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Kritik an 5E

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Talwyn:
Ein weiterer sehr subjektiver Kritikpunkt sind für mich die Abenteuer. Ich mag keine Abenteuerpfade/Kampagnen. Kaufen tue ich das Zeug trotzdem, weil WotC hinterhältiger Weise ja das 5E FRCS auf seine blöden Kampagnen verteilt anstatt uns das Buch zu geben, das wir verdient haben.

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Arldwulf:

--- Zitat von: Raven Nash am  1.06.2021 | 11:26 ---Und da ist der eigentliche Kern des Problems: die Spieler.  ;)
Zauber sind das Paradebeispiel. Was nimmt der 08/15-Spieler? Zauber, die ihm beim Durchlesen bereits nützlich erscheinen. Andere Zauber könnten vielleicht extrem gut sein - dazu müsste man aber vielleicht mal um die Ecke denken. Und im Kampf nicht immer nur den Schadensoutput im Auge haben.

--- Ende Zitat ---

Natürlich. Aber hier ist eben auch das Regelsystem gefragt, ich würde so etwas nicht ausschließlich auf die Spieler beziehen. Denn es gibt ja Möglichkeiten zum gegensteuern. Mit Balancingmaßnahmen. Mit Spielleiterunterstützung für alternative Herangehensweisen. Mit konkreten Regelmechaniken welche Individualisierung fördern, beispielsweise eben das die Zauber eines Zauberers von vornherein nicht identisch mit denen eines Magiers sind.

Und da sind leider viele Aspekte abgebaut worden.

Raven Nash:

--- Zitat --- Mit konkreten Regelmechaniken welche Individualisierung fördern, beispielsweise eben das die Zauber eines Zauberers von vornherein nicht identisch mit denen eines Magiers sind.
--- Ende Zitat ---
Wozu? Wenn sie in ihrer Wirkung gleich sind, wozu dann X Varianten?
Grundsätzlich könnte man z.B. Angriffszauber einfach in Bolt oder Ball zusammenfassen - denn eigentlich unterscheidet sich eh nur die Schadensart und Zielanzahl.

Ich finde den Sorceror durch seine Lineage schon ziemlich anders als den Wizard, selbst wenn er die selben Zauber hat.

Arldwulf:

--- Zitat von: Raven Nash am  1.06.2021 | 14:29 ---Wozu? Wenn sie in ihrer Wirkung gleich sind, wozu dann X Varianten?

--- Ende Zitat ---

Nun, zunächst einmal sollten sie nicht gleich sein.

Aber zu der Frage nach dem warum: Hauptsächlich damit eine stärkere Individualisierung möglich ist und Entscheidungen der Spieler stärkere Auswirkungen haben. Denn genau deren Entscheidungen wie sie eine Rolle verkörpern sind es welche man ja fördern möchte.

Der Grundgedanke hinter diesem Ansatz ist das sich Rollenspiel nicht nur in der Beschreibung von etwas ergeben sollte sondern auch in den Auswirkungen und der regelmechanischen Umsetzung.

Ganz grob gesagt ist es ein "immer wenn zwei Charaktere das gleiche tun verliert man eine Unterscheidungsmöglichkeit."

Auch hier gilt natürlich: man sollte solche Kritik nicht ins Extreme ziehen, die 5e hat ja durchaus Individualisierungsmöglichkeiten. Es sind einfach nur ein paar Regelentscheidungen getroffen worden beim Design der Edition welche diese reduzieren, deshalb sind es etwas weniger als möglich wäre und je nach Runde kann es Situationen wie die obigen geschilderten geben.

tartex:

--- Zitat von: Arldwulf am  1.06.2021 | 14:41 ---Nun, zunächst einmal sollten sie nicht gleich sein.

Aber zu der Frage nach dem warum: Hauptsächlich damit eine stärkere Individualisierung möglich ist und Entscheidungen der Spieler stärkere Auswirkungen haben. Denn genau deren Entscheidungen wie sie eine Rolle verkörpern sind es welche man ja fördern möchte.

--- Ende Zitat ---

Mir sind die Charakteroptionen bei D&D5 jetzt schon zu komplex - will heißen die Optionen im PHB sind mir zu umfangreich und der ganze Band ist zu dick. Deshalb biete ich auch selbst nie D&D5-Runden an. Man verbaut mit mehr leicht unterschiedlichen Optionen sicher viel an Zugänglichkeit.

Wer noch mehr mag, hat ja zum Glück Pathfinder 1 und 2.

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