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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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Kurna:

--- Zitat von: Kowalski am 14.01.2018 | 20:35 ---Ok.
Erkläre bitte näher/mehr.
Warum sollte es, vor allem emotional, einen Unterschied geben???

--- Ende Zitat ---

Weil es eine Welt ist, die ich (als Fan) schon kenne und mit der ich mich schon befast habe. Es könnten Charaktere auftauchen, die man schon kennt. Es wäre zum Beispiel für mich bedeutender den Spock aus DER Spiegelwelt zu sehen, als den Spock aus irgendeiner anderen Parallelwelt. Genauso wie es umgekehrt ja auch interessanter wäre, Spock wiederzusehen als irgendeinen bisher unbekannten Vulkanier aus der gleichen Parallelwelt. Wenn es um eine Welt geht, die man schon kennt, ist man von vornherein stärker involviert, als ob es etwas Fremdes wäre, genau wie es auch bei einer Person wäre. Zumindest mir ginge es da so.

Teylen:
Dagegen spricht das man halt die Herausforderung hat das Leonard Nimoy verstorben ist.
Das heißt wäre es "das" Spieluniversum würde es sich falsch anfühlen.
Weshalb ich mit einem neuen Spiegeluniversum, wie Lorcas Hinweis bezüglich vieler alternativer Universen andeutet, zufriedener wäre.

Kurna:
Dann nimm einen Charakter, dessen Schauspieler noch lebt. Das war jetzt nur der erste Name, der mir einfiel.

Edit:
Anderes Beispiel: Die TNG-Folge, wo Scotty gefunden wird, war sicherlich so interessanter als wenn es nur irgendein anderer Ingenieur aus der gleichen Zeit gewesen wäre. Weil Scotty ein Charakter ist, den man schon von vorher kennt.
Und mit dem Universum ist es für mich genauso. Es ist imho interessanter, wenn es jetzt bei Discovery um das schon bekannte Spiegeluniversum geht, als wenn es jetzt nur irgendein x-beliebiges Spiegeluniversum wäre. Zum Beispiel weil man darüber nachdenken kann, wie die Ereignisse hier zu der Situation bei TOS geführt haben könnten.

Kowalski:

--- Zitat von: Kurna am 14.01.2018 | 20:54 ---Weil es eine Welt ist, die ich (als Fan) schon kenne und mit der ich mich schon befast habe.
--- Ende Zitat ---


Du nimmst Dich und Fan-Service zu wichtig. Kenne ich, aber gerade mit Multiversen ist der korrekte Ansatz ein anderer.


--- Zitat von: Kurna am 14.01.2018 | 20:54 ---Es könnten Charaktere auftauchen, die man schon kennt.
--- Ende Zitat ---

Da widerspreche ich gar nicht.
Bei meinem Ansatz sind sie nur potentiell "anders" als bei den bisherigen Begegungen mit ihnen.
Und das würde auch einen Reiz ausmachen.

Captain Killy ist dann in der nächsten Welt halt Captain Silly.
Die Frage ist immer ob sich die Suspension of Disbelief in jeder der Welten einstellen kann.
Dann darf das auch meine Erwartungen konterkarieren.


--- Zitat von: Kurna am 14.01.2018 | 20:54 --- Es wäre zum Beispiel für mich bedeutender den Spock aus DER Spiegelwelt zu sehen, als den Spock aus irgendeiner anderen Parallelwelt. Genauso wie es umgekehrt ja auch interessanter wäre, Spock wiederzusehen als irgendeinen bisher unbekannten Vulkanier aus der gleichen Parallelwelt. Wenn es um eine Welt geht, die man schon kennt, ist man von vornherein stärker involviert, als ob es etwas Fremdes wäre, genau wie es auch bei einer Person wäre. Zumindest mir ginge es da so.

--- Ende Zitat ---

Das interessante wäre doch Personen die man meint zu kennen in einem anderen Kontext eine andere Entwicklung nehmen sehen. Oder etwa nicht?

Ich habe das Gefühl das für dich das Same-Same, also das immer wieder schauen der gleichen Geschichte mit minimalen Wendungen ansprechend ist.
Für mich erschöpft sich die Geschichte irgendwann.
Ich brauche auch mal Abwechslung.

Oder ist das bei Dir nur hier eine Erwartung des Fan-Services nicht neue Tricks lernen zu müssen?


--- Zitat von: Kurna am 14.01.2018 | 21:40 ---Und mit dem Universum ist es für mich genauso. Es ist imho interessanter, wenn es jetzt bei Discovery um das schon bekannte Spiegeluniversum geht, als wenn es jetzt nur irgendein x-beliebiges Spiegeluniversum wäre. Zum Beispiel weil man darüber nachdenken kann, wie die Ereignisse hier zu der Situation bei TOS geführt haben könnten.

--- Ende Zitat ---

Hmm.
Statt in sich geschlossener Zirkel habe ich dann schon lieber ganze Ebenen an Möglichkeiten die sich vor einem aufspannen.
Da ist es interessanter, zumindest wenn auch da die Möglichkeiten die Suspension of Disbelief nicht antasten.

Deswegen hat die Mudd-Folge auch sehr gut funktioniert weil sie bestimmte Ereignisse immer wieder abgewandelt dargestellt hat.
Deswegen funktionierte bei mir sowohl der "Murmeltiertag" als auch "Edge of Tomorrow"

Kurna:
Ich würde sagen, dass es nicht daran liegt, weil ich immer dasselbe will, sondern daran, dass ich eine komplexe Weltenschöpfung mag. Ich möchte nicht nur einen kurzen Snapshot von etwas (hier dem Spiegeluniversum) sehen, sondern es mehr in die Tiefe kennenlernen und etwas über seine Entwicklung und das Beziehungsgeflecht erfahren. Klar kann auch etwas Neues interessant sein, aber noch interessanter ist es, wenn das Ganze mehr in die Tiefe geht.

Aus vermutlich ähnlichen Gründen sind meine liebsten Rollenspielrunden auch lange, komplexe Kampagnen und mein Lieblingsbuch von Tolkien ist das Silmarillion.  ;D

Und so ganz scheine ich meinem Denken ja nicht alleine zu sein. Denn es tauchen ja bei Star Trek immer wieder Charaktere aus alten Serien auf, bzw. werden Folgen wie die mit dem Spiegeluniversum oder den Tribbels wieder aufgenommen. Genauso wie auch bei Star Wars in den Prequels und der neuen Trilogie schon bekannte Charaktere aufgegriffen wurden. Und auch z.B. der neue Bladerunner hat nicht auf Harrison Ford verzichtet. Die Studios machen das ja nicht ohne Grund. (Und der Grund ist vermutlich nicht nur, alten Bekannten mal wieder eine Rolle zuzuschustern.  ~;D )

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