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Zufall mit Gedächtnis

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Eulenspiegel:
@ Maarzan
Zum Proben bestimmen:
Stimmt, hier müsste vorher festgelegt werden, wofür Proben abgenommen werden und wofür nicht.

Alternativ könnte man auch sagen: Auf den Zettel kommen nur Proben, die relevant für die Story sind. Der SC darf zwar auch für beliebig andere Sachen Proben ablegen, aber die kommen nicht auf den Zettel. (Weder Erfolg noch Misserfolg.)

Zur Zahlenökonomie:
Angenommen, ich würfel regelmäßig auf 90% Proben: Dann müsste ich von 10 Proben 9 bestehen, um im Durchschnitt zu sein.

Nehmen wir mal meine Analyse: Wir addieren also zehnmal 90%. (Weil 10 Proben mit je 90% abgelegt wurden.) Damit erhalten wir 900%.
Jetzt subtrahieren wir neunmal 100%. (Weil 9 Proben gelungen sind.) Und erhalten somit 900% - 9*100% = 0.
Man ist also im Durchschnitt.

Oder schauen wir uns nur die erste Probe an:
Wenn mir die erste 90% Probe gelingt, stehe ich auf dem Zettel bei -10%. Das heißt, ich habe leichtes Glück. (Meine nächste Probe wird um 1% erschwert, was imho zu vernachlässigen ist.) Je häufiger ich die 90% Proben schaffe, desto stärker wird mein Glück. Wenn ich alle 10 Proben schaffe, stehe ich schon bei -100%, was anzeigt, dass ich relativ viel Glück hatte. (Es ist wahrscheinlich, dass man eine 90% Probe schafft. Es ist aber unwahrscheinlich, dass man zehn 90% Proben hintereinander schafft.)

@ Gorbag
Ja, es setzt Sachen in kausalen Zusammenhang, die keine sind. Das stimmt.
Man könnte das ganze als eine Art Karma oder Schicksal verstehen.

Das Bild mit der Gewitterwolke ist schon ganz passen. (So eine Art Karma-Gewitterwolke.)

Bezüglich unwichtiger Dinge: Dem könnte man entgegenwirken, indem nur die Sachen auf den Zettel kommen, die wichtig sind.

@ Rumpel
Ob nur im Extremfall eingegriffen wird oder immer, hängt davon ab, ob du die 1. oder die 2. Möglichkeit verwendest, die ich vorgeschlagen habe.
Bei der 1. Möglichkeit greifst du nur im Extremfall ein. Bei der 2. Möglichkeit greifst du immer ein.

Und doch, eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit wird ja gerade dadurch gewürdigt, dass ich auf dem Zettel eine hohe Zahl stehen habe. Egal, ob mir die Probe gelingt oder misslingt: Je höher die Erfolgswahrscheinlichkeit war, desto höher die Zahl, die auf dem Zettel steht.

Samael:
Ich sehe keinen Vorteil, nur Aufwand.

Ausserdem berücksichtigst du nicht, dass Proben während des Spiels massiv unterschiedliche "Wichtigkeit" haben.

Achamanian:

--- Zitat von: Eulenspiegel am 26.07.2015 | 13:39 ---
@ Rumpel
Ob nur im Extremfall eingegriffen wird oder immer, hängt davon ab, ob du die 1. oder die 2. Möglichkeit verwendest, die ich vorgeschlagen habe.
Bei der 1. Möglichkeit greifst du nur im Extremfall ein. Bei der 2. Möglichkeit greifst du immer ein.

Und doch, eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit wird ja gerade dadurch gewürdigt, dass ich auf dem Zettel eine hohe Zahl stehen habe. Egal, ob mir die Probe gelingt oder misslingt: Je höher die Erfolgswahrscheinlichkeit war, desto höher die Zahl, die auf dem Zettel steht.

--- Ende Zitat ---

Okay, dann habe ich die zweite Möglichkeit falsch verstanden ...
Den Rest verstehe ich immer noch nicht. Vielleicht bin ich auch einfach zu dumm. Okay, wenn ich eine 80%-Probe bestehe, wird die Zahl auf dem Zettel bei einem Erfolg doch kleiner und nicht größer, oder(+80-100)? Dadurch sinkt dann effektiv meine Chance bei der nächsten Probe um 2% (ein Zehntel der 20% Differenz ...) D.h., der Umstand, dass ich 80 Prozent in Schlösser Knacken habe, wird dann dadurch honoriert, dass es bei der nächsten Probe um 2% schwerer ist, den Ork mit dem Pfeil zu treffen? Bzw. werden meine 80% Schlösser knacken für den Fall, dass mir das Schlösserknacken vorher misslungen ist, dadurch honoriert, dass es 8% leichter wird, den Ork zu treffen?

Eulenspiegel:
@ Samael
Die Vorteile habe ich im Abschnitt "Zielgruppe" geschrieben.

Zur Wichtigkeit habe ich bereits Maarzan und Gorbag einen Vorschlag gemacht:
Es wird zwischen wichtigen und unwichtigen Proben unterschieden. - Sicherlich, das ist nur eine binäre Unterscheidung. Aber imho ist sie ausreichend. Man könnte jetzt noch eine Gewichtung für unterschiedliche Wichtigkeiten einführen. Aber das würde den Aufwand tatsächlich in die Höhe treiben.

Von daher würde ich bei der binären Unterscheidung bleiben.

@ Rumpel
Richtig. Bei der 2. Möglichkeit ist das so.

Samael:
Du änderst nichts daran, dass man mal kurzfristig gehäuft Pech haben kann. Und über längeren Zeitraum gemittelt ändert sich ebenfalls nichts.

Kurz: Viel Lärm um nichts, und jede Menge Reibungswärme deren Energie anderswo besser investiert wäre.

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