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Übersetzungsklopse
BobMorane:
--- Zitat von: schneeland am 28.11.2023 | 15:25 ---Na wenn er der Bezahl-Paul ist, freut er sich doch, weil er jetzt nicht mehr ständig die Kreditkarte zücken muss ;)
--- Ende Zitat ---
Aber der Bezahl Paul hat seinen Spitznamen ja, weil er immer für alle die Karte zückt. Das kann man ihm ja nicht wwegnehmen. ~;D
Ich denke es hängt auch was damit zusammen, dass viele, die den Fehler machen, englisch auch primär passiv nutzen (z.B. Filme schauen) oder nur in Schriftform nutzen. Da schleichen sich dann im laufe der Jahre Fehler ein.
Manchmal ist das auch lustig. Vor einigen Jahren habe ich eine Pathfinder Runde in englisch geleitet und die Amerikanerin am Tisch fragte mich dann ob mein Bugbier nicht vileicht ein Bugbear ist.
felixs:
Ja, man darf auch nicht vergessen, dass englische Orthographie eine ziemliche Katastrohpe ist. Ich würde behaupten, Englisch nahezu perfekt zu verstehen und auch recht passabel zu schreiben. Hörverstehen ist auch kein Problem. Aber beim Sprechen stolpere ich immer wieder über Dinge, die ich falsch mache; einfach weil man es oft ohne Lautschrift oder Audiobeispiel nicht wissen kann.
Und manches bürgert sich halt ein. "Paypal" hört man so selten richtig, dass die richtige Aussprache den meisten vermutlich falsch vorkommen würde.
Man darf außerdem nicht vergessen, dass ein nicht geringer Teil der deutschen Bevölkerung gar nicht oder wirklich schlecht Englisch kann. Da kann man keinen halbwegs kompetenten Umgang mit Anglizismen erwarten. Und Kompetenz in Sprach-/Schriftkoordination scheint ohnehin rückläufig zu sein.
Ist natürlich trotzdem lustig, finde ich auch.
Gunthar:
Wobei die englische Sprache sehr inkonzequent im Verhältnis Schreiben und Sprechen ist. Da können ganz ähnlich geschriebene Wörter ganz anders tönen (seat, head). Oder verschieden geschriebene Wörter tönen gleich oder fast gleich (scythe, site oder sort, sword). Und bei Eigennamen wie bei Städten, Flüssen oder Personennamen bist sowieso verloren.
nobody@home:
--- Zitat von: Gunthar am 29.11.2023 | 14:06 ---Und bei Eigennamen wie bei Städten, Flüssen oder Personennamen bist sowieso verloren.
--- Ende Zitat ---
Oh, ja. Das fängt ja schon bei "Worcester" (wie die Soße) recht gut an... ;D
Sashael:
Wenn man ein englisches Wort nur geschrieben kennt und nie gehört hat, hat man in sehr sehr vielen Fällen eigentlich keinen Plan, wie man das ausspricht.
Afaik gibt es das Phänomen sogar bei Muttersprachlern und iirc gibt es eine Folge von How I met your Mother, in der das für einen Witz benutzt wird.
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