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System, Erfahrungen und Inspiration für Zombie-Kampagne

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KhornedBeef:

--- Zitat von: AlucartDante am 12.12.2018 | 20:57 ---Vielleicht nicht so hilfreich: Wir haben damals das mit dem Shadowrunregelwerk (ohne Matrix, Magie, Cyerware, usw.) gespielt. Fanden alle ziemlich cool, wenn man den ganzen komplizierten Kram rauslässt, ist das System auch angenehm zu spielen.

--- Ende Zitat ---
~;D
sehr geile Idee. "Das System ist geil, wenn man den Kram weglässt von dem die Designer meinen dass sie es dafür geschrieben haben"
Weiter so! Habt ihr das Ini-System ausgenutzt oder auch rausgeworfen? So ohne P0wndepten und Reflexbooster...

YY:
Je nachdem, von welcher SR-Edition wir reden, meinen die Designer ganz schön viel, wenn der Tag lang ist... :P ;)

Tegres:
Genereller unqualifizierter Einwurf :D :
BRP/Mythras finde ich immer gut, wenn es hauptsächlich um humanoide Charaktere und Gegner geht. Da funktioniert das W100-System sehr gut. Allerdings müsste man den Kampf gegen große Zombiehorden verhausregeln, da die Buchhaltung mit Trefferpunkten sonst zu unübersichtlich ist und viel Zeit raubt. Es wäre eher was für ein "realistischeres", raueres Spielgefühl.
Ich habe mal einen Zombie-Two-Shot mit Savage Worlds geleitet. Ich wurde zwar nicht mit dem System warm, aber es hat den großen Vorteil, dass Kämpfe, insbesondere gegen viele unwichtige Gegner, zügig von der Hand gehen. Durch die Bennies ist das ganze natürlich heldenhafter als bspw. BRP (wobei sich da sehr leicht Gummipunkte einbauen lassen bzw in Form von Glück schon existieren). Aber auch die Würfelmechanik bietet von sich aus schon höhere Erfolgschancen als bei BRP (wenn man nicht sehr viele Punkte am Anfang vergibt). SW ist dafür halt recht grob, was für mich auch der Knackpunkt ist. Für eine Zombiekampagne, in der es aber vermutlich eh ähnlicher zugeht, als bspw. bei Fantasy mag das wiederum nicht besonders stören.

YY:

--- Zitat von: Tegres am 12.12.2018 | 23:09 ---Allerdings müsste man den Kampf gegen große Zombiehorden verhausregeln, da die Buchhaltung mit Trefferpunkten sonst zu unübersichtlich ist und viel Zeit raubt.

--- Ende Zitat ---

Große Zombiehorden lassen sich doch i.d.R. ohnehin nicht sinnvoll niederkämpfen oder zerschlagen...wenn ich da im Kontext typischer Zombiegeschichten als SL Trefferpunkte und ausgeschaltete Zombies zähle, um festzustellen, wann die alle platt sind, mache ich doch schon was falsch, oder?

nobody@home:

--- Zitat von: YY am 12.12.2018 | 23:15 ---Große Zombiehorden lassen sich doch i.d.R. ohnehin nicht sinnvoll niederkämpfen oder zerschlagen...wenn ich da im Kontext typischer Zombiegeschichten als SL Trefferpunkte und ausgeschaltete Zombies zähle, um festzustellen, wann die alle platt sind, mache ich doch schon was falsch, oder?

--- Ende Zitat ---

Kommt stark darauf an, wie unkaputtbar nun der einzelne Zombie genau ist und welche Mittel den Charakteren konkret zur Verfügung stehen. Beides läßt sich im weißen Raum ohne weitere Details schlecht beurteilen -- eine Gruppe von begeisterten Hobbyschützen, die gerade einen kleinen Militärstützpunkt mit noch verwendbarer Ausrüstung gefunden hat, hat gegen Zombies, für die je ein gut plazierter Kopfschuß schon reicht, zwangsläufig eine bessere Chance als Durchschnittsbürger mit improvisierten Knüppeln und bestenfalls einem Taschenmesser gegen Untote, die einem auch noch in zwei Dutzend Stücken stur hinterhergekrabbelt und -gerollt kommen.

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