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Star Trek Beyond

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Yerho:

--- Zitat von: Kowalski am 24.07.2016 | 19:28 ---Naja, man kann ja auch die Leute wie mit Star Trek 1 von 1979 total begeistern!!!!!
--- Ende Zitat ---

Wie gesagt, man muss eine an sich interessante Idee nicht durch einschläfernde Dramaturgie und/oder das Aufblasen einer Serienepisode auf Spielfilm(über)länge Überlänge und das Fehlen von Action kaputtmachen.


--- Zitat ---Was für einen Sense of Wonder will man denn erzeugen? In ein naives Kind zu verwandeln geht jetzt nur noch mit viel Alk....
--- Ende Zitat ---

Drei Viertel aller Beiträge allein im :t: beweisen das Gegenteil. Aber ich hätte natürlich nichts dagegen, wenn mir an der Kasse zum Ticket dazu auch gleich ein guter Schluck ausgehändigt würde ... 8)

Kowalski:
Umm. So mindestens die Hälfte der Leute die ich kenne finden die neuen Star Trek Filme toll.
Für die ist da genug Sense of Wonder.

Aber, und da gebe ich Dir recht, die Innovation, die Überraschung hielt sich, ab dem Moment der ersten Überraschung (Vulkan kaputt, Khan als Terrorist im Dienste des verrückten Admiral Marcus, das Auftauchen der Vengeance) dann wieder, bei mir, in Grenzen weil es zum Teil nur optische Gigantomanie ist und keine fundamentalen menschlichen Fragen aufwirft.

Perry Rhodan hat das ja auch durchexerziert mit erst 500 Metern, dann 800 Metern, dann 1000 Metern, dann 1200 Metern, dann 1500 Metern und dann schließlich der Basis.....
Es wird im Moment schwer den ID4 Movie zu toppen....
Vielleicht geht den Leuten ja damit ein Licht auf das es nicht nur um Größe geht, sondern eher um Verzwicktheit und intelligente, zivilisierte Lösungen (die natürlich auch erkämpft werden dürfen...)
Die neuen Filme überdecken mit der optischen Gigantomanie die sanfteren Töne, das ist durchaus Schade.

Ich habe eher das Problem das mit so etwas wie Sense of Wonder rumgeschmissen wird und damit meint man eine privat Bespaßung, so das es für einen selbst passt.

Bei Star Trek: Beyond finde ich es dagegen gut das nicht noch eine neue böse Spezies eingeführt wird. Das der Bösewicht ist was er ist und das sich das aus dem persönlichen Werdegang entwickelt finde ich erfrischend und eben im Sinne des Sense of Wonder. Das habe ich nämlich nicht erwartet.

Antariuk:
War heute drin.

Fand die Anspielungen auf TOS ganz toll, auch die Musik, die Gags (vor allem dass sie stets kurze Pointen waren), die CGI (meine Herren!) und die Abenteuerathmosphäre.
Was ich nicht so toll fand war dass jetzt zum dritten Mal in Folge ein "Mad Man" der Bösewicht ist, zumal die Motivation von diesem so schwammig ist und im Grunde in Khan's Revier wildert. Vergeudete Chancen links und rechts.

So bleibts für mich bei... 3,5 von 5 Warpkernen.

Engor:
Grundsätzlich hat er mir wirklich gut gefallen (bin aber auch in Sachen Star Trek ein verflucht dankbares Pulikum), vor allem auch wegen des hohen Nostalgiefaktors. Ich bin kein so großer Fan von dem Tempo, den schnellen Schnitten und den vielen Szenen im Halbdunkel. Dafür wird mit der Historie sehr liebevoll umgegangen (der Abschied von Nimoy, die Filmmusik, die geil gemalten Felsen etc.) und die Charakterinteraktion ist so, dass jeder seine Screnetime kriegt (lediglich Sulu kommt etwas kurz, abseits des Outings, das ja viel Echo bekommt. Besonders freut mich, das Karl Urban dieses mal viel mehr Berücksichtigung erfährt.
In der Story sind ein paar dicke Logiklücken drin und der Schurke bleibt doch etwas blass. Dafür ist der Film visuell natürlich extrem hochwertig, vor allem was die Raumschlachten angeht.
Fazit: ich bin bestens unterhalten worden und hatte viel Spaß, im Vergleich zu den beiden Vorgängern ist "Beyond jedoch für mich etwas etwas schwächer. 

Lyonesse:
Gute Weiterführung des Franchise mit jeder Menge Schauwerten, Gefechten und Zweikämpfen. Die gesamte Crew hat etwas zu tun und es gibt den unvermeidbaren, aber wohldosierten Schuss Nostalgie, außerdem waren Spock und Pille richtig richtig gut drauf.
Einziges Manko für mich war der relativ schwache Schurke, da sollten sich die Macher mal was neues, weniger abgedroschenes überlegen - sogar der Go-Between war ja interessanter. Ich sehe ja auch ein, dass man in knapp zwei Stunden selten einen grenzgenialen Antagonisten hervorzaubern kann, aber das geht sicher besser (siehe Die Hard 01), zumal man mit Idris Elba einen wirklich sehr guten Schauspieler verpflichten konnte. Naja, auf jeden Fall ein sehr ordentlicher,  durchaus sehenswerter Blockbuster.

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