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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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Sir Mythos:

--- Zitat von: Sashael am 14.02.2018 | 08:51 ---Bei Millionen von Homosexuellen, die ebenfalls Star Trek schauen und sich freuen, dass sie dort repräsentiert werden, ist das halt problematisch. ;)

--- Ende Zitat ---

Ehrlich, wenn es danach ginge, dann dürfte in TV-Serien nie einer sterben. Irgendwer könnte sich immer auf den Schlips getreten fühlen.
Lieber positive Dinge sehen, sich unterhalten lassen und nicht über Intentionen und ähnliches Nachdenken.
Das ist ne Unterhaltungsserie - kein Bildungsfernsehen.  ;D

Aber das geht jetzt zu weit, also:  :btt:

Glaubt ihr, die Enterprise wird in Staffel 2 mehr als eine Folge relevant sein?

Teylen:

--- Zitat von: Sir Mythos am 14.02.2018 | 08:48 ---Achso - der Punkt das es eine homosexuelles Pärchen war ist da wichtig.
Ehrlich - als 0815 gucker interessiert mich das relativ wenig ob das jetzt ein homosexuelles Pärchen gewesen ist oder nicht.
--- Ende Zitat ---
Es ist so wichtig oder unwichtig wie einen Kuss zwischen einem Weißen und einer Schwarzen zu zeigen.
Es betrifft sehr wahrscheinlich den überwiegenden Teil des Publikum nicht, für Personen die jedoch von der Segregation betroffen sind oder im gesellschaftlichen Kontext ist es durchaus nett.

Nun und es ist schon frustrierend für Homosexuelle, wenn sie bei sehr vielen Serien das Homophobe-Trope serviert bekommen, das in einer Homosexuellen Partnerschaft einer nicht überlebt (Bury Your Gays), und es dann in der neusten Star Trek Serie - die sich ja gerne progressiv gibt - wiedergekäut wird.
Was gerade dann ärgerlich ist, wenn der Partner so kurz da war, das man den Eindruck bekommen kann er wäre nur dagewesen um zu sterben.
Das heißt Culbert kam in vielleicht einer handvoll Folgen vor, hatte vergleichsweise wenig Text, und wurde dann in den Kühlschrank gepackt. Meh.

Heißt, ich kann es eher verstehen wenn bei The 100 ein Charakter nach 2 Staffeln Serienpräsenz und etwa 1 Staffel Beziehung ins Gras beisst, als wenn ein Charakter nach 4-5 Folgen Nebencharakter-Dasein abgesägt wird.

Zumal ... er jenseits des Serienstart die einzige wirkliche Casualty mit Namen war?
Jenseits von Captain Lorca,... wo ich mitunter mit 1 1/2 Überlebenden rechne und der so ziemlich deutlich ein Villain war?
Es ist ja gerade nicht so als würde bei Star Trek: Discovery häufiger mal Charaktere sterben (und gestorben bleiben).

Niniane:
Danke Teylen für die ausführliche Erklärung. Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.

Der Nârr:

--- Zitat von: Teylen am 14.02.2018 | 09:16 ---Was gerade dann ärgerlich ist, wenn der Partner so kurz da war, das man den Eindruck bekommen kann er wäre nur dagewesen um zu sterben.
Das heißt Culbert kam in vielleicht einer handvoll Folgen vor, hatte vergleichsweise wenig Text, und wurde dann in den Kühlschrank gepackt. Meh.
--- Ende Zitat ---
Und Game of Thrones wird vorgeworfen, dass es erst Charaktere aufbaut um dann die Fan-Lieblinge sterben zu lassen! Wie man's auch macht es ist verkehrt.

Aber prinzipiell, ja, wenn dieses "Trope" so stark als Problem wahrgenommen wird hätte man Culbert einfach von vornherein als Frau planen sollen. Dass die beiden homosexuell sind hat ja zu keinem Zeitpunkt eine Rolle gespielt, wichtig war nur die Partnerschaft an sich (insb. für die Momente im Pilz-Koma), das hätte man ja auch heteronormativ angehen können.

Ich möchte aber anmerken, dass mit Voq auch ein männlicher Beziehungspartner in einer heterosexuellen Beziehung gestorben ist. Wenn überhaupt haben also in dieser Serie Beziehungen generell eine ganz schlechte Chance, zumal wenn man noch Burnhams Liebesglück einbezieht.

Daher finde ich es etwas unfair, wo einfach JEDE Beziehung in dieser Serie gescheitert ist beim Scheitern der homosexuellen Beziehung ein homophobes Trope zu sehen.

Kowalski:

--- Zitat von: Der Narr am 14.02.2018 | 11:06 ---Daher finde ich es etwas unfair, wo einfach JEDE Beziehung in dieser Serie gescheitert ist beim Scheitern der homosexuellen Beziehung ein homophobes Trope zu sehen.

--- Ende Zitat ---

Ugh.
Das Problem ist doch das jeder seine Brille hat und genau die eigenen Kritikpunkte als störend findet.
Die anderen halt nicht.

Also ich fand es gut das sowohl Star Trek: Beyond als auch Star Trek:Discovery die sexuelle Präferenz der Crew Mitglieder NULL skandalisiert.
In beiden Fällen wird es nur beiläufig erwähnt, was zeigt wie normal und unaufgeregt das da ist.

Erst wir als Zuschauer machen da ein grosses Fass auf.
Und da sind einzelne Blickwinkel halt stark auf LGBT oder Heteros fixiert und kritisieren was ihnen halt wichtig ist.

Erst die Summe der Kritiken oder Jubelschreie macht die Bewertung der Serie aus.
Die ist nicht schlecht und nicht gut in Summe.

Ich denke es ist viel Kritik von Alt-Fans mit dabei die sich das langweilige ST:TOS oder ST:TNG aus Nostalgiegründen wünschen.
Nur würde das heute kaum einer der Nicht-Fans akzeptieren....

Ich werde mir die  Seasons, no matter what, weiter anschauen.
So viele da kommen mögen.

Über mehr Konstanz und Qualität der Drehbücher würde ich mich freuen.
Aber es muss nicht mir, es muss der Mehrheit der Zuschauer gefallen.

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