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Mouseguard - hab ich es nicht kapiert?

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Chruschtschow:
Das klappt super in allen anderen Situationen. Nur im Konflikt nicht, da durch die Kartenwahl vorbestimmt ist, was auf der Regelseite geschieht. Wenn ich außerhalb eines Konfliktes erzähle, dass ich X mache entscheiden sich daran der benötigte Skill, wie die Kollegen helfen können, welche Konsequenzen bei Erfolg oder Misserfolg eintreten. Beim Kampf beispielsweise steht recht genau fest, was da alles geschieht und die Konsequenzen kommen erst ganz am Ende in einem Paket. Die Konflikte fördern Narration in der Mitte nicht gerade, weil zumindest bei meinen Spielen aus dem BW-Bereich der Eindruck aufkommt, dass Handeln durch Erzählen in Konflikten ohne Konsequenz bleibt.

Praion:
Gegenbeispiel: Ein Tier hat bei mir schon die Patrouille als Teil seines Manövers räumlich getrennt und sehr erfolgreich gewürfelt. So wie die Fiktion dann war, konnten 2 der Mäuse nicht beschreiben wie sie der dritten, die jetzt handeln musste helfen würden. Machte mit dem was von dem Spieler angesagt wurde einfach keinen Sinn.

Evil Knivel:

--- Zitat von: Chruschtschow am 28.01.2016 | 16:52 ---Das klappt super in allen anderen Situationen. Nur im Konflikt nicht, da durch die Kartenwahl vorbestimmt ist, was auf der Regelseite geschieht.
--- Ende Zitat ---

Du hast Recht, in den Konflikten ist es oft umgekehrt: Man weiß nicht zuerst, was man tun will und sucht dann den passenden Skill raus, sondern man weiß schon, was gewürfelt werden muss und wählt danach die Handlung. Aber das hat auch seinen spielerischen Reiz und ändert nichts daran, dass Erzählen und Würfeln immer zusammengehören. Das kann man bei jedem einzelnen Schlagabtausch tun.
Beim Duel of Wits in BW scripte ich oft 3x Point, einfach weil Persuasion mein bester Skill ist. Und dann sitze ich auf der vorderen Stuhlkante und denke: "Hoffentlich fallen mir drei Argumente ein, hoffentlich fallen mir drei Argumente ein..." Und wenn das Ergebnis ist, dass die Disposition des Gegners stark verringert wird, kann man das ja auch in eine Erzählung packen, z.B.: "Er steht eine ganze Weile mit offenem Mund da und weiß nicht, was er erwidern soll."

Holothuroid:
Welche Änderungen gibts denn noch so zwischen Version 1 und 2? (Ich wusste gar nicht, dass es eine zweite Version gibt.)


--- Zitat von: Runenstahl am 24.01.2016 | 22:26 ---Ist langsam "off Topic" aber um nochmal "Let it ride" zu verdeutlichen:
 Ich bin nicht sicher ob das bei vielen RPG's so gedacht ist, aber in der Praxis kenne ich einige SL die für Situation "Ich schleiche mich ins Armeelager und versuche die geheimen Pläne aus dem Zelt des Kommandanten zu stehlen" eine Reihe von Schleichenproben verlangen. Eine um an den äußeren Wachposten vorbeizukommen, eine um unbemerkt das Lager zu durchqueren, eine weitere um die Pläne aus dem Zelt zu bekommen... und dann (wenn der SL gnädig ist) noch eine weitere um wieder rauszukommen.
 Burning Wheel verlangt dafür exakt eine Probe. Eine gute Regel die ich seitdem in jedem anderen RPG auch anwende. Alles andere ist eigentlich Betrug am Spieler, denn wenn man nur genug Proben verlangt wird irgendwann eine Schiefgehen. (PS: Es ist natürlich völlig okay diese Probe zu modifizieren je nachdem wie schwierig das Vorhaben des Spielers ist).
 :btt:

--- Ende Zitat ---

Ist der gleiche "Betrug" der bei frei wählbaren Schwierigkeiten passiert. Wenn die Schwierigkeit hoch genug angesetzt ist, wirds wohl schief gehen. Es ist also kein Betrug per se, sondern eine Frage der Transparenz.

Praion:
Mauserstellung ist jetzt etwas anders/einfacher(?). Etwas mehr wie in Torchbearer.
Mehrere Teams in Konflikten sind weg.
1-2 Tier Naturen haben sich glaube ich geändert.
Wises Funktionieren wie in Torchbearer.
Traits funktionieren wie in Torchbearer (betrifft nur Level 3 Traits glaube ich)

Das ist alles woran ich mich erinnern kann.


--- Zitat von: 1of3 am 29.01.2016 | 10:53 ---Ist der gleiche "Betrug" der bei frei wählbaren Schwierigkeiten passiert. Wenn die Schwierigkeit hoch genug angesetzt ist, wirds wohl schief gehen. Es ist also kein Betrug per se, sondern eine Frage der Transparenz.

--- Ende Zitat ---

Da ist ja das schöne bei MG/TB/BW/BE das es für jeden Skill Beispielschwierigkeiten gibt aus denen man die Schwierigkeit quasi jedes Tests super RAW ablesen kann. Macht den GM Job super einfach und transparent.


Ein weiteres Beispiel wo die Fiktion in Konflikten wichtig ist sind Versprechen in sozialen Konflikten. Was du sagst kann sich heftig auf den Kompromiss auswirken.

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