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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Antariuk:
Finde dieses Geschrei von einigen wegen "wo ist da die Logik?" etwas nervig mittlerweile... wenn TNG oder DS9 mit Hotzenplotz-Logik aufwarten, dann muss man das plötzlich allegorisch oder metaphorisch verstehen, aber bei Discovery ist dass nicht ok weil man lieber vordergründige Schlüssigkeit à la Sherlock haben will? Nee, ist klar ::)
Sashael:
--- Zitat von: Talasha am 9.10.2017 | 18:07 ---Folge 4:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Meine Fresse ist die Folge Scheisse.
Wieso lässt die Sicherheitschefin das Mistvieh einfach raus?! Wieso ist die wichtigste Minenanlage der Föderation so mies bewacht?
--- Ende Zitat ---
Uuuuuund da isser, der Volltreckie, der mal wieder alles Scheisse findet.
Zu 1) weil sie durch den Captain unter Druck steht, deswegen schneller Ergebnisse möchte, als Burnham das liefern will und deshalb einen folgenschweren Fehler macht: Denken, dass das Biest durch das Anästhesieprotokoll betäubt ist. War's aber nicht.
Zu 2) auch hier nochmal: Wir sehen NICHTS davon, was vorher passiert ist. Vielleicht waren da 20 Förderationsschiffe in der besagten durchbrochenen Verteidigung stationiert und die Klingonen haben mit 30 Schiffen angegriffen. Übrig blieben die 6-8, mit denen sich die Disvovery noch herumschlagen musste. Man WEISS es nicht. Für die Folge selbst ist das aber auch total irrelevant, denn die vorgehenden Geschehnisse hätten keinen Einfluss auf die Ereignisse der Folge gehabt.
Das nichterzählen von Informationen wird aber von westlichen Zuschauern (mal wieder) übel genommen.
Die Folge war ziemlich genial. Die Charaktere sind keine mainstreamig weichgespülten Helden. Bisher macht die Serie den Eindruck, dass Redshirts nicht mehr nur in den unteren Rängen der Schiffsicherheit zu finden sind. Es gibt großartige sehr treckige Handlungsstränge (Burnham und das Tardigrad) und gleichzeitig Brüche mit der üblichen Vorgehensweise.
Das einzige, was mich an dieser Serie langsam nervt, sind die Zahnprotesen der Klingonendarsteller. Die klingen alle, als ob sie an den Dingern gleich ersticken.
El God:
Die ganze Geschichte lässt meine Suspension of Disbelief einfach vollkommen zusammenbrechen.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ein 3-Meter-Tardigradum, relativer Quantenquark mit Pilzen, die geniale Strategie, sich wegzubeamen und die gegnerischen Schiffe einfach in die Luft zu sprengen... (das ist ja fast so irre geil wie das Picard-Manöver ... auf Warp gehen und dann schießen. Warum nicht EINFACH schießen???), die vollkommen geisteskranke Aktion der Sicherheitschefin (die liefert auch keinerlei glaubhafte Begründung dafür, ein Monster, das bereits ein komplettes Schiff geschrottet hat, freizulassen, auch die Betäubung ist keine hinreichende Erklärung - als könnte man nicht einfach das Licht anmachen oder die Hirnaktivität von dem Teil messen ... meine Güte, StarTrek ist doch sonst voller Zauberscanner), die ganze Idee, dass man durch Pilzzauberei überall hinspringen kann wo man will ..., selbst Saru, der mir vorher sympathisch war, verkommt zum erzählerischen One-Trick-Pony (uuuuh, Gefahrenganglien...)
Sashael:
Dann guckts halt nicht. Gibt mit The Expanse ja noch ne Ausweichmöglichkeit auf Action im Weltraum. Und dutzende Staffeln alter Serien mit noch viel absurderen Plotlöchern.
Ernsthaft, bei Star Trek gabs schon dermaßen viel dermaßen gigantischen Müll, dagegen ist das hier Autorenkino.
Caranthir:
Das mit dem "Wir haben keine Schiffe in Reichweite" ist aber schon Tradition bei Star Trek. In wie vielen Filmen/Folgen war die Enterprise das einzige Schiff in Reichweite der Erde? Ich meine, ist ja nur die Erde. Von daher kann ich gut über solche Logiklöcher hinwegsehen. Es ist halt Star Trek und ich gebe meinen Vorrednern recht: Es ist keine Hard-SF, in der man alles logisch begründen muss. Es wurde schon immer viel mit Technik rumgezaubert.
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