Medien & Phantastik > Sehen

Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

<< < (48/346) > >>

Curwen:
Von den ersten zwei Folgen hab ich mich ziemlich verarscht gefühlt, weil sie wegen besagter Logiklöcher (keine Raumsonden, Teleskop als optische Sensoren usw. ..wie Samael es bereits anmerkte) und der meiner Meinung nach im Verhalten überzeichneten Klingonen so mittelmäßig gut war, daß noch nicht mal die lens flares es rausreißen konnten.

Aber die dritte Folge hat alles auf den Kopf gestellt. Was für eine geniale Wendung und feine Charakterzeichnung! Warum beginnt man eine neue Serie so schwach, um sich dann kurz danach bei Weitem zu übertreffen?

Diese Folge hat mich sehr positiv überrascht!  :d

Antariuk:

--- Zitat von: Dolge am  2.10.2017 | 08:05 ---Meine Gedanken zu den ersten 10 Minuten von Folge 3: "Orange is the new Trek."

--- Ende Zitat ---

Das ist mein Win of the Day, danke dafür! >;D :d

El God:

--- Zitat von: Curwen am  2.10.2017 | 11:19 ---Aber die dritte Folge hat alles auf den Kopf gestellt. Was für eine geniale Wendung und feine Charakterzeichnung! Warum beginnt man eine neue Serie so schwach, um sich dann kurz danach bei Weitem zu übertreffen?

Diese Folge hat mich sehr positiv überrascht!  :d

--- Ende Zitat ---

Ich sage doch: Sie lassen sich Zeit für Exposition. Stell dir Folge 3 ohne die Folgen 1 und 2 vor. Die Interaktion mit Saru (für mich der schauspielerische Höhepunkt) wäre doch völlig für den Eimer.

Lyonesse:
Ich stimme zu. Ab der dritten Folge fängt die Serie langsam zu schnurren an. Dafür sorgen
einige neue interessante Charaktere, Horrorelemente und ein zunehmend besser werdender
Plot nach dem zweiteiligen Prolog. Ruhig weiter so.

YY:

--- Zitat von: Dolge am  2.10.2017 | 08:05 ---Meine Gedanken zu den ersten 10 Minuten von Folge 3: "Orange is the new Trek."

--- Ende Zitat ---

;D

Beschreibt aber ganz gut einige Macken der Folge.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Bei den Gefangenen "funktioniert" alles so wie bei jeder x-beliebigen Knastserie, auf dem Schwesterschiff bekommt man generische Horrorversatzstücke und so gut wie nirgends schafft man es dabei wirklich, den Star Trek-Kontext herzustellen oder diese Muster anderweitig zu verlassen.

Ansonsten sehe ich keine große Veränderung gegenüber den bisherigen Feststellungen.
So manches ist mMn sinnloses Drama.

Burnham ist immer noch eine unsympathische, verbohrte Mary Sue (was irgendwie ein kleines Kunststück ist, weil sie nicht aufgrund ihrer Überkompetenz so unsympathisch ist, sondern sogar völlig unabhängig von dem für sich schon seltsamen Kontrast, dass alle sie über den grünen Klee loben und sie trotzdem öfter mal nichts auf die Reihe bekommt.
So ist sie z.B. bei Starfleet rausgeflogen, trägt aber trotzdem einen (andersfarbigen) Anzug mit Starfleet-Symbol, damit man sie auch ja als was Besonderes erkennt. Und sie ist natürlich der allererste Meuterer der Sternenflotte ::)


Plotseitig gibt es für die Aktion auf dem Schwesterschiff immerhin eine Erklärungsvariante, die den technischen Hä-Moment (warum man wieder mal nicht beamen kann und welche viel zu umfassenden Folgen das für den Verlauf hat) behebt, dafür den Captain aber nicht als handelsüblichen Irren, sondern als kompletten Honk darstellt.

Die kleineren Macken lasse ich jetzt mal hinten runter fallen, aber die Art, wie Burnham halb rehabilitiert wird mit allem, was jeweils dran hängt, ist über die ganze Folge hinweg nicht sonderlich nachvollziehbar.
Und Schwarzer Alarm ist natürlich großartig  ~;D :bang:


An Charakteren passt Cdr. Landry genau so wenig zu Star Trek wie Capt. Lorca, aber beide passen immerhin zueinander und der Captain gefällt mir bisher ziemlich gut.
Dafür ist Cdt. Tilly schon jetzt auf dem besten Weg, Wesley Crusher als größten Nervsack des Franchise abzulösen  :P

Ich finds insgesamt weiter mittelprächtig.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln