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[Empfehlt mir] postapokalyptische Rollenspiele

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alexandro:

--- Zitat von: Zant am 21.11.2015 | 19:57 ---Nach der Definition könnte überdrehter Pulp aber generell kein Setting haben, oder?

Fallout hat einen Ort, ein Genre, ikonische Figuren, typische Handlung, eine Historie, einen definierten Stil, einen durchaus voluminösen Kanon...
--- Ende Zitat ---

Bis auf "Handlung" gebe ich dir recht.

Soweit sich das nicht auf die Handlung der Spiele, sondern eine für eigene Handlungen tragfähige "Kernstory" bezieht, sorry aber genau da hapert es. Zeigt sich auch wunderbar, wenn man sich den "voluminösen Kanon" (z.B. diese nutzlose Bleiwüste über den Brotherhood of Steel) mal näher anschaut. Da steht im wesentlichen, dass sie hochtechnisiert sind und Mutanten hassen. Der Rest sind Ereignisse die in ihrer Vergangenheit mal passiert sind (= nutzlos für das Spiel), einzelne Bereiche in denen man sie findet (ohne näher darauf einzugehen) und obskure Details für den "Anstrich" (wie Ränge, Kampfroboter oder das Fehlen von medizinischer Technologie). Und das bringt mir im Spiel jetzt genau was?


--- Zitat ---Hat Mad Max für Dich auch kein Setting?
--- Ende Zitat ---

Mad Max hat ein Setting. Ein auf einen sehr begrenzten Bereich fokussiertes - und selbst da nicht besonders gut ausdifferenziertes Setting (keine der Fraktionen macht nur ansatzweise Sinn) - aber ein Setting.

Oder besser: jeder der vier Filme hat ein eigenes, nicht wirklich mit den anderen Teilen kompatibles, Setting (am ehesten würde mich da noch das Setting von Teil 3 zum spielen reizen, obwohl ich den Film von allen am wenigsten mochte).

HEXer:

--- Zitat von: Kaskantor am 14.11.2015 | 08:38 ---Degenisis hatte ich bereits und es wieder verkauft. Ich fand das es schwierig ist, die verschiedenen Fraktionen ordentlich miteinander zu verbinden. Des weiteren finde ich "Quelle"- Kataloge mittlerweile eher abtörnend:).

--- Ende Zitat ---

Ging mir auch so - aber hast du auch das neue Degenesis? Da ist das m. E. deutlich besser gelöst.

alexandro:

--- Zitat von: Zant am 21.11.2015 | 20:09 ---Ich denke, Du stellst einfach persönlich gesteigerte Ansprüche an den Settingbegriff.
--- Ende Zitat ---

Mein Lackmustest für Settings:
1.) Pro 1000 Wörtern muss (mindestens) ein Satz vorkommen, den man als wesentliches Element für ein Abenteuer verwenden kann.
und
2.) Das aus 1. extrahierte Abenteuerelement darf nicht mit einem anderem Satz aus der Settingbeschreibung austauschbar sein ("Auf einer Reise durchs Ödland werden die Charaktere plötzlich von Radscorpions angegriffen" wäre demnach keine gutes (für das Setting charakteristisches) Abenteuerelement, da man ebenso sagen könnte "Auf einer Reise durchs Ödland werden die Charaktere plötzlich von mutierten Pig Rats angegriffen").

Ich denke, das ist nicht zuviel verlangt.

Ludovico:
@Alexandro
Also ich weiss nicht, was Du bei Fallout gemacht hast (oder es jemals gespielt hast), aber ich hab massig Quests geloest und Vaults erforscht, aus denen man massig Abenteuer herauskitzeln konnte.

alexandro:
@Ludovico: Lies dir noch einmal durch, was ich geschrieben habe.

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