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[D&D 5E] Ruling-Fragen / Vorschläge

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Runenstahl:
"Gritty Realism" ist seit Jahren der Standard bei mir. Die Magierspieler stöhnen zwar zunächst aber für "normale" Kampagnen, also keine reinen Dungeon-Crawls, ist das tatsächlich der bessere Default. Derzeit testen wir in einer neuen Kampagne nochmal die Original-Regeln aber ich bin nicht wirklich glücklich damit. Encounter Balancing ist eh schon eine Kunst für sich. Aber die Encounter so zu balancen das sie für eine Gruppe mit vollen Ressourcen passen ist nochmal eine Liga härter.

PS: Je nachdem wie lange nun eine "Lange Rast" dauern soll macht es Sinn Zauberdauern zu überdenken damit die Zauber ihren ursprünglichen Nutzen behalten. Mage Armor z.B. deckt ja normalerweise locker mindestens den halben Tag ab. Ich habe deshalb festgelegt das jeder Zauber mit einer Wirkungsdauer von mindestens einer Stunde die zehnfache Wirkungsdauer erhält (Mage Armor hält nun also etwas über 3 Tage). Einige andere Zauber (z.B. Animate Dead) und die Aufladegeschwindigkeit von Gegenständen mit Ladungen sollte man auch im Blick behalten.

flaschengeist:

--- Zitat von: Monstercarl am 25.11.2025 | 11:45 ---...

--- Ende Zitat ---

Erstmal  :howdy: im Tanelorn.

Du sprichst die Folgen eines zentralen D&D (5) Design-Problems an, welches früher oder später an wohl fast jedem Spieltisch aufploppt. Namentlich, dass Balancing der Klassen mit vor allem "long-rest-recharge" wie Wizard und von Klassen, die weniger auf long rest angewiesen sind (nicht-caster und zum Teil auch half-caster) nicht funktioniert, sobald man auf viele Encounter pro Tag bzw. zwischen zwei langen Rasten verzichtet.
Die Gritty Realism Regel halte ich jedoch für eine Lösung der Marke "the cure is worse than the disease", denn damit sind gerade Vollcaster jetzt massiv generft - und zwar deutlich mehr, als der Champion Fighter neben dem Sorcerer mit Standardregeln aber nur einem oder zwei Encountern pro Tag. Ohne weitere Modifkationen (siehe z.B. Runenstahl) taugt die meines Erachtens nix, wenn man auf halbwegs funktionierendes balancing Wert legt. Ich jedenfalls würde in einer Runde, die diese Regel verwendet, vemutlich nicht mitspielen, da ich Vollcaster bevorzuge.

Runenstahl:
Warum genau soll das denn nicht funktionieren ? Relevant ist doch eigentlich nur das Verhältnis zwischen Begegnungen und Rasten. Solange das ungefähr gleich bleibt, sollte es doch eigentlich schnurz sein ob die Zeitspanne dazischen nun Stunden, Tage oder Jahre sind.

flaschengeist:

--- Zitat von: Runenstahl am  4.01.2026 | 14:06 ---Warum genau soll das denn nicht funktionieren ? Relevant ist doch eigentlich nur das Verhältnis zwischen Begegnungen und Rasten. Solange das ungefähr gleich bleibt, sollte es doch eigentlich schnurz sein ob die Zeitspanne dazischen nun Stunden, Tage oder Jahre sind.

--- Ende Zitat ---

Am "5e Standardtag" soll es iirc 6-8 Encounter geben, dazwischen zwei shorts rests und danach eine long rest. Das ergibt also eine Relation von short rests zu long rests von 2 zu 1. Um das eins zu eins auf die gritty realism Regel zu übertragen brauchst du also einen Tag mit einem Encounter, danach einen Rast, dann wieder einen Encounter und danach eine ganze Woche Pause.  Willst du die Relation beibehalten, muss die Gruppe alle 3 Tage eine ganze Woche pausieren! Das geht natürlich theoretisch aber kaum ein Abenteuer, das ich gespielt habe, passt in ein solches Zeitraster.
Es ist daher vermutlich kein Zufall, dass diese gritty realism Regel aus dem 2024er DMG verschwunden ist.

Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat von: flaschengeist am  4.01.2026 | 20:46 ---Um das eins zu eins auf die gritty realism Regel zu übertragen brauchst du also einen Tag mit einem Encounter, danach einen Rast, dann wieder einen Encounter und danach eine ganze Woche Pause.
--- Ende Zitat ---
Du kannst auch Tage ohne Encounter dazwischen schieben...

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