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[Film] Suicide Squad

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Stagger:
Ich hoffe, dass mein Beitrag möglichst spoilerfrei war. Ich möchte niemandem den Kinobesuch vermiesen.

Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat von: Stagger am 17.08.2016 | 13:13 ---Nachtrag: El Diablo fand ich super. Der Schauspieler war goldrichtig gecasted. :d Aber leider bekommt auch er zu wenig Screentime und Text. :q
--- Ende Zitat ---
Ich hab von dem was ich gehört hab (werde mir den Film vermutlich erst nächste Woche ansehen) so ein bisschen den Eindruck, dass die vielleicht einfach zu viele Charactere hatten und wohlmöglich mit einem kleines Squad besser gefahren wären.

Stagger:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 17.08.2016 | 13:43 ---Ich hab von dem was ich gehört hab (werde mir den Film vermutlich erst nächste Woche ansehen) so ein bisschen den Eindruck, dass die vielleicht einfach zu viele Charactere hatten und wohlmöglich mit einem kleines Squad besser gefahren wären.

--- Ende Zitat ---
Das sehe ich ein Bisschen anders. Cast war für mich nur zu 50 % gut. Alles interessante Charaktere, aber:

Jared Leto als Joker - Ja, mehr bitte!
Will Smith als Deadshot - Neeeee, das geht so gar nicht.
Margot Robbie als Harley Quinn - Jaaaaaa, aber sowas von!
Adewale Akinnuoye-Agbaje als Killer Crock - Solide Leistung. Daumen hoch meinerseits.
Jay Hernandez als El Diablo - Mein persönlicher Favorit. >;D
Adam Beach als Slipknot - Komplett überflüssig.
Viola Davis als Amanda Waller - Fehlbesetzung.
Karen Fukuhara als Katana - Ich hätte gerne mehr gesehen. Potential verschleudert.
Joeal Kinnaman als Rick Flag - Fehlbesetzung.
Cara Delevigne als Enchantress - Fehlbesetzung.
Jai Courtney als Cpt Boomerang - Nicht toll, aber zu tolerieren.

Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Die Hauptkrankheit ist aber, dass die Umsetzung des Plots komplett den Bach runter ging bei der Adaption zum Film. Das gilt auch für das verschwendete Potential der einzelnen Charaktere, die in der Printvorlage die Hütte rocken. Das frisst mich persönlich als DC (Comic) Fanboy an. Hin und wieder sollte es erlaubt sein, die Producer solcher Filme mit dem halbgaren Drehbuch windelweich zu prügeln. ;)

tartex:
Ich fasse den Film so zusammen:

1st Akt: Großartig. Selten soviel Spass gehabt, innerhalb kürzester Zeit wird ein (meiner Ansicht nach) komplexes Berziehungsgeflecht aus dem Boden gestampft, wo man wirklich glaubt, dass jedes Gut/Böse-Schema nicht haltbar sein wird. Die Nachrichten des Jokers, dass er auch kommen wird, gibt dem allen noch mehr Dringlichkeit. Es wird expositioniert, bis mein kleines Comic-Nerd-Köpfchen raucht, und ich mag das. Hoher Wiedersehwert, um alles zu durchblicken.
2ter Akt: Kann man so machen. Ich mag den Predator-Vibe. Gesichtlose Bösewichtehorden zum Wegballern nehme ich auch gerne.
3ter Akt: Aber er Bar-Szene wird es peinlich. Meine Suspension of Disbelieve fällt zusammen, als jeder seine Story-Ark kriegt, weil halt jeder eine Story-Ark braucht. Lernt man ja im ScriptWriting-Kurs so. Dann kann das Publikum sich dann ja identifizieren. Tja, nur leider taugen die Backstories im Akkord nichts. Der Endkampf ist dann vollkommen durchsichtiges  "wir brauchen jetzt einen Endkampf - am besten noch mit heldenhafter Selbstopferung - weil so ist das Genre halt". Das vorhersehbare Finale wird dann mit schrecklicher Klischee-Filmmusik (nicht, dass "die größten Indie-Hits aus 20 Jahren" zuvor nicht auch problematisch wäre, aber mir macht es Spass") zusammengeleimt. Ich schäme mich dafür Freunde ins  Kino mitgenommen zu haben.

Insgesamt: 6,5 von 10 Punkten. Ich würde die erste Hälfe des Films auf keinen Fall verpassen wollen.

tartex:

--- Zitat von: Stagger am 17.08.2016 | 14:02 ---Jared Leto als Joker - Ja, mehr bitte!
Will Smith als Deadshot - Neeeee, das geht so gar nicht.
Margot Robbie als Harley Quinn - Jaaaaaa, aber sowas von!

--- Ende Zitat ---

No clue, aber Harley Quinn fand ich vom gesamten Team am schwächsten. Ihre One Liner / Szenen wirkten auf mich als solche geschrieben, ihr Charakter kam mir nie mehr als ein Vehikel dafür vor, denn als Person. Die Flashbacks fand ich aber alle gut. Harley ist ja eine tolle Figur, eben weil sie jedes Klischee der selbstbestimmten, rebellischen weiblichen Heldin konterkariert. (Ihr Wunschtraum-Sequenz war ja gerade deshalb z.B. der Hit.)


--- Zitat von: Stagger am 17.08.2016 | 14:02 ---Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Die Hauptkrankheit ist aber, dass die Umsetzung des Plots komplett den Bach runter ging bei der Adaption zum Film. Das gilt auch für das verschwendete Potential der einzelnen Charaktere, die in der Printvorlage die Hütte rocken. Das frisst mich persönlich als DC (Comic) Fanboy an. Hin und wieder sollte es erlaubt sein, die Producer solcher Filme mit dem halbgaren Drehbuch windelweich zu prügeln. ;)

--- Ende Zitat ---

Du redest von der 2011er Fassung? Weiß nicht, irgendwie fand ich, dass die auch nicht so toll war. Das Grundkonzept der Serie ist meiner Ansicht schon immer deutlich stärker als die tatsächliche Umsetzung.

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