Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Fehlkäufe... - welche RPG habt ihr wieder verscherbelt und warum?
Pyromancer:
Ich bin Spieler, kein Sammler, und verkaufe fast alle Rollenspiele, wenn klar wird, dass ich sie nicht (mehr) spielen werde. D.h. ich hab schon jede Menge Zeug ge- und hinterher wieder verkauft. Ich kann mich nur an einen "richtigen" Fehlkauf erinnern, das war True20. Von der Idee her ganz nett, und ist wahrscheinlich immer noch das D20-System, das ich am ehesten leiten würde, aber alles, was ich damit machen wollte, kann ich mit Savage Worlds besser, schneller, unkomplizierter und mit mehr Spaß an der Freude machen.
D. M_Athair:
D&D 5 - alles, was das Spiel kann, können 4E und diverse OSR-Spiele wie Blood & Treasure besser. Es ist dieser uninspirierte "middle ground" mit dem ich nix anfangen kann. PHB und MM gekauft und recht schnell wieder verkauft. Einfach nicht meines. (Die Starterbox habe ich mal noch behalten.)
Realms of Cthulhu (Savage Worlds) - zum einen habe ich gemerkt, dass Savage Worlds nicht das Regelsystem ist, mit dem ich mir cthuloides Rollenspiel vorstellen kann, zum anderen fand ich die Ausdünstungen des Buchs selbst nach Monaten noch grauenhaft.
Die anderen Sachen waren keine "echten" Fehlkäufe. Da wusste ich, was ich kaufe. Es sind mehr Sachen, die mich nicht so recht überzeugen konnten und deswegen kaum oder nie gespielt wurden.
Earthdawn 1 - hat mir eine Weile (als wir das gespielt haben) ganz gut gedient. Ist aber nichts das ich leiten wollte. Wenn das "Drumrum" stimmt würde ich das schon nochmal spielen. Meine Begeisterung war aber nicht groß genug um die Bücher zu behalten.
Deadlands - Weird West - weird spaghetti western mit fantasy horror. Das hat schon seine charmanten Seiten. Insgesamt fand ich es als Setting irgendwann too much. Das Regelsystem hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gehauen.
Da habe ich noch ein paar Bücher, weil ich mich um den Weiterverkauf nicht gekümmert habe. Bleiben sollen nur das "Book o' the dead" und "Ghostdancers".
... D&D 3.X ... kommt noch dran. Ist mir zu aufwändig zum Spielen. Auch das hohe "power level" der SC ist nix für mich.
... DSA1 ... auch da muss ich die (wenigen) Sachen die ich habe noch loswerden. Das Spiel hat schon was, doch egal was ich tue, das Spiel bleibt irgendwie krumm und scheps. Verschiedene OSR-Spiele können das, was DSA1 will, viel besser.
... es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Spiele, die vielleicht bald verkauft werden. AD&D2nd + Settingkram, verschiedene Savage World Sachen, ein paar ausgediente OSR-Sachen, ... gehören dazu.
aikar:
Mindjammer 2.0: Viel zu viel Crunch für Fate
Necropolis 2350: Da haben Setting und Spielstil einfach überhaupt nicht gezündet. Keine Ahnung warum ich es eigentlich besorgt hatte, das hätte ich eigentlich ahnen müssen.
Symbaroum: Meine Enttäuschung 2015. Großartige Kernidee mit Riesen-Potential. Aber viel zu wenig Abenteueraufhänger, kein Hintergrundwissen für den Spielleiter und für die Zukunft werden anstatt Hintergrunderweiterungen Abenteuerpfade versprochen. Fail auf der ganzen Linie.
HeroQuest deutsch: Viel zu viel Geschwurbel in dem die Regeln völlig untergehen. Für mich das, was viele an Fate Core kritisieren (womit ich wiederum kein Problem habe).
Splittermond - Die Welt: Lorakis ist einfach zu konturlos. Irgendwie alles da, aber nichts Besonderes, nichts Inspirierendes.
Pathfinder: Zu komplex für meinen Geschmack.
Golarion: Siehe Lorakis. Mischmasch aller möglicher Fantasy-Settings ohne stimmigen Zusammenhalt.
bobibob bobsen:
Perry Rohdan für mich der absolute Griff ins Klo.
alexandro:
--- Zitat von: Sal am 7.02.2016 | 07:19 ---Vampire: die Maskerade (2te Edition) Eigentlich wollte ich die dritte Edition bei Ebay kaufen, kannte mich damals noch nicht so gut aus und dachte, einen Superdeal für 18 Euro (vor dem neuen V20 de Crowdfunding von Ulisses) gemacht zu haben. Naja. Nachdem es ewig herumlag und ich es nicht mehr losbekam, habe ich es gegen Versandkosten bei Facebook verschenkt.
--- Ende Zitat ---
Habe sie ebenfalls verkauft, als die Revised rauskam.
Dann merkt ich jedoch, dass die Dritte nicht der Bringer war (laqngweilige Schreibe, grottige Zeichnungen, keine Geheimnisse) und verkaufte diese schnell wieder. Glücklicherweise konnte ich dann noch eine Ausgabe der 2. in gutem Zustand erwerben, und habe sie seitdem nicht wieder hergegeben (obwohl mich einer meiner Spieler, dem ich in einem Anfall akuter Geldnot bereits meine Wraith-Sammlung abgetreten habe, mich immer wieder fragt, ob ich sie nicht doch verkaufen möchte). Bradstreet-Artwork (statt Shy-Fineliner), inspirierte Schreibe und eine tolle Erklärung des Settings (über das Beispielszenario und den Ideenfindungsprozess) - dafür macht es mir auch nicht aus, das Buch zweimal gekauft zu haben.
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