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[Film] Star Wars - Rogue One
Megavolt:
--- Zitat von: Kowalski am 24.01.2017 | 21:35 ---Wenn man KEINE Stormtroopers gesehen hätte und KEINE Tie-Fighter und KEINE Sternzerstörer, dann wäre das kein Star Wars.
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, dass die sich in ne ganz blöde Ecke reinmanövriert haben. Ursprünglich ist Star Wars mal Autorenkino gewesen, wo jemand nen dummen Plot (Jesus im Weltall mit Ewoks) einfach voll durchgezogen hat, und sowas will man eben sehen.
Das geht heute nicht mehr, weil da jetzt dermaßen viel Geld drin steckt, dass die alle sichere Bank spielen müssen und weil Star Wars offenbar viele Leute auch dann beruhigt, wenn einfach mal ne Stunde lang Infanteriesquads aufeinander schießen. Ich würde den Film daher genau wie Disney machen und danach das Geld zählen.
Gedankenspiel: Würde man wieder einem wilden Drehbuchschreiber erlauben, Star Wars so zu machen, wie er möchte, wäre (im Idealfall, also vermutlich eher nicht) die Originalität wieder da, aber die Fans würden sagen: Buh, das ist kein Star Wars. Verzichtet man darauf, bekommt man halt immer "CGI" und "Star Wars Inventar", und sei es noch so hirnrissig wie die Sturmgeschütz-Walker im Inselressort.
Immerhin: Manche Fehler machen sie auch nicht mehr. Die völlig inflationäre Verwendung von Lichtschwertern wie in dieser dummen Arenaszene in der Jediarena, wo vierhundert Jedis mit sechshundert Schwertern herumgewirbelt haben, das scheint mir passé zu sein. Da wird streng drauf geachtet, dass das Lichtschwert nur noch sehr ausgewählt aufblitzt.
George Lucas ist entweder der größte Knallvogel und Lucker aller Zeiten und hat null Ahnung von gar nix (man denke eben zum Beispiel an diese Jediarena), oder er ist ein Genie und hat sich damit abgefunden, dass StarWars nur Fanservice ist und die Jediarena ist seine sehr listige Art, Sarkasmus zu zeigen. Ich persönlich würde mir wünschen, dass die Theorie stimmt, dass Jar Jar die Phantombedrohung hätte sein seollen (das kennt ihr, gell?), das würde ich dem George als mutigen Schachzug hoch anrechnen.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Megavolt am 25.01.2017 | 07:06 ---Auch, ja.
Trotzdem finde ich, dass die alten Filme als Gesamtkomposition
--- Ende Zitat ---
absolut überbewertet werden
--- Zitat --- Todessterne!
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vgl mal bitte den Lensman Zyklus, da nimmt man Planeten für sowas oder Sonnenprojektoren(aber dann ist ne Flotte weg)
Lichtschwerter!
--- Zitat ---Die Macht!
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Psi etc, sind Space Opera nicht gerade ungewöhnlich, siehe Lensträger speziell Lensträger ll Ordnung spez Nadreck(er gegen eine Boskonische Raumfestung, danach entschuldigt er sich für sein Versagen weil er das letzte Handvoll eigenhändig erledigen musste)
Sir Mythos:
--- Zitat von: Megavolt am 25.01.2017 | 07:43 ---Gedankenspiel: Würde man wieder einem wilden Drehbuchschreiber erlauben, Star Wars so zu machen, wie er möchte, wäre (im Idealfall, also vermutlich eher nicht) die Originalität wieder da, aber die Fans würden sagen: Buh, das ist kein Star Wars. Verzichtet man darauf, bekommt man halt immer "CGI" und "Star Wars Inventar", und sei es noch so hirnrissig wie die Sturmgeschütz-Walker im Inselressort.
--- Ende Zitat ---
Vielleicht wäre Originalität da, aber es wäre kein Star Wars, weil es sich vermutlich nicht stimmig ins Star Wars Film-Universum einfügen würde.
Ich bin immer für originelle Drehbücher - aber die können ruhig in einem eigenen Filmuniversum spielen. Wenn sie in das bisherige Film Universum passen, ok, aber wenn nicht, machen sie m.E. mehr kaputt als das sie davon gewinnen können.
YY:
--- Zitat von: Kowalski am 24.01.2017 | 23:16 ---Aber wie man an Filmen wie Transformers sieht wird das Budget von der CGI aufgefressen. Für Szenen mit Schauspielern und ein gutes Drehbuch bleibt wenig Zeit.
Schade eigentlich aber wir gehen als Fans trotzdem rein.
--- Ende Zitat ---
Dass Dialoge und halbwegs brauchbarer Plot so unendlich viel Geld kosten, halte ich für ein Gerücht.
Es gibt ja Filme, die beides "können" und dann auch nicht doppelt so viel kosten wie einer, der nur eins von beidem hat - mal ganz übertrieben gesagt.
Und gerade bei Transformers und Ähnlichem gilt zumindest für mich, dass ich mir die genau deswegen nicht anschaue.
Bringt halt nichts, wenn ich gefühlt der einzige bin :P ;)
--- Zitat von: Chiungalla am 24.01.2017 | 23:30 ---Star Wars war vor allem zu jeder Zeit State-of-the-Art Tricktechnik. Das bedeutete vor 40 Jahren halt Modelle und Trickaufnahmen und heute halt CGI.
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So richtig "modern" ist eigentlich die Erkenntnis, dass CGI gewissen Beschränkungen unterliegt und man sich sehr genau überlegen sollte, was man mit welcher Methode darstellt.
Dafür gibt es ja gerade im Star Wars-Franchise gute Beispiele ;)
--- Zitat von: Megavolt am 25.01.2017 | 07:43 ---Ursprünglich ist Star Wars mal Autorenkino gewesen, wo jemand nen dummen Plot (Jesus im Weltall mit Ewoks) einfach voll durchgezogen hat, und sowas will man eben sehen.
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Es geht ja nicht darum, dass es genau dieser dumme Plot war, sondern um den Charme und den Detailreichtum, mit dem das umgesetzt wurde.
Das war damals der im amerikanischen Sprachgebrauch so schön bezeichnete "perfect storm" im positiven Sinne - und man kann zwar ein Stück weit versuchen, die Voraussetzungen für eine Wiederholung zu schaffen, aber am Ende bleibt es irgendwo Glückssache, ob es noch mal klappt.
--- Zitat von: Megavolt am 25.01.2017 | 07:43 ---George Lucas ist entweder der größte Knallvogel und Lucker aller Zeiten und hat null Ahnung von gar nix (man denke eben zum Beispiel an diese Jediarena), oder er ist ein Genie
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Angesichts der Produktionsgeschichte und -umstände der alten und der neuen Trilogie und deren jeweiligen Auswirkungen ist das mMn relativ leicht zu beantworten... :P ;D
Kowalski:
--- Zitat von: Megavolt am 25.01.2017 | 07:06 ---Auch, ja.
Trotzdem finde ich, dass die alten Filme als Gesamtkomposition der ultimative Brecher sind, der eben auch den unsterblichen Ruhm der Marke begründet.
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Öhm. Nein. Wir kriegen nur alle einen NERDGASM wenn wir uns Star Wars anschauen. Die Fans der ersten Stunde sozusagen. Ich musste mir den am ersten Tag wo der im Kino lief 2 mal anschauen. Bin noch schnell nach Hause gelaufen um das Taschengeld für die 2-te Vorstellung zu holen.
Für einen 11-jährigen ÜBERWÄLTIGEND.
Jetzt. Ja, geht so. Hat seine Stärken und seine Schwächen.
--- Zitat von: Megavolt am 25.01.2017 | 07:06 ---Ich denke, aber das ist nur meine bescheidene Meinung, dass da die Figuren halt alle mega spannend sind, das Pacing ist brillant, und das ganze Setup ist einfach unglaublich originell. Todessterne! Lichtschwerter! Die Macht! Dass man innen drin in einem Schneepferd schlafen muss, wenn es zu kalt wird! Dass man mit 400km/h auf nem Schwebespeeder direkt durch nen Wald fährt, weil man halt ne coole Sau ist (und nicht etwa mit einem 7km/h-Bulldog und mit aufgeschnalltem Fahrradhelm, wie langweilige Leute wie ich das machen würden).
--- Ende Zitat ---
Es ist unrealistisch. Wie F&F, Mission Impossible, 007, Superhelden, Transformers, HdR, Hobbit, etc. AUCH.
Die Gadgets sprechen die kleinen Kinder in uns an. Die Geschichte ist zumindest in Ordnung, deswegen kann man die sich auch heute noch anschauen, als Erwachsener. Aber es gibt genug die NULL Zugang zu solchen Themen haben, eben weil der Bezug zur Realität fehlt.
--- Zitat von: Megavolt am 25.01.2017 | 07:06 ---Die Originalität der alten Teile ist nicht mehr reproduzierbar, das kann man Disney und George Lucas nicht vorwerfen. Vermutlich wird der Markenkern irgendwann rundgelutscht sein, weil es immer nur "irgendwelche Filme" mit "CGI" und "Star Wars Inventar" sind. Das wäre meine allgemeine Prognose, und für mich ist es halt jetzt schon so weit.
--- Ende Zitat ---
Jein. Man kann auch James Bond in immer neuen Aufgüssen geniessen. So wie Tatorte auch. Weil man immer wieder neue Konstellationen finden kann. Und das hat mehr mit den Figuren und Themen zu tun als sonst was.
"Der böse Zauberer/Hexe gegen den/die Helden" funktioniert seit Jahrhunderten. Man muss nur eine Beziehung zum Helden aufbauen können. Dann funktioniert das.
Das vorhandensein von CGI ist sekundär. Man kann einen SW Film alleine durch Rebellenkluft oder StormTrooper-Rüstung ausstaffieren. So ein "Enemy Mine" Szenario mit ein par Props und Aufnahmen in einem Dschungel oder auf einer Insel.
--- Zitat von: Megavolt am 25.01.2017 | 07:43 ---Ich glaube, dass die sich in ne ganz blöde Ecke reinmanövriert haben. Ursprünglich ist Star Wars mal Autorenkino gewesen, wo jemand nen dummen Plot (Jesus im Weltall mit Ewoks) einfach voll durchgezogen hat, und sowas will man eben sehen.
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Erlöserplot hat Dune. Nicht Star Wars. Star Wars ist ein Space-Märchen. Lord of the Rings mit Raumschiffen. Es ist "kein" Autorenkino, weil Autorenkino von den glaubhaften Charakteren lebt. Die sind in SW aber sehr flach/überzeichnet.
AutoRENNkino schon eher. Weil Du da Verfolgungsjagden und generell Action hast die kurz vor dem Ende kulminiert. Es wird spannend, spannender und dann.
...
...
...
BOOM!
Die Helden siegen um Haaresbreite. Und werden belohnt, oder gehen halt mit unter.
--- Zitat von: Megavolt am 25.01.2017 | 07:43 ---
George Lucas ist entweder der größte Knallvogel und Lucker aller Zeiten und hat null Ahnung von gar nix (man denke eben zum Beispiel an diese Jediarena), oder er ist ein Genie und hat sich damit abgefunden, dass StarWars nur Fanservice ist und die Jediarena ist seine sehr listige Art, Sarkasmus zu zeigen. Ich persönlich würde mir wünschen, dass die Theorie stimmt, dass Jar Jar die Phantombedrohung hätte sein seollen (das kennt ihr, gell?), das würde ich dem George als mutigen Schachzug hoch anrechnen.
--- Ende Zitat ---
Öhm. Nein. Da Problem an George Lucas war das er keine guten, charaktervollen, Schauspieler mochte. Der braucht Leute die genau das machen was er will. Wie hirnrissig das auch für die Story oder den Charakter sein mag. Obi-Wan und Han Solo waren da Ausrutscher.
Und ohne die hättest Du den ersten Film in die Tonne kloppen können. Erinnert sich noch wer an die Battlestar Galactica Filme? Nein? Siehste....
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