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Frostgreifer
blut_und_glas:
--- Zitat von: Skeeve am 29.11.2015 | 18:42 ---(Mein allererster Gedanke, noch vor der Teleportation war, dass bei genügend Wärme die Kernfusion einsetzt und sich der Frostgreifer in eine Sonne verwandelt. Aber das ist mir doch etwas zu abgedreht.)
--- Ende Zitat ---
Mir hingegen kommt das als ideal vor, um die Fremdartigkeit der Frostgreifer und vor allem die Zweischneidigkeit des Kontakts mit ihnen zu unterstreichen.
(Und einen Kult von SonnenFrostgreiferanbetern als zusätzliche Fraktion liefert das auch noch gleich mit.)
mfG
jdw
Chaos:
--- Zitat von: Chiarina am 29.11.2015 | 12:31 ---O.K., sehr nett, dass du hier Nachhilfeunterricht gibst. Ich hab´s jetzt auch begriffen.
Entweder werde ich das Konzept nochmal massiv verändern (á la: Die Frostgreifer sammeln Abwärme in ballonartigen Hautblasen, die sie abtrennen und in den Weltraum entsorgen können... na, mal sehen, ob es das wirklich wert ist), oder ich verändere das Konzept einfach ins Gegenteil: Wesen, die es wärmer machen. Das scheint irgendwie einfacher zu sein.
--- Ende Zitat ---
Vielleicht verbindest du die Konzepte auch einfach - für jeden Frostgreifer gibt es irgendwo einen "Hitzegreifer", der quantendingsbumsmäßig (Notiz: hier muss noch besserer Technobabbel her) mit dem Frostgreifer verbunden ist und die Hitze abstrahlt, die der Frostgreifer absorbiert.
Galatea:
Jeder Frostgreifer trägt in sich ein Wurmloch in sich durch das er die Hitze an einen Mutterorganismus weiterleitet (der evtl. sogar in einer anderen Dimension sitzt). Vielleicht sind die Frostgreifer auch nur "Tentakel" dieses "Mutterwesens" die in unsere Dimension hineinreichen (das würde auch erklären warum sie überall auftauchen können - sie müssen garnicht von Punkt A nach Punkt B fliegen).
Warum sie schwierige Verbündete sind? Keiner hat die Mutterwesen je gesehen oder kennt ihre Absicht. Man umgibt sich nicht gern mit Verbündeten die man schwer einschätzen kann. Vielleicht sind sie ja hochintelligent und planen eine transdimensionale Invasion oder wollen unser Universum einfach nur wie eine Batterie aussaugen?
--- Zitat ---Offene Probleme: Wahrnehmungsorgane
--- Ende Zitat ---
Am ehesten wohl Elektromagnetismus, Infrarot und Elektrizität (also auch Nervenimpulse). Augen oder andere sichtbare Wahrnehmungsorgane wohl eher weniger. Würde auch atmosphärisch nicht passen.
--- Zitat ---Fortpflanzung
--- Ende Zitat ---
Im Falle von transdimensionalen Tentakeln entfällt das. Ansonsten einfache Teilung, Abknospung (neue Organismen wachsen aus dem alten und fallen irgendwann ab) oder die Volvox-Methode (Muttertier brütet in seinem Inneren Nachwuchs aus und wenn das Muttertier stirbt/platzt kommt der Nachwuchs ins Freie - damit wäre es auch nicht immer eine gute Idee die Viecher direkt zu killen, da man dadurch die Probleme evtl. multipliziert).
--- Zitat ---Wachstum und Entwicklung
--- Ende Zitat ---
Naja, das Ding wird halt größer.
--- Zitat ---Flugfähigkeit
--- Ende Zitat ---
Ein fliegender Eisblock? Nee, sorry. Gut, die großen Viecher könnten kleinere verschleudern, evtl. sogar in den Orbit oder in andere Sternensysteme (die werden dann halt verschossen und mit etwas Glück landen sie irgendwann irgendwo ohne in eine Sonne zu fallen - obwohl, vll. ist ja genau das das Ziel, Sternenvampire ahoi).
--- Zitat ---Wehrhaftigkeit und/oder besondere Fertigkeiten
--- Ende Zitat ---
Laser (und anderes Strahlenzeugs) entfällt, damit füttert man sie nur. Massivgeschosse gehen vermutlich direkt durch, hängt halt davon ab wie groß der empfindliche Teil ist. Explosivgeschosse dürften am besten wirken, je nachdem wie empfindlich der Innere Kern ist. Evtl. braucht man auch beides, Explosiv (oder Schallwaffen) um das Eis abzusprengen und panzerbrechend um den Kern zu zerlöchern.
360° Wahrnehmung dürften die haben und verstecken (Tarnvorrichtungen) wird schwer. Möglicherweise begrenzte Fähigkeit zu so einer Art Photosynthese (Energiegewinnung aus Licht halt, dann wäre der Kern schwarz - der Organismus selbst kann durchaus weiß sein, der Eispanzer fungiert dann als Lichtleiter und den Kern sieht man nicht, Eisbären haben ja auch schwarze Haut).
Je nachdem wie aktiv der Kern ist könnten die Dinger auch explodieren, wenn man sie schwer beschädigt.
Pyromancer:
--- Zitat von: Skeeve am 29.11.2015 | 20:03 ---1. Frage an die anwesende Physikabteilung: Wärme ist Infrarotstrahlung.. spricht eigentlich viel dagegen dass der Frostgreifer die gesammelte Wärme als z.B. Röntgen/Gammastrahlen wieder abgibt?
--- Ende Zitat ---
Das geht schon, der Frostgreifer müsste dafür halt 10 Millionen+ Grad heiß sein (plancksches Strahlungsgesetz, wiensches Verschiebungsgesetz).
--- Zitat ---2. Frage: wo ich gerade bei der Strahlung bin... Masse <--> Energie : wenn sich aus Masse Energie machen läßt, wieviel Wärmeenergie benötigt man eigentlich um (Elemtar)Teilchen zu erzeugen? Vorne sammelt der Frostgreifer Wärmeenergie und hinten sch***t er ... naja, vermutlich keine Eiswürfel aus, aber irgendeine Materie.
--- Ende Zitat ---
E = m c²
Ich weiß nicht, ob "Kühlen durch Erzeugung von Materie" theoretisch ginge, bezweifle es aber sehr, sehr stark, weil der Wirkungsgrad erbärmlich sein wird.
Am Ende kommt es halt sehr stark darauf an, welche Rahmenbedingungen Chiarina in seinem Setting sonst so setzt. Wenn es sowieso einen Hyperraum für Schneller-Als-Licht-Reisen gäbe, dann wäre es ja kein zusätzliches Problem, würde man den dann auch als Wärmesenke für die Frostgreifer benutzen...
Regel 1 für ernsthafte SciFi: Wenn man schon die Gesetze der Physik brechen muss, dann bricht man so wenig wie möglich (und denkt die Konsequenzen durch).
Galatea:
--- Zitat ---Das geht schon, der Frostgreifer müsste dafür halt 10 Millionen+ Grad heiß sein (plancksches Strahlungsgesetz, wiensches Verschiebungsgesetz).
--- Ende Zitat ---
Und je nach Intensität würde er damit alles in seiner Umgebung sterilisieren oder gleich rösten.
Das Ding wäre mindestens eine freilaufende schmutzige Kernwaffe, selbst wenn es kalt bleibt.
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