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[Film] Star Wars - Rogue One

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Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Kowalski am 25.01.2017 | 12:25 ---Erinnert sich noch wer an die Battlestar Galactica Filme? Nein? Siehste....

--- Ende Zitat ---
Ja

Chiungalla:
Ich auch.

Megavolt:

--- Zitat von: YY am 25.01.2017 | 10:52 ---Angesichts der Produktionsgeschichte und -umstände der alten und der neuen Trilogie und deren jeweiligen Auswirkungen ist das mMn relativ leicht zu beantworten...  :P ;D

--- Ende Zitat ---

Also du meinst, dass er jetzt mehr Möglichkeiten hat, aber die Filme schlechter sind, ja?

Ich weiß es nicht, und das ist doch eine total spannende Frage: Möglicherweise ist die Bürde des Erfolgs einfach auch zu gewaltig mittlerweile. Vielleicht ist es tatsächlich leichter, als Anti-Establishement-Filmemacherrebell (und das war er) eine originelle Vision einfach mal durchzuziehen, als als der rausgefressene Fantastillionär, der er halt mittlerweile ist?

Insofern Hut ab gegenüber den Abrams, der das heiße Eisen überhaupt angefasst hat, da stand ja schon dick und fett F A I L in gelben, nach oben sich verjüngenden und langsam über den Bildschirm weglaufenden Lettern drüber geschrieben.

Plus wir sind ja jetzt jetzt im Internetzeitalter, da kann man halt nur sehr viel schwerer originell sein. Wenn (ganz großes wenn!) die "Jar Jar Binx ist ein Sith Overlord" - Theorie wirklich stimmt, dann wäre das ein ultra-origineller Move gewesen (nämlich die Mission: "Bluffe 200 Millionen Zuschauer" und schreibe den Bluff auch noch fett in den Filmtitel rein), den ich 100% anerkannt hätte.

Kowalski:
Ich auch. Nur ist das Setting als Setting zu begrenzt. Und die Filme sind so "meh".  Als Teenager fand ich die toll. Deswegen auch die Faszination für Wing Commander z.B.

Star Wars fällt einem durch die Offenheit des Settings und unzählige Möglichkeiten auf die sich aus alleine einem Film ergeben. Das Universum ist bei George Lucas GROSS.
Bei BG scheint es mir hingegen seltsam beengt und klein. (Mag auch daran liegen das das so viele Innenaufnahmen sind).
Bei ST hingegen, auch wenn es viele Innenaufnahmen sind, hatte ich nie den Eindruck da draußen ist sonst nicht viel.

tartex:
Star Wars ist natürlich Pastiche, weil George Lucas nicht an die Rechte von Flash Gordon rangekommen ist.

Für mich lebt es aber nicht wegen der Effekte, sondern, weil es einfach ein weites Feld im Worldbuilding aufmacht. Jede Alienmasken-Requiste, jede Sekunde, die aufs Gesicht des weinenden Rancor-Keepers raufgehalten wird, macht eine neue Geschichte auf, auch wenn sie wenig mit dem Hauptplot zu tun hat.

Aber man merkt, dass da jemand Freude an den Details hatte, und wenn man nerdig veranlangt ist, will man mehr herausfinden oder sich selbst ausdenken, wohin diese Abzweigungen führen.

Auf zeitgemäße Effekte kann ich gerne verzichten. Schlechte Effekte haben mich eigentlich noch bei keinem Film gestört.

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