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Star Trek Beyond

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Yerho:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 11.02.2016 | 17:03 ---https://www.youtube.com/watch?v=XcLcsvw8rw0
--- Ende Zitat ---

Ein an sich guter Clip, aber seine Messer-Definition ist höchst fragwürdig. Ich würde behaupten, dass wenigstens ein Drittel, wenn nicht der Hälfte aller Messer die Klinge *nicht* ohne Unterbrechung im Griff fortgesetzt wird, sondern entweder auf einen kegelförmigen Einsatz gelötet oder auf eine 90 Grad abgewinkelte Achse gesetzt ist - was zumindest beim Klappmesser sogar ziemlich unumgänglich ist, weil man's ja sonst nicht klappen könnte.


--- Zitat ---"In my opinion, sir, any officer who goes into action without his sword is improperly dressed".
--- Ende Zitat ---

Exakt: Das Schwert ist ein Accessoire der Uniform, ohne das diese - laut Jack Churchill - unvollständig wäre. Allerdings war der Typ ja auch ein wenig irre (oder sehr spleenig) und hat tatsächlich punktuell mit dem Schwert gekämpft; meines Wissens mit einem Infanterie-Breitschwert und mit Pfeil und Bogen. Über den Gentleman gab's vor Monaten mal irgendwo 'ne Doku ...

YY:

--- Zitat von: Fantomas am 11.02.2016 | 16:52 ---Noch im 1. Weltkrieg führten etliche europäische Offiziere den längst unbrauchbaren Säbel, japanische Offiziere praktizierten das noch im 2. Weltkrieg. Und zu diversen militärischen Veranstaltungen machen das heute noch so ziemlich alle - Klingonen behalten sich also lediglich vor, ihre Zeremoniewaffen gelegentlich mal praktisch zu verwenden. >;D

--- Ende Zitat ---

Ja, schrieb ich ja schon - die Klingonen treiben das nicht nur auf die Spitze (pun intended), sie haben auch noch erstaunlich oft Erfolg damit.
Aber - und hier schließt sich der Kreis - wohl hauptsächlich deswegen, weil ihre Gegner in Sachen Nahkampf nichts drauf haben  ;D


--- Zitat von: Kowalski am 10.02.2016 | 23:14 ---Trotzdem sind Klingenwaffen ohne technisches Voodoo ziemlich seltsam in einem Setting wie StarTrek.

Da würde ich Vibro-Klingen, Monomolekularschwerter/-peitschen und ähnliches verorten.

--- Ende Zitat ---
+

--- Zitat von: Fantomas am 11.02.2016 | 16:52 ---Klingenwaffen sind (Kampf-) Werkzeuge. So lange es noch die alten Probleme gibt, sind IMHO auch die alten Lösungen angemessen. :)

--- Ende Zitat ---

Streiche Klingenwaffen, setze nahkampftaugliche Gerätschaften.
Teils haben sich nämlich die Probleme durchaus geändert bzw. es sind neue hinzu gekommen.
Warum sollte man sich die Mühe machen, eigens Nahkampfwaffen zu entwerfen, wenn es genug Zeug gibt, das man sowieso hat und mit minimalen Anpassungen entsprechend nutzen kann?
Die Star Trek-Ausgaben von Kettensäge, Trennschleifer, Kombigerät Schere/Spreizer dürften ebenso geeignet sein wie Plasmaschneider und ähnliche Späße.
Insbesondere wenn es um geschützte/gepanzerte Raumanzüge geht, ist da eh nichts mehr mit elegant...

Der Techlevel gäbe auch einen persönlichen Feldgenerator her, der ein formveränderbares Kraftfeld projiziert - das könnte dann Offensive, Defensive, Mobilität und Werkzeug zusammen.

Bei all diesem Kram ist man dann aber wieder beim Thema Ästhetik und Atmosphäre.
Auf Kraftfeld-Chi-Sao hätte ich persönlich ja so gar keine Lust, und dann bleibt wieder nur GMV-Hartwurst-Trek mit "richtigen" Raumanzügen usw..
Oder man bleibt bei der altbekannten Space Opera, die nicht sonderlich flashy, bunt oder dynamisch ist und deswegen gerne mal unter Ausstoß absurder Mengen von Technobabble so tut, als könnte sie mittelharte SF sein.


--- Zitat von: Fantomas am 11.02.2016 | 16:52 ---Auch um im allernächsten Nahkampf Löcher in böse meinenden Gestalten von A wie Andorianer bis Z wie Zevianer zu machen, braucht man keine Licht oder Vibroklingen, die gegen ungepanzerte Gegener absolut null Mehrwert haben und nicht ansatzweise so leise und störungsunanfällig sind wie ein scharf und Spitz geschliffenes Stück Metall (oder meinetwegen Polycarbonat, Porzellan, Texmexium oder weltraumgealterte Polymere).

--- Ende Zitat ---

Wenn man genauer hinschaut, sind diese Waffen gegen gepanzerte Gegner auch nicht sonderlich wirksam - die sind tiefstes Space Opera-Territorium, und dann muss man schon wieder überlegen, ob man nicht gleich Nägel mit Köpfen macht und ein entsprechend "ausgestattetes" Setting hernimmt.

Die ewige Frage, wo man mit ST hin will...


Randbemerkung:
Die Waffe an sich mag leise sein, aber ansonsten ist wirklich leiser oder gar lautloser Nahkampf eher Wunschdenken.
Wer sich gezwungenermaßen mit dem Thema auseinandersetzen muss, nutzt heutzutage schon fast ausschließlich schallgedämpfte Schusswaffen, wenn er sie hat - und das mit Recht.


--- Zitat von: Fantomas am 11.02.2016 | 16:52 ---Übrigens würde ich insbesondere unter Kampfbedingungen nicht freiwillig mit einer Waffe herumlaufen, in der ein Generator/Reaktor arbeitet. Um genau zu sein, würde ich mich nicht einmal abseits von Kampfhandlungen in der Nähe so einer Waffe aufhalten wollen. :P

--- Ende Zitat ---

Umständliche bzw. suboptimale Handhabung, großes Gefahrenpotential und diverse mehr oder weniger absurde Ausfall- oder Unwirksamkeitsgründe...da fragt man sich schon fast, warum Kirk nicht stattdessen einen 1911er einstecken hat  ~;D

Yerho:

--- Zitat von: YY am 11.02.2016 | 18:48 ---Streiche Klingenwaffen, setze nahkampftaugliche Gerätschaften.
Teils haben sich nämlich die Probleme durchaus geändert bzw. es sind neue hinzu gekommen.
Warum sollte man sich die Mühe machen, eigens Nahkampfwaffen zu entwerfen, wenn es genug Zeug gibt, das man sowieso hat und mit minimalen Anpassungen entsprechend nutzen kann?
Die Star Trek-Ausgaben von Kettensäge, Trennschleifer, Kombigerät Schere/Spreizer dürften ebenso geeignet sein wie Plasmaschneider und ähnliche Späße.
--- Ende Zitat ---

Nur will man die nicht in jedem Fall *zusätzlich* zum sonstigen Gerödel mitschleppen. Und spätestens wenn die Batterien, die Druck- oder die Brennstoftanks leer sind, wünscht man sich ein Messer, dass mit Muskelkraft schneidet.

Aber sicher, wenn man sich als Techniker (oder Specialist einer unmittelbar kämpfenden Einheit) wehren muss und ohnehin Plasmaschneider und ähnliche Utensilien dabei hat, wird man die auch verwenden.


--- Zitat ---Insbesondere wenn es um geschützte/gepanzerte Raumanzüge geht, ist da eh nichts mehr mit elegant...
--- Ende Zitat ---

Reale Raumanzüge bestehen aus jeder Menge schwer entflammbaren Isolierungsmaterial, aber ich würde behaupten, dass man da mit einem Messer eher weiterkommt als mit einem Brennschneider. Und wenn man die Dinger für den Kampfgebrauch panzert, dann sicherlich gegen das, was hauptsächlich in Gebrauch ist, also Waffen, die energetischen Schaden verursachen. Da wird auf einmal ein mit Blei ausgegossenes Rohr zu einer richtig guten Nahkampfwaffe, weil der Wumms durchgeht.


--- Zitat ---Der Techlevel gäbe auch einen persönlichen Feldgenerator her, der ein formveränderbares Kraftfeld projiziert - das könnte dann Offensive, Defensive, Mobilität und Werkzeug zusammen.
--- Ende Zitat ---

Falls wir immer noch dabei sind, wie Star Trek zeitgemäßer werden könnte, ist mir der handgewedelte Techlevel eigentlich schon inplausibel genug. Bevor da nicht einmal geklärt ist, *was* da ungefähr als Energieschild in welcher Weise projiziert oder emittiert wird, brauche ich keine zusätzlichen Anwendungsgebiete. Dann könnten die Charaktere auch gleich ihr Chi für Defensive und Offensive bündeln ... Ah, ich lese gerade, du dachtest bereits in die selbe Richtung. ;)


--- Zitat ---Randbemerkung: Die Waffe an sich mag leise sein, aber ansonsten ist wirklich leiser oder gar lautloser Nahkampf eher Wunschdenken.
Wer sich gezwungenermaßen mit dem Thema auseinandersetzen muss, nutzt heutzutage schon fast ausschließlich schallgedämpfte Schusswaffen, wenn er sie hat - und das mit Recht.
--- Ende Zitat ---

Meine diesbezügliche Ausbildung war nur theoretisch, aber die Tendenz war schon recht eindeutig: Wenn es die Örtlichkeit hergibt, ist ein Messer zuverlässiger. Wenn man jemanden überrascht und ihm das Messer rückseitig ins Herz (oder äquivalente Organe bei Aliens) stößt, hört das fünf Schritte weiter niemand mehr und es genügt eine unterbrochene Sichtlinie für eine unbemerkte Tötung. Selbst kleinkalibrige Waffen mit überdimensionierten Schalldämpfern brauchen immer noch ein paar Dutzend Meter und vorzugsweise noch ein paar Wände dazwischen, damit der Schuss unbemerkt bleibt. Die Chance, einen tödlichen Stoß zu verfehlen ist nur sehr geringfügig größer als die, keinen tödlichen Schuss zu landen - nur mit dem Unterschied, das man dicht am Patienten diesen immer noch die Hand vor den Mund hält und nachsetzen kann.

Wenn die Klinge natürlich Licht und/oder Geräusche abgibt, gelingt das gleiche Unterfangen nicht.

Im Vakuum entfiele die Schalldämpfung bei Schusswaffen ohnehin, aber mir ging es eher um die Reduzierung von Emissionen im Allgemeinen. Was weithin leuchtet und/oder gar brummt und eine Energiequelle benötigt ist nur dann ein Fortschritt, wenn es etwas leistet, was die emissionsfreie, manuelle Variante nicht kann. Und wenn wir bei Stichwaffen sind, die auf Vollkontakt-Enfternung zum Einsatz kommen, würde ich ein paar geschliffene Zoll mit Spitze vorne dran einer  Waffe mit Vibro- oder gar Energieklinge vorziehen, sofern ich letztere nicht brauche, um durch irgendwelche Panzerungen zu kommen.

Bei einer Messerstecherei ist es natürlich erst einmal egal, ob die Klinge brummt und/oder leuchtet - allerdings auch nur so lange, wie die Energiequelle Saft liefert und die Technik nicht versagt.


--- Zitat ---Umständliche bzw. suboptimale Handhabung, großes Gefahrenpotential und diverse mehr oder weniger absurde Ausfall- oder Unwirksamkeitsgründe...da fragt man sich schon fast, warum Kirk nicht stattdessen einen 1911er einstecken hat  ~;D
--- Ende Zitat ---

Ah, ja, danke ... das hatte ich beim letzten Mal vergessen. In der Tat, Phaser scheinen etwas sensibel zu sein und versagen ganz gerne mal den Dienst, wenn irgendwelche energetischen Zustände, die Zusammensetzung von Gestein oder Atmosphäre oder die Hirnwellen des Schützen bzw. des Ziels dazwischen funken. Selbst die wackeligsten Schießprügel sind da verlässlicher und sind auch ohne Schieß wenigsten noch solide Prügel.

Wobei das Phaser-Versagen ja weniger einer wackeligen Technik als vielmehr einer wackeligen Dramaturgie geschuldet ist ... Die Dinger versagen eben immer genau dann, wenn ihr Funktionieren die Handlung nicht wunschgemäß ausgehen lassen würde. ;)

Energiewaffen verstehe ich übrigens noch viel eher dann, wenn ihre Wirkung eben *nicht* auf Durchschlagskraft und/oder hoher punktueller Energiefreisetzung beruht. Selbst in einem nur wenig harten Setting will man an Bord von Raumschiffen einfach nicht versehentlich Löcher in die Außenhülle, Leitungen und Aggregate schießen und würde eine Energiewaffe, die besonders auf organisches Gewebe wirkt und Metall allenfalls leicht schwärzt natürlich mit Kusshand nehmen.

Andorian Spaceman:
Warum verlieret sich eigentlich jedes Star Trek Thema in Nebenaspekten? Auf jedenfall wird man wohl auch die Waffenkammer der Enterprise sehen. Zumindest hat Pine ein interview vor einer entsprechenden Kulisse gegeben.

Aber wir warten hier wahrscheinlich auf den absoluten Film des Jahres.

Ich freue mich da schon seit Monaten drauf. Den Trailer dafür im Kino zu sehen war das absolute Kinohighlight 2015.
Ok 2015 gab es auch nicht viel Herausragendes im Kino, wenn man Terminator weglässt, den wohl zu wenige gesehen haben. Aber es geht hier ja um Star Trek.

Ich bin schon richtig gespannt was sich Peg ausgedacht hat.  Und wenn ich mir seine Interviews anschaue hat er sich wohl wirklich einige Gedanken gemacht.

http://www.trekzone.de/content/dt/news/2016-02-09-1-simon-pegg-ueber-star-trek-beyond.htm

Und wenn ich an die netten kleinen Details denke die man in den Specials sehen konnte erwartet uns bestimmt ein toller Star Trek Film. 

Schade finde  ich nur, dass wir sicher nichts mehr von Dr. Marcus sehen werden. Die hätte den Frauenantiel an den Charakteren ganz gut aufgewertet. Außerdem war sie Kirk ziemlich ebenbürtig. Aber wahrscheinlich gibt es zu viele Figuren in der Reihe die geeignet sind um Kirk anzuspielen.

Und ich hätte auch gerne gewusst was für ein Trekiefest uns  Orci präsentiert hätte.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Fantomas am 11.02.2016 | 20:43 ---
Meine diesbezügliche Ausbildung war nur theoretisch, aber die Tendenz war schon recht eindeutig: Wenn es die Örtlichkeit hergibt, ist ein Messer zuverlässiger. Wenn man jemanden überrascht und ihm das Messer rückseitig ins Herz (oder äquivalente Organe bei Aliens) stößt, hört das fünf Schritte weiter niemand mehr und es genügt eine unterbrochene Sichtlinie für eine unbemerkte Tötung.
--- Ende Zitat ---
können deine Ausbilder Sachkompetenz nachweisen?

Christopher Lee einer von Churchills Gentleman for ungentlemanly warfare war da anderer Ansicht

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