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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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Kowalski:

--- Zitat von: Captain T am 25.04.2019 | 22:24 ---Das war schon immer Teil des Kernes von Star Trek. Wenn du ST schaust und Starship Troopers erwartest, dann frage ich mich, ob du überhaupt weißt, was für ein Gedanke hinter dem Serienuniversum steckt.

--- Ende Zitat ---

Wenn Du die Filme meinst. Ja, hast recht.

Zwischen Buch und Star Trek: TOS gibt es dann nicht mehr so viele Unterschiede.

YY:

--- Zitat von: Captain T am 25.04.2019 | 22:24 ---Das war schon immer Teil des Kernes von Star Trek.

--- Ende Zitat ---

Nur ist man früher nicht so penetrant damit hausieren gegangen, sondern hat einfach seine Linie durchgezogen und gut wars.
Da kann man sich jetzt streiten, ob Star Trek als traditioneller Vorreiter heute dann eben noch viel höher hüpfen und viel lauter schreien muss als alle anderen oder ob die alte, unaufgeregte Methode nicht zielführender gewesen wäre.

Sagittarius:

--- Zitat von: Captain T am 25.04.2019 | 22:24 ---Das war schon immer Teil des Kernes von Star Trek. Wenn du ST schaust und Starship Troopers erwartest, dann frage ich mich, ob du überhaupt weißt, was für ein Gedanke hinter dem Serienuniversum steckt.

--- Ende Zitat ---
Nein, das ist mir völlig neu...  ::)

Bei STD wurde das Schild der Korrektheit auf allen Ebenen vor sich hergetragen wie fürher die römischen Legionen ihren Adler..
Die Romanze zwischen Culber und Stamets hatte den Anschein, als wollte man alles an Gendergerechtigkeit nachholen, was bisher versäumt wurde. Es hatte für mich was von "Gone with the wind"....
Für mich war das ehrlich gesagt etwas zuviel.
Auch hat sich Georgiou viel zu brav angepasst. Von diesem Charakter habe ich mir deutlich mehr erwartet.



Teylen:

--- Zitat von: Sagittarius am 26.04.2019 | 09:00 ---Bei STD wurde das Schild der Korrektheit auf allen Ebenen vor sich hergetragen wie fürher die römischen Legionen ihren Adler..
Die Romanze zwischen Culber und Stamets hatte den Anschein, als wollte man alles an Gendergerechtigkeit nachholen, was bisher versäumt wurde. Es hatte für mich was von "Gone with the wind"....
--- Ende Zitat ---
Ich liebe "Gone with the Wind".
Der Film bietet aber alles andere als ein Schild der Korrektheit auf allen Ebenen. Hinsichtlich des Umstands das ein Teil der Hauptcharaktere mal Schwarze lynchen geht, die Vergewaltigungsszene sowie der anschließende Umgang damit und mehr.

Nach meinem Verständnis war es auch keine bewusste Handlung zum Aufbrechen von Gendernormen oder einer feministischen Aussage, Scarlett als geschäftstüchtig und selbstständig gezeigt wurde. Wobei sie gerade auf dem Feld der Romanzen sowohl Ashley als auch Rhett verbasselt (die beiden Partner dazwischen waren weniger romantisch als zweckdienlich/praktisch).

Grübelt nunmehr intensiv über andere mögliche parallelen zwischen STD und GwtW

Eventuell könnte man, mit sehr viel Kreativität, die Imperatöse als Scarlett sehen?
Ich mein, beide haben einen starken Charakter.. ... Wobei es damit auch schon wieder aufhört.
Vielleicht R'Lell? Die hat immerhin ein kompliziertes, romantisches Leben. Passt aber auch nicht so prall.

Oberkampf:

--- Zitat von: Sagittarius am 26.04.2019 | 09:00 ---
Auch hat sich Georgiou viel zu brav angepasst. Von diesem Charakter habe ich mir deutlich mehr erwartet.

--- Ende Zitat ---

Georgiou hat die typische Entwicklung vom Schurken zum Antihelden durchlaufen. Kommt bei einigen männlichen Schurkenfiguren vor, die plötzlich liebevoller Vater werden und ist bei Schurkinnen nun wirklich nicht sonderlich neu oder ungewöhnlich.

Ansonsten finde ich es ganz normal, dass Star Trek ein optimistisches, progressives Menschen- und Zukunftsbild vertritt. Das war schon seit Kirk so, auch wenn der immer wieder mal den Cowboy raushängen ließ. Interessant ist vielmehr, dass Star Trek erst 2017/18 eine schwule Beziehung einbaut, wo in vielen amerikanischen Staaten die gleichgeschlechtliche Ehe längst möglich ist.

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