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Star Trek Beyond
alexandro:
--- Zitat ---Fazit: Du denkst Dir irgend welchen Quatsch aus und versuchst den mit aberwitziger Interpretationsakrobatik zu belegen, schaffst es dabei aber nicht einmal, die minimale Hürde der Vermeidung objektiv falscher Aussagen zu nehmen.
--- Ende Zitat ---
Sagt derjenige, der mit absurden Teilzitaten ankommt.
Die Wiki-Einträge lassen zumindest auf folgende Fakten schließen:
1) Roddenberry war eher daran interessiert eine (kommerziell) erfolgreiche Serie zu machen, als eine intellektuell fordernde Serie. Kann man nichts gegen sagen - Rechnungen müssen bezahlt werden - nur sollte man das im Hinterkopf behalten, wenn man seine Werke betrachtet. Nicht jede der TOS- oder TNG-Folgen hatte ein großes - moralisch oder gesellschaftlich - relevantes, Thema: einige waren einfach nur auf plumpe Schauwerte getrimmt.
2) Roddenberry hatte Ende der 60er/Anfang der 70er den Eindruck, dass Star Trek der Anker um seinen Hals wird und ihm Chancen für seine berufliche Zukunft verbaut. Folglich versuchte er sich in andere Richtungen zu entwickeln (selbst wenn er dafür - wie bei "Pretty Maids" - in recht seichtes Terrain wandern musste: hauptsache es war nicht Star Trek). Dass er dabei (ob sich selbst oder anderen, ist nicht ganz klar), Star Trek schlechtgeredet und es als "just another space-hoppin' show" abgekanzelt hat, mag seiner Frustration geschuldet sein, spricht imo aber auch Bände, wieviel von den Inhalten der Serie, welche Fans damals so fasziniert haben, von Roddenberry selber wahrgenommen wurden.
3) Andererseits hatte er überhaupt keine Probleme damit, intellektuelle "Resteverwertung" mit Star Trek zu betreiben, sei es seine Versuche B-Plots aus TOS in neue Serien zu verwandeln, noch irgendwie Geld aus der Syndication von TOS zu schlagen, sich seine Auftritte auf SciFi-Cons vergolden zu lassen, oder seinen Namen als "Executive Producer" auf eine Serie zu klatschen, mit der er fast nichts zu tun hatte (TAS). Spätere Aussagen über seine Beteiligung an den Filmen und TNG legen allerdings auch nahe, dass diesem Mann die ungehinderte Kontrolle über seine Projekte zu überlassen nicht gerade clever ist.
Da muss ich nichts interpretieren, das steht so im Artikel und ist für jeden mit Augen (und einem funktionierenden Verstand) zu lesen. Und das ist vermutlich (wenn man davon ausgeht, dass Leute welche mit Roddenberry nichts am Hut haben wahrscheinlich eher nicht einen derart langen Biografieartikel schreiben) noch die freundliche Version der Geschichte.
Talasha:
--- Zitat von: alexandro am 28.12.2015 | 01:31 ---1) Roddenberry war eher daran interessiert eine (kommerziell) erfolgreiche Serie zu machen, als eine intellektuell fordernde Serie. Kann man nichts gegen sagen - Rechnungen müssen bezahlt werden - nur sollte man das im Hinterkopf behalten, wenn man seine Werke betrachtet. Nicht jede der TOS- oder TNG-Folgen hatte ein großes - moralisch oder gesellschaftlich - relevantes, Thema: einige waren einfach nur auf plumpe Schauwerte getrimmt.
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Wenn man die Faktenlage ansieht versuchte er wohl eher mit anspruchsvollen Serien Geld zu verdienen und ist damit teilweise gescheitert.
--- Zitat von: alexandro am 28.12.2015 | 01:31 ---2) Roddenberry hatte Ende der 60er/Anfang der 70er den Eindruck, dass Star Trek der Anker um seinen Hals wird und ihm Chancen für seine berufliche Zukunft verbaut. Folglich versuchte er sich in andere Richtungen zu entwickeln (selbst wenn er dafür - wie bei "Pretty Maids" - in recht seichtes Terrain wandern musste: hauptsache es war nicht Star Trek). Dass er dabei (ob sich selbst oder anderen, ist nicht ganz klar), Star Trek schlechtgeredet und es als "just another space-hoppin' show" abgekanzelt hat, mag seiner Frustration geschuldet sein, spricht imo aber auch Bände, wieviel von den Inhalten der Serie, welche Fans damals so fasziniert haben, von Roddenberry selber wahrgenommen wurden.
--- Ende Zitat ---
Eigentlich meinte er damit das er keinen Star Trek-Klon schreiben wollte, zumindest wenn man liest was in dem Artikel steht. Ansonsten, jeder braucht Arbeit, sieh dir mal die Besetzungsliste von Cherrie 2000 an zum Beispiel. Nachdem Star Trek abgesetzt wurde brauchte er eben Arbeit, Serien wollte ihn niemand drehen lassen also hat er damit Geld verdient. Steht alles in deinem Zitat.
alexandro:
--- Zitat von: Talasha am 28.12.2015 | 02:01 ---Wenn man die Faktenlage ansieht versuchte er wohl eher mit anspruchsvollen Serien Geld zu verdienen und ist damit teilweise gescheitert.
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Wenn man sich die Faktenlage ansieht, dann versuchte er erstmal möglichst viel Geld aus seinen Serien zu quetschen, weil er immer gerne massiv über seinen Verhältnissen lebte. Weiterhin versuchte er möglichst viel zu delegieren (bei TOS zunächst an D.C. Fontana, was eine gute Entscheidung war - später bei TNG an seinen Anwalt, was... nicht so schlau war).
--- Zitat ---Eigentlich meinte er damit das er keinen Star Trek-Klon schreiben wollte, zumindest wenn man liest was in dem Artikel steht.
--- Ende Zitat ---
Deswegen hat er "Genesis II" und "The Questor Tapes" entwickelt, zwei Serien die auf alten TOS-Episoden basieren (nur mit etwas mehr Planet der Affen, Cheesecake und Hubbard). Anspruchsvoll sieht anders aus.
Generell sieht man in seiner Biografie, dass er immer wieder versuchte auf möglichst vielen Trends auf einmal mitzuschwimmen: Rassenunruhen sind ein Thema im Fernsehen? Machen wir eine Serie über das Zusammenleben verschiedener Völker... aber im Weltraum! Okkultismusangst und Satanismus sind ein Thema? Machen wir eine Serie über Detektive die Satanismus bekämpfen. Oh, im neuen Kinofilm stirbt Spock - ich weiß nicht ob das eine gute Idee ist, da frage ich lieber die Fans (selbst wenn ich den Film dadurch spoilere), denn eine gute Reaktion von denen zu bekommen ist besser, als eine eigene künstlerische Entscheidung zu treffen und zu dieser zu stehen. Oh, die Fans sind der Meinung bei Star Trek ginge es (trotz Kirks rabiatem Auftreten und seiner mißtrauischen Grundhaltung gegenüber "böse" aussehenden Aliens) um gewaltlose Konfliktlösung und Aufgeschlossenheit gegenüber neuem? Machen wir den nächsten Captain zu einem Diplomaten und versuchen über unsere Anwälte die Produktion des sechsten Kinofilms zu torpedieren. usw. -- Der Mann war fast so schlimm wie Michael "die Turtles sind Aliens und der Schredder ist Kaukasier --- Ups, war nur Spaß" Bay in der Weise wie sehr es ihm am A***** vorbei zu gehen schien, was jetzt genau der Inhalt seiner Serien und Filme ist.
Talasha:
Deshalb hat er ja auch den Gorn-Captain nicht getötet. ;)
Wulfhelm:
--- Zitat von: alexandro am 28.12.2015 | 01:31 ---Die Wiki-Einträge lassen zumindest auf folgende Fakten schließen:
--- Ende Zitat ---
Du kannst daraus auch schließen, dass Roddenberry ein sowjetischer Agent war, der den Auftrag hatte, den Westen mit einer subversiven Fernsehserie zu unterwandern. Deine "Folgerungen" sind haarsträubend, aber natürlich kannst Du trotzdem auf Du ein Bild eines Menschen bestehen, das Du zu 1% auf Wikipedia Gelesenem und zu 99% aus Deiner Fantasie zusammengezimmert hast. Du kannst nur kaum erwarten, dass man das ernstnimmt.
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