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[Film] Star Wars - Rogue One

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Chiungalla:

--- Zitat von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 23.12.2016 | 20:28 ---Der YY hats auch schon gesagt - historische Rebellenorganisationen haben früher oder später schweres Gerät. Wenn sie erfolgreich operieren.
--- Ende Zitat ---

Panzer und Flugzeuge vielleicht, aber wohl eher selten Flugzeugträger und Schlachtschiffe...

YY:

--- Zitat von: Kowalski am 24.12.2016 | 14:33 ---Ich sah eher den Butter & Messer Effekt als eine Kollision gleich schwerer Schiffe.

--- Ende Zitat ---

Ja, das war der zweite Moment, wo mir die Szene aufgefallen ist.

Und das hat man an anderer Stelle im (erweiterten) SW-Universum auch schon anders gesehen...


Für mich gibt es immer noch Unterschiede zwischen "Das haben wir schon immer so gemacht" wie Geräusche von sichtbaren Lasern im Weltall (dient ja auch der Darstellung) und physikalisch völlig absurdem Mist, wie man ihn stellenweise in Ep. 1-3 und bei der Hammerhead-Szene in Rogue One findet.
Da greift auch die Rule of Cool nur noch sehr bedingt.


--- Zitat von: Chiungalla am 24.12.2016 | 14:47 ---Panzer und Flugzeuge vielleicht, aber wohl eher selten Flugzeugträger und Schlachtschiffe...

--- Ende Zitat ---

Die haben ja auch die wenigsten Staaten zur Verfügung und diese Staaten zeichnen sich bei uns mehrheitlich durch einen Mangel an internen Rebellionen aus, seitdem es diese Gerätschaften überhaupt gibt.
Und i.d.R. hat sich die Rebellion/Revolution in die eine oder andere Richtung erledigt, bevor es die Flugzeugträger einzeln betrifft - spricht entweder sind sie nicht relevant oder sie fallen dann "automatisch" an die neue Regierung.

Auf dem Maßstab, der bei Star Wars zugrunde liegt, muss man vielleicht eher einen Teilvergleich zur Sezession der amerikanischen Südstaaten u.Ä. ziehen.
Wenn sich ganze Planeten der Rebellion anschließen, können die natürlich auch entsprechende Großkampfschiffe zur Verfügung stellen - Paradebeispiel Mon Calamari.

Drantos:
War gestern drin und fühlte mich bestens unterhalten. Popcorn Kino vom Feinsten.
Für mich der beste Teil der Reihe.
Knall Bumm Päng - Geil  :D


cu Drantos

Chiungalla:

--- Zitat von: YY am 24.12.2016 | 16:25 ---Auf dem Maßstab, der bei Star Wars zugrunde liegt, muss man vielleicht eher einen Teilvergleich zur Sezession der amerikanischen Südstaaten u.Ä. ziehen. Wenn sich ganze Planeten der Rebellion anschließen, können die natürlich auch entsprechende Großkampfschiffe zur Verfügung stellen - Paradebeispiel Mon Calamari.
--- Ende Zitat ---

Einen wirklich damit vergleichbaren Status erreichte die Rebellion (wenn überhaupt) nach Episode VI. Bis hin zu Rogue One und Episode IV war es eine wirklich kleine Rebellion die dann langsam aufwind bekam als Ergebnis der Auflösung des Senats und der Zerstörung Alderaans. Aber bis Episode VI ist es noch eine Guerilla-Streitmacht die Nadelstiche setzt. Keine die sich regelmäßig auf größere Schlachten mit dem Imperium einlässt oder Systeme erobern oder verteidigen kann. Am Ende von Episode VI, mit dem Tode des Imperators, wurde dann aus der verzweifelten Undercover-Rebellion ein wirklicher Bürgerkrieg. Aber selbst das ist EU.

Und die wenigsten Planeten des Star Wars Universums unterhielten zu Zeiten des Imperiums überhaupt eine eigene Flotte aus Großkampfschiffen. Selbst Corellia und viele andere Welten die über große Werften und Expertise im Schiffbau verfügen hatten vor allem Corvetten und Fregatten um Schmuggler und Piraten zu jagen. Also eher eine Polizeiflotte als eine Kriegsflotte. Die Mon Calamari Kreuzer sind umgerüstete Passagier- und Forschungsschiffe.

Die Hutten hatten zu Zeiten von Episode IV bis VI eine eigene Streitmacht aus Großkampfschiffen, durften die aber mehr oder weniger nur deshalb behalten, weil sie sie eh nie einsetzten und das Imperium sich nicht offen mit den Hutten streiten wollte. Es gab noch ein paar ähnlich große Organisationen die ebenfalls kleine Flotten unterhalten. Und natürlich gab es noch hier und dort verschollene oder vergessene Großkampfschiffe aus den Klonkriegen. Aber im großen und ganzen ist die Verfügbarkeit von Großkampfschiffen sehr begrenzt.

Was ich mir tatsächlich für Episode VI gewünscht hätte wäre eine größere und zusammengewürfelter aussehende Flotte von Kampffliegern. X-Wings, Y-Wings und besonders A-Wings und B-Wings sind natürlich super cool wirken aber tatsäch mehr wie ein sehr gut organisiertes Militär und nicht wie eine Rebellion die wenig wählerisch bei ihrem Material sein darf.

YY:

--- Zitat von: Chiungalla am 24.12.2016 | 17:28 ---Aber im großen und ganzen ist die Verfügbarkeit von Großkampfschiffen sehr begrenzt.

Was ich mir tatsächlich für Episode VI gewünscht hätte wäre eine größere und zusammengewürfelter aussehende Flotte von Kampffliegern. X-Wings, Y-Wings und besonders A-Wings und B-Wings sind natürlich super cool wirken aber tatsäch mehr wie ein sehr gut organisiertes Militär und nicht wie eine Rebellion die wenig wählerisch bei ihrem Material sein darf.

--- Ende Zitat ---

Bei den größeren Schiffen kommt das doch ganz gut hin.
Da ist die Modellvielfalt sehr groß und i.d.R. sind die Dinger nur in großer Zahl in der Lage, imperiale Großkampfschiffe ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Die wirken tatsächlich größtenteils improvisiert und aus der Not in ihre jeweilige Rolle gepresst.


Was die Jäger angeht, müsste man eigentlich viel mehr geatzelte TIE-Maschinen sehen, aber gerade aus Perspektive der Rebellen haben die diversen -Wings den Riesenvorteil eines eigenen Hyperraumantriebs. Das bringt sowohl größere taktische Flexibilität als auch viel bessere Möglichkeiten, die Dinger zwischen den Einsätzen unentdeckt irgendwo unterzubringen.
Finde ich gut nachvollziehbar, dass man sich darauf konzentriert, möglichst viele von denen in die Luft bzw. ins All zu kriegen.

Ich habe mich da eher gerade in Ep. IV - VI gefragt, warum das Imperium so gurkige Jäger hat.
Das ist erst mit dem EU spürbar anders geworden, aber der Standard im Jägerbau scheint doch schon deutlich vor der Rebellion ein anderer gewesen zu sein.

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