spürt, wie hilflos er ist, und weil man fühlt, wie viele Leute in diesem Moment sterben, ohne dass man einen einzigen davon sieht. Nice. Das hätte die Stimmung des Films sein können.

Wobei "hart", "düster" und "gritty" eigentlich auch seltsame Kategorien sind, um Qualität jeglicher Art zu messen. Kampfszenen, Tageslicht und Blut spielen dabei für mich persönlich jedenfalls keine Rolle (was wahrscheinlich nur zeigt, wie sinnlos es ist, ausgiebig darüber zu diskutieren). Sollte "gritty" nicht irgendwann sogar mal down-to-earth und realistisch heißen ...? Who cares.

Tiefgründig ist btw. noch mal was ganz anderes, aber das spielt imho auch keine Rolle für diesen Film. Der hätte sehr tiefgründig oder gar nicht tiefgründig sein können (kA was er war!), er wäre wohl exakt gleich angekommen.

La Cipolla:
Ich muss übrigens noch etwas Gutes erwähnen, denn zwei Dinge waren Man-of-Steel-würdig, was den Humor angeht: Einmal diese vollkommen wahnsinnige Martha-Sache (Das halbe Kino hat geschrieen. XD'') und einmal die Jesus-Symbolik, die vom ersten Film an einfach fröhlich weiter eskaliert ist. :D Schön.

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