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[Erzählt mir von] Shadow of the Demon Lord
Caranthir:
--- Zitat von: LushWoods am 27.07.2016 | 11:18 ---Oh Mann, nicht böse gemeint, aber bitte nicht diese Standardleier wieder.
Du verstehst diesen speziellen Fall nicht. Lies dir die Diskussionen mal vorher durch bitte, bevor du postest.
--- Ende Zitat ---
Danke, aber ich habe mir die Diskussion interessiert durchgelesen und beziehe mich ausschließlich auf die Rezension Shadows of the Demon Lord.
--- Zitat ---Systeme werden aus der reinen (Lese-)Theorie heraus zerfetzt, etc.
Und da bin ich noch nicht mal bei übertriebenen Reaktionen oder der Geschmacksfrage.
--- Ende Zitat ---
Das war ja dann hier nicht der Fall, der Autor hat ja anscheinend einen ausgiebigen Spieletest angesetzt und vergleicht das System sogar mit dem Regelschwergewicht D&D5.
--- Zitat ---In wie weit das jetzt hier bei SotDL zutrifft kann ich nicht wirklich sagen.
--- Ende Zitat ---
Um genau diese Rezi geht's mit aber hier. Hier ist mir aufgefallen, dass der Autor seine Meinung klar begründet aus seinem Spieltest heraus. Und dagegen kann ich schlecht argumentieren. Da landen wir dann ganz schnell in den Diskussionen "Ich fand es gut - Ich aber nicht".
Lest euch doch einfach mal ein paar Filmkritiken durch. Da wird völlig unterschiedlich argumentiert und die Autoren kommen zum Teil zu komplett gegensätzlichen Meinungen. Wieso man da im Rollenspielbereich so extrem reagiert ist mir schleierhaft, wo sich hier auch noch alles im Hobbybereich bewegt.
Ach, und nur dass wir uns nicht falsch verstehen: Ich kenne den Autor nicht persönlich, bin aber an Shadows of the Demon Lord durchaus interessiert, habe es aber weder gelesen noch gespielt.
KyoshiroKami:
--- Zitat von: Caranthir am 27.07.2016 | 11:05 ---Aber: Der Autor begründet seine Meinung mit einem relativ aufwändigen Spieltest. Wenige Rezensenten machen sich überhaupt diese Mühe. Ich würde also sagen, dass diese eine Rezension nicht einfach so ins Blaue geschossen ist, sondern eben auf einem (natürlich subjektivem) Spieletest beruht.
--- Ende Zitat ---
Ich finde es interessant wie unterschiedlich die Erfahrungen scheinbar sind. Wir haben eine (noch nicht ganz abgeschlossene) Kampagne und einige Oneshots gespielt, darauf basiert auch meine eigene Spielvorstellung und ich komme zu einem völlig anderen Ergebnis. Meine Spieler waren nie überfordert durch die Auswahl und die Kämpfe waren immer sehr ausgeglichen (gut, ein oder zweimal hätte es einen Spieler erwischt, er hatte dann aber noch Glück im Unglück). Was mich an der Rezension stört ist, dass er das Regelwerk (laut eigener Aussage) nur überflogen hat. Einige seiner dargestellten Probleme hätte man durch richtiges Lesen schnell lösen können. Und ich finde, dass die Klassen gerade bei SotDL schön ausbalanciert sind und keiner benachteiligt ist.
Caranthir:
--- Zitat von: KyoshiroKami am 27.07.2016 | 11:34 ---Ich finde es interessant wie unterschiedlich die Erfahrungen scheinbar sind. Wir haben eine (noch nicht ganz abgeschlossene) Kampagne und einige Oneshots gespielt, darauf basiert auch meine eigene Spielvorstellung und ich komme zu einem völlig anderen Ergebnis.
--- Ende Zitat ---
Und genau das ist bei mir so ziemlich der Normalzustand: Je nach Gruppe, je nach Laune, je nach Spielgeschmack wird man beim Rollenspiel grundsätzlich immer zu völlig anderen Ergebnissen kommen. Ich hatte schon die schlimmsten Rollenspielerfahrungen mit tollen System und die schönsten bei absolut grottig beschriebenen Regelschwergewichten. Es kommt immer drauf an, was die Gruppe draus macht. Daher plädiere ich ja auch dafür, dass Spielberichte und Rezensionen auch als solche wahrgenommen werden: Begründete Meinungen.
KyoshiroKami:
--- Zitat von: Caranthir am 27.07.2016 | 11:39 ---Daher plädiere ich ja auch dafür, dass Spielberichte und Rezensionen auch als solche wahrgenommen werden: Begründete Meinungen.
--- Ende Zitat ---
Das ist auch verständlich, nur hat der Autor hier entweder nicht richtig gelesen oder Dinge gar nicht gelesen. Wenn man etwa zur "Prepare"-Aktion reinguckt, dann bekommt man diese erklärt, sogar mit Beispiel. Und dann sich an Dingen aufzuhalten, wie etwa, dass man zu Beginn nicht gleich in Plattenrüstung und mit Kriegshammer rumspazieren kann, finde ich etwas übertrieben, aber ja, das sind Meinungen. Im Laufe der Kampagne soll man aber gerade den eigenen Aufstieg (oder vielleicht auch Fall) erleben, denn zum Schluss ist man eben Meister seines Fachs und zu Beginn ein Niemand, der versucht zu überleben.
Kaskantor:
@ Caranthir wieso ist für dich DnD 5 ein Regelschwergewicht? Wenn ich das mit DSA, Shadowrun, Pathfinder oder ähnlichem vergleiche, ist das ein absolutes Ruleslight-Werk.
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