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[D&D 5E] Ruling-Fragen / Vorschläge
Tintenteufel:
Meine Spielerchen haben sich unlängst mit zwei Gargoyles auseinandersetzen müssen. Einer von den beiden hat durch eine Ringmagierin die Fähigkeit erhalten Maximilian's Earthen Grasp (PotA und XGtE) zu wirken. Und diese "Erdklaue" war auch das erste was die SCs zu Gesicht bekommen haben, und was auch quasi die Begegnung entzündet hat.
Da die Klaue einen wohlgesonnenen NPC angegriffen hat, wollten die SCs natürlich auch zunächst diese Erdklaue zerstören. Sie wussten nicht, dass es sich um einen Zauber handelt. Es ist aber nichts gelistet, was es möglich machen würde das Ding anzugreifen.
Ich habe für alle SCs einen Arcana Check gemacht, ob sie bemerken, dass es ein Spell ist. Fehlanzeige. 5 war das höchste Ergebnis.
Da die Klaue in meiner Vorstellung wirklich aus Erde und Gestein besteht, habe ich beschrieben, dass die Waffen etc. völlig wirkungslos an der Klaue abprallen, anstatt einfach hindurchgehen, weil ja Zauber usw.
Wie würdet ihr hier verfahren? (Es könnte wieder zu einer ähnlichen Begegnung kommen.)
Tudor the Traveller:
Die Hand ist an sich unzerstörbar, weil sie durch die anhaltende Magie zusammen gehalten wird und ihre Form bekommt. Selbst wenn man da jetzt ein paar Brocken raus sprengt, bildet sich die Stelle einfach sofort neu.
Insofern würde ich die Waffen nicht in dem Sinne abprallen lassen, dann wird die Magie dahinter viel deutlicher. Beschreibt, wie die Waffen Erde und Steine aus der Hand bröckeln lassen, sich diese "Wunde" aber sofort wieder mit neuer Erde auffüllt.
Wenn du ihnen einen Wink mit dem Zaunpfahl geben willst, dann könnte die Hand im Inneren irgendwie bläulich leuchten oder so.
Bombshell:
Ich hätte mich an dem Zauber Bigbys Hand orientiert und an den Regeln zum Angriff von Objekten aus dem DMG.
TinyMine87:
Zeit als Ressource...
Zeit als Malus/Bonus bei Wahrnehmung?
Mich hat gestern ein Spieler gefragt: wie lang hat mein Wahrnehmungswurf gedauert?
Die Frage zielte auch darauf ab, um die folgefrage zu stellen: kann ich noch länger suchen?
Da kam mir die Idee, wenn es sie nicht schon gibt, dass der Spieler tatsächlich angeben könnte, wie lange er sucht. Dies könnte dann pro 15 Minuten +1 oder sowas ergeben.
Hat mit dieser Idee jemand Erfahrung? Gibt es bei euch die zeit, die Einfluss auf Würfe hat?
Grüße
Tiny
Feuersänger:
Nicht direkt aus 5E, aber ein Ansatz an dem man sich orientieren könnte:
Wenn es um das Absuchen eines Raumes o.ä. geht, kann man mit einer Aktion ein 10x10' großes Gebiet (also 2x2 Kästchen) absuchen. Wenn der Raum also beispielsweise 6x6 Kästchen groß ist, braucht man 9 Runden um alles mal durchgeschaut zu haben.
Um noch genauer zu suchen, könnte man den Aufwand auch entsprechend erhöhen auf 1 Runde pro Feld oder so. Beispielsweise wenn man den Boden mit einer 3 Meter langen Stange abstochert auf der Suche nach Fallen oder so.
Letzten Endes kommt es darauf an, unter welchen Umständen man überhaupt etwas finden kann. Wenn beispielsweise ein Brief unter dem Teppich versteckt ist, kann man sich in dem Raum umsehen bis man schwarz wird und wird ihn nie entdecken. Sich sämtliches Mobiliar vornehmen, rücken, reingucken, lupfen, filzen dauert naturgemäß länger.
Allerdings sollte das dann glaub ich eh eher ein Investigation- statt Perceptionwurf sein. Wobei ich da beides erlauben würde, mit unterschiedlichen DCs. Z.B. Perception DC20 und Investigation DC10, wenn es um etwas geht wo methodisches Suchen viel besser geeignet ist als auf eine Ungereimtheit im Augenwinkel zu hoffen.
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