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Star Trek Beyond

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YY:

--- Zitat von: Fantomas am 16.02.2016 | 17:50 ---Da kann man leider nur die Dauer des Spezialeffekts messen.

--- Ende Zitat ---

Ja, aber ich vermute zumindest mal schwerstens, dass sich auch technische Handbücher und ähnliches Beiwerk genau daran orientieren - woran auch sonst?
Aber das ist dann auch nur eine einzelne Aussage, die ggf. im Widerspruch zu mancher Darstellung steht oder aus genau diesem Grund möglichst schwammig bleibt.



--- Zitat von: Fantomas am 16.02.2016 | 17:50 ---An diesem Verhalten sollte man imho auch eher ansetzen, anstatt ikonische Elemente eines Settings zu entfernen oder auch nur umfassend zu verändern.
...
Ein radikalerer Relaunch wie der von 2009 wäre *die* Gelegenheit gewesen, aber auch da hat man die Chance vertan und sich eher auf die Darstellungsweise, weniger auf die Erzählinhalte konzentriert.

--- Ende Zitat ---

Im Prinzip hat man nur die alte Methode in die Moderne transportiert:
Mit ordentlich Blendwerk und Dynamik über inhaltliche Schwächen im Hintergrund hinwegtäuschen.
War ja früher nicht groß anders, wirkt nur heute nicht mehr so wegen des behäbigen Erzähltempos.


Wobei ich bei Star Trek ohnehin nie wirklich schlau geworden bin aus der Zielgruppe.
Gefühlt sind unter den Fans enorm viele Technikbegeisterte, denen diese Spielereien enorm wichtig sind und die jedes bisschen weiterführende Information geradezu aufsaugen.
Gleichzeitig sind sie aber bereit, großzügig über zahlreiche Schwächen in der Darstellung hinwegzusehen, auch wenn diese höchst plotrelevant sind.

Eine mangelhafte Systematisierung ist ihnen zwar theoretisch ein Dorn im Auge, aber offizielles Material ist darüber dann doch irgendwie erhaben.


Ich habe ja verschiedene "Star Trek done right"-Ansätze im Kopf, aber mir sind dann doch jene Varianten lieber, die den gröbsten Unfug komplett rausnehmen und durch etwas andere Varianten ersetzen, die dann immerhin noch grob ähnliche ikonische Darstellungen haben.

Mir widerstrebt es, diverse abstruse Wunderpostulate noch zu adeln, indem man sie ordentlich systematisiert  ;D


--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 16.02.2016 | 18:09 ---Sind "Phaser" geeignete Schusswaffen oder ist das Problem psychologischer Natur?

--- Ende Zitat ---

Zumindest diejenigen, die man ordentlich halten kann, ja.

Und noch mal ja, das Ganze ist hauptsächlich eine "Software"-Frage, sprich Training und Gewöhnung.

Ich glaube aber nicht, dass ich das jemals selbst in einem Film oder einer Serie, der/die da einen besonderen Fokus drauf legt, wirklich "schön" sehen werde, abgesehen von einzelnen Szenenfragmenten.
Von ST ganz zu schweigen.

Kowalski:

--- Zitat von: Fantomas am 16.02.2016 | 17:50 ---Da kann man leider nur die Dauer des Spezialeffekts messen. Das Verhalten, wann und wie schnell man *effektiv* materialisiert oder dematerialisiert ist, wie lange eine Transporter-Erfassung dauert und was nun beim Transport gefiltert oder nicht gefiltert werden kann, ist von Episode zu Episode, teils schon von Vorgang zu Vorgang sehr unterschiedlich.
--- Ende Zitat ---

Umm. Nein. Weil wir NULL Ahnung haben wie es funktioniert.
"Erhitzt" der Phaser einen Gegenstand wie ein Laser so das er in Loch hat, explodiert, in Plasma übergeht?
Löst er wie ein Disruptor/Desintegratot die Kohäsion der Materie teilweise oder gänzlich?
Ionisiert er wie ein Laser Luft um in dieser nun leitenden Luft eine Ladung zum Ziel zu katapultieren? (Phaser auf Betäubung?)
Kann man die Energiezelle (ein kleiner Kalte-Fusions Reaktor? samt Deuterium-/Wasserstoffspeicher und einem hocheffektiven Kondensator) zur Explosion bringen?

Was aus ST:TOS bleibt erhalten und was entsorgen wir als unlogisch, schlecht überliefert?


--- Zitat von: Fantomas am 16.02.2016 | 17:50 ---An diesem Verhalten sollte man imho auch eher ansetzen, anstatt ikonische Elemente eines Settings zu entfernen oder auch nur umfassend zu verändern. Die Technologie an sich kann notfalls inplausibel oder übertrieben sein, aber sie sollte zumindest in identischen Situationen identische Ergebnisse liefern und mit den für die Handlung benötigten Stärken und Schwächen konsequent und einheitlich ins Setting integriert sein.
--- Ende Zitat ---

Ja, der "Geist" des Settings sollte keinen Schaden nehmen, einverstanden. Wobei der durchaus anders persönlich deutbar ist (z.B. wo David Brin Star Wars als Rückwärtsgewandtes Märchen von guten Rittern (Jedi-Meister) und Königen (Yoda) gegen ein totalitäres Regime ansieht und die Lehren des Films als falsch und gefährlich ansieht (Jedi-Philosophie).


--- Zitat von: Fantomas am 16.02.2016 | 17:50 ---Dass es beispielsweise den Transporter gibt, obwohl sich die dafür benötigte Energiemenge und die nötige Rechenkapazität nicht glaubhaft erklären lassen, ist eine Sache. Damit können Fans (oder Sympathisanten) damals wie heute leben. Dass sich jedoch diese Kapazitäten andernorts im Setting nicht widerspiegeln, ist eine andere Sache: Jau, unsere Computer können die Position von drölfzig Milliarden Molekülen exakt erfassen und unser Reaktor liefert den Saft, um sie andernorts zu replizieren, aber unsere Bordgeschütze richten wir noch von Hand aus und wenn ein Absurdianer gegen unsere Schilde furzt, gehen die um 30% runter.
Wenn dann auch noch pro Episode (teilweise mehrfach) neu ausgewürfelt wird, ob 1+1 zwei oder drei und manchmal auch null ist, hört es gänzlich auf.
--- Ende Zitat ---

Wenn wir nicht wissen was das Wirkprinzip ist, können wir auch nicht Wissen was die benötigten Bestandteile sind (also auch keinerlei Aussagen über Rechenkraft (anscheinend recht wenig, es kommt mehr auf die Justierung der Empfangsstation an, für ein Radio braucht man auch keinen Rechner, naja, heute schon....)). Vielleicht ist da SpaceQuest näher dran. Und ST nur die schönen Propagandafilme.

Das man sich nicht über Konsistenz aufregen sollte, sondern nur an vorhandener erfreuen, versteht sich von selbst.
Das TechnoBabbel ist woanders besser, konsistenter, aber es wären sicher nicht so schöne Geschichten draus erwachsen. Oder halt ANDERE.


--- Zitat von: Fantomas am 16.02.2016 | 17:50 ---Um es mal abzukürzen: Die Welt von Star Trek muss nicht wissenschaftlich korrekt sein. Aber sie sollte in sich konsistent und homogen sein. Roddenberry hat durchaus noch so etwas wie Worldbuilding betrieben, aber als es dann darum ging, diese "Welt" mit Handlung zu erfüllen, wurden viele Details nicht integriert, weil es entweder nicht möglich war, man es auf einen schnellen Wow-Effekt abgesehen hatte oder bestimmte Zusammenhänge einfach übersehen hatte (Viele Köche ...). Irgendwann war das Ganze zu komplex, um noch zurückzurudern und selbst der erste Relaunch von TOS zu TNG war da nicht mutig genug. Ein radikalerer Relaunch wie der von 2009 wäre *die* Gelegenheit gewesen, aber auch da hat man die Chance vertan und sich eher auf die Darstellungsweise, weniger auf die Erzählinhalte konzentriert.

--- Ende Zitat ---

Oh, ich denke der #ST:Aufschrei wäre NOCH größer gewesen. Diesmal mit richtigen Scheiterhaufen.
ST hängt Null, nun gut, wie z.B. Zurück in die Vergangeheit gezeigt hat, wenig, mit Technikkonsistenz zusammen. Es geht um das Beziehungsgeflecht und die Charaktere. Man könnte die Besatzung auf ein Segelschiff des 18-ten Jahrhunderts verfrachten können, es wäre ähnlich toll geworden.


--- Zitat von: YY am 16.02.2016 | 18:48 ---Ich glaube aber nicht, dass ich das jemals selbst in einem Film oder einer Serie, der/die da einen besonderen Fokus drauf legt, wirklich "schön" sehen werde, abgesehen von einzelnen Szenenfragmenten.
Von ST ganz zu schweigen.

--- Ende Zitat ---

Oder, Igitt, Starship Troopers....
DAS hätte eine gute Mil-Sci-Fi sein können.
Es wurde eine Persiflage....

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: YY am 16.02.2016 | 18:48 ---

Und noch mal ja, das Ganze ist hauptsächlich eine "Software"-Frage, sprich Training und Gewöhnung.

--- Ende Zitat ---
Sicher und da scheint es auch zu Hapern, Starfleet Schiffe sind Kampf/Forschungs/Diplomatie - Schiffe.

Die Besatzung trägt also viele verschiedene Hüte, dazu noch den Hut Marine Riflemen wäre etwas viel.

Spez in TOS kommt mir die Sicherheitsabteilung als Nebenhut des Maschinenraums vor, in TNG gehört es zum Beritt des taktischen Offiziers und deren Teams sind keine Kampftruppen sondern eher Militärpolizei o.ä. und ob das deren einziger bzw. Haupthut ist?

Ich habe für nen Perry Klon mal die Border Patrol(Teil der Raumpatrouille ) angedacht, Polizeidienst auf neugegründeten Kolonien und Sicherheit,´Law Enforcement, Security, Search and Rescue, Security für Außenteams(Incl solcher Scherze wie Geisel, Berg/Seerettung, Organisierte Kriminalität etc. etc.)

Jeder von denen wäre als Ranger Offizier überqualifiziert gewesen

YY:

--- Zitat von: Kowalski am 16.02.2016 | 19:03 ---Wenn wir nicht wissen was das Wirkprinzip ist, können wir auch nicht Wissen was die benötigten Bestandteile sind (also auch keinerlei Aussagen über Rechenkraft (anscheinend recht wenig, es kommt mehr auf die Justierung der Empfangsstation an, für ein Radio braucht man auch keinen Rechner, naja, heute schon....)). Vielleicht ist da SpaceQuest näher dran. Und ST nur die schönen Propagandafilme.

--- Ende Zitat ---

Beim Transporter ist zumindest klar, wie er arbeitet und welche Schritte er dazu macht.

Der oben verlinkte Prof. Zitt hat das mal im Vorlesungsrahmen etwas näher beleuchtet und am Ende die Frage, ob der Transporter mal möglich sein wird, sinngemäß beantwortet mit:
"Man soll ja nie nie sagen, aber... Bwahahahaha Herrgott nein"  ;D


--- Zitat von: Kowalski am 16.02.2016 | 19:03 ---Das TechnoBabbel ist woanders besser, konsistenter, aber es wären sicher nicht so schöne Geschichten draus erwachsen. Oder halt ANDERE.

--- Ende Zitat ---

Na ja, die guten ST-Folgen sind die ohne Technobabbel...deine Aussage vom Segelschiff trifft es da ganz gut.



--- Zitat von: Kowalski am 16.02.2016 | 19:03 ---Oder, Igitt, Starship Troopers....
DAS hätte eine gute Mil-Sci-Fi sein können.
Es wurde eine Persiflage....

--- Ende Zitat ---

Mir ging es um den Spezialfall Schusswaffe im absoluten Nahbereich, aber wo wir schon mal dabei sind:

Aus dem Buch könnte man gute Mil-SF machen.
Verhoevens Machwerk hat ja aber nicht mal als Starship Troopers-Verfilmung angefangen und konnte dann auch nur ziellos rumeiern.
Wobei er auch als eigenständiger Film nicht übermäßig gut ist, aber breiten wir den Mantel des Schweigens über diese Episode...  :)


--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 16.02.2016 | 19:25 ---Die Besatzung trägt also viele verschiedene Hüte, dazu noch den Hut Marine Riflemen wäre etwas viel.

--- Ende Zitat ---

Zumindest kommt es mir so vor, dass die das "hauptberuflich" machen.

Die können aber ihre Kernaufgabe, nämlich das Polizei-/Sicherheitsgedöns schon nicht, von daher werden die wohl auch beim Übergang ins Paramilitärische nicht groß auftrumpfen können.

Aber das ist wieder so ein undurchdringliches Konglomerat aus Plotbedürfnissen und schlechter Darstellung.

Talasha:

--- Zitat von: YY am 16.02.2016 | 16:48 ---Die komplette Dauer an einem Ende messen kann man ja vorm Fernseher  ;D

Wichtiger wäre, welche Störfaktoren es gibt/geben kann und zu welchen Resultaten das führt.
Wenn du in der Richtung was hast, immer her damit.

--- Ende Zitat ---

Technisch gesehen geht der Materiestrom über eine große EM-Bandbreite, also alles was das abschirmt, schirmt auch einen Transporter ab. Plus natürlich Fantasiestrahlung der Woche.

Oh und ich dachte an den genauen Ablauf während dieser Zeit.

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