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Übersetzungsklopse

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Yerho:

--- Zitat von: YY am 25.01.2010 | 21:09 ---Das Anwendungsgebiet hat sich eben sehr erweitert...ich persönlich finde "frag out" jedenfalls sympathischer.
--- Ende Zitat ---

Nur dass "frag out" explizit bedeutet, dass man eine Splittergranate geworfen hat. Wenn man was anderes wirft, ist das eine Falschmeldung, die dazu führen kann, dass Kameraden erblinden, sich Lungenverletzungen oder sonst etwas zuziehen, weil man etwas ganz anderes geworfen hat. Und "fire in the hole" ist nach Vorschrift die Warnung vor dem Wurf eines Sprengkörpers in geschlossenen Räumlichkeiten.

Solche Warnrufe dienen im Einsatz dazu, den eigenen Leute eine konkrete Warnung zukommen zu lassen, mit denen man nicht in direktem Kontakt steht. Was schneller passieren kann, als man denkt; dazu muss ja nur die Sichtlinie unterbrochen sein.

YY:
Eine Warnung vor Splittergranaten dürfte schon zu einem Verhalten führen, das auch vor Blend- oder Gasgranaten ausreichend schützt  ;)

Stur durchgezogene Warnrufe warnen zum Einen auch den Gegner und bringen andererseits in unübersichtlichen Situationen der eigenen Seite nicht allzu viel.
Bei "lehrbuchmäßigem" Vorgehen ist eine Warnung i.d.R. nicht zwingend nötig (und eine Sichtlinienunterbrechung nicht allzu schwerwiegend); wenn es dagegen chaotisch wird, blickt meistens auch keiner mehr durch, von wo genau wohin das Kampfmittel eingesetzt wird...


Wenn man das aber so machen will, ist es mMn auf jeden Fall sinnvoll, unterschiedliche Signale für die eigene Anwendung von Kampfmitteln und die Warnung vor feindlichem Kampfmitteleinsatz zu haben.

Yerho:

--- Zitat von: YY am 25.01.2010 | 23:03 ---Eine Warnung vor Splittergranaten dürfte schon zu einem Verhalten führen, das auch vor Blend- oder Gasgranaten ausreichend schützt  ;)
--- Ende Zitat ---

Bei einer Splittergranate sucht man hinter etwas solidem Deckung, hält aber weder zwingend den Atem an, noch bedeckt man unbedingt seine Augen/Ohren. Anders herum muss man mit Sicht- und Gehörschutz bei Wurf einer Blendgranate kein womöglich vorteilhafte Position aufgeben und ohne Not einen taktischen Vorteil opfern. Kurz, es macht Sinn zu erfahren, was der Kamerad da gerade durch die Gegend schmeißt. ;)


--- Zitat ---Bei "lehrbuchmäßigem" Vorgehen ist eine Warnung i.d.R. nicht zwingend nötig (und eine Sichtlinienunterbrechung nicht allzu schwerwiegend); wenn es dagegen chaotisch wird, blickt meistens auch keiner mehr durch, von wo genau wohin das Kampfmittel eingesetzt wird...
--- Ende Zitat ---

Das genaue "wo" ist bei Kampfmitteln mit Flächenwirkung ja auch nicht das Hauptproblem. :gasmaskerly: Aber es ist schon ganz nett zu wissen, das da jemand von den eigenen Leuten, den man gerade nicht sieht, etwas geworfen hat, von dem man nicht weiß, wo es genau landen wird, weshalb man tunlichst dort in Deckung geht, wo man sieht, dass dort nichts hingeworfen wurde. ;D


--- Zitat ---Wenn man das aber so machen will, ist es mMn auf jeden Fall sinnvoll, unterschiedliche Signale für die eigene Anwendung von Kampfmitteln und die Warnung vor feindlichem Kampfmitteleinsatz zu haben.
--- Ende Zitat ---

Wenn man eine vom Feind geworfene Granate bemerkt, brüllt der Teutone "Granate!" und der Ami "Grenade!". Das genügt in diesem Fall, weil man üblicherweise nicht erkennt, was genau da geworfen wurde.

Die Vorschrift besagt aber natürlich auch, das solche Warnungen dort erfolgen sollen, wo es zweckmäßig ist. Wenn man einem Feind überraschend ein Ei ins Nest legen will, hält man natürlich die Klappe. :D

Lord Verminaard:
Gestern bei Herr der Ringe Online gelesen:

Die Waffenmeister der Elben "weinen" den Schlachtruf bla-blub. Obwohl, Elben, weinen... am Ende doch kein Übersetzungsfehler? ;D

Feuersänger:
Ja, der geht übersetzt "Mammiiiiii der hat mich gehauuun"

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