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Übersetzungsklopse

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felixs:

--- Zitat von: Sashael am 29.11.2023 | 14:49 ---Wenn man ein englisches Wort nur geschrieben kennt und nie gehört hat, hat man in sehr sehr vielen Fällen eigentlich keinen Plan, wie man das ausspricht.

Afaik gibt es das Phänomen sogar bei Muttersprachlern und iirc gibt es eine Folge von How I met your Mother, in der das für einen Witz benutzt wird.

--- Ende Zitat ---

Ja. Und an der richtigen Aussprache, bzw. welcher von mehreren Optionen, kann man Status und Gruppenzugehörigkeit ablesen.

Die Gruppe der Paypäller und die Gruppe der Paypauler... Und natürlich geht das mit ganz vielen Wörtern. Und durchaus auch in beide Richtungen; Richtigkeit ist nämlich nicht immer zielgruppenadäquat.


--- Zitat von: nobody@home am 29.11.2023 | 14:32 ---Oh, ja. Das fängt ja schon bei "Worcester" (wie die Soße) recht gut an... ;D

--- Ende Zitat ---

Gloucester
Edinburgh (und fast alles in Schottland)
Hereford
Mousehole
Godmanchester
...

tartex:
tear, fear, spear, hear, dear, bear

Wie macht letzteres Sinn?  :q

KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Deswegen gibt es ja auch dieses lustige Bild:

Raven Nash:
Mir hat ein Brite mal gesagt: "Englisch ist gar keine Sprache."  ~;D

Sprachhistorisch hat er damit gar nicht mal so Unrecht. Im Gegensatz zu den romanischen, slawischen und germanischen Sprachen, ist Englisch eine Ansammlung von Vokabeln unterschiedlichster Sprachgruppen. Da haben wir mal die Angeln, dann die Sachsen, die das Angelsächsisch prägen. Da ist oft das genannte GH her, und wohl auch das EIGH.
Dann haben wir keltische Sprachen, wie Cornish oder Gälisch. Da kommen dann alle Boroughs her (das heißt Hügel).
Dänisch kommt mit den Wikingern mit.
Das EAU kommt dann mit den Normannen aus dem Französischen.
Das TTE kommt im 16. Jhdt aus dem Italienischen, weil Mode.
Dann noch etwas Plattdeutsch und Niederländisch, plus Spanisch und Latein. Griechisch sowieso.

Das Ganze dann auf eine Basis von bestenfalls vager Grammatik - recht einfach zu lernen, aber dafür voll mit Ausnahmen, insbesondere was die Aussprache betrifft.

Und da haben wir noch gar nicht den Unterschied zwischen Englisch und Amerikanisch heran gezogen.

Feuersänger:
Sprachhistorisch gesehen kann man durchaus argumentieren, dass Englisch eine Kreole ist.
Engländer hören sowas in der Regel nicht gern.   >;D

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