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System, Erfahrungen und Inspiration für Zombie-Kampagne
YY:
Sehe ich anders - egal, wie die eigenen Mittel aussehen und wie die Zombies konkret "funktionieren", kommt immer irgendwann der Punkt, wo sie nicht mehr sinnvoll bekämpft werden können.
Kleine Gruppen und einzelne Zombies haben schlicht andere erzählerische Funktionen als eine riesige Horde, die eher als abstrakte Umweltgefahr und/oder Zeitlimit dient.
AlucartDante:
--- Zitat von: KhornedBeef am 12.12.2018 | 21:35 ---Habt ihr das Ini-System ausgenutzt oder auch rausgeworfen? So ohne P0wndepten und Reflexbooster...
--- Ende Zitat ---
Also mit Inisystem, aber ohne Magie und Cyberware war das auch entschlackt.
Was die riesigen Zombiehorden angeht, kann ich beide Seiten verstehen. Hat finde ich auch etwas mit der Gesamtstory zu tun. Kann schon auch so laufen wie in Walking Dead. Wolrd War Z erscheint mir dagegen unrealistisch.
Ich spiele meine Zombierunden gerne realistisch. Wer Energie verbraucht, muss auch welche reinbekommen. Deswegen mag ich in der Regel diese unendlich großen Horden nicht so sehr. Würde das eher kontrolliert ablaufen lassen. Es gibt wo einen Ausbruch. Der Staat reagiert und stellt das Gebiet unter Quarantäne. Dort drin sind Spieler gefangen. Die Hordengröße entspricht dem Ort.
YY:
Joah, dann ist das Ganze eben zwingend zeitlich begrenzt.
Trotzdem kann gerade in der initialen Phase zumindest in einer Stadt leicht eine Situation mit einer nicht unmittelbar beherrschbaren Horde entstehen. Die kann man zwar im Gegensatz zu "perpetuum-mobile-Zombies" in der stabilen Phase aussitzen, aber auch nur da.
nobody@home:
Wäre im Zweifelsfall ohnehin die Frage, wo die "riesigen Horden" von jetzt auf gleich überhaupt herkommen sollen. So voll sind die Friedhöfe nun auch wieder nicht und die Anzahl der lebenden Menschen, die ein kleines Zombie-Startaufgebot glaubhaft infizieren kann, bevor der Rest merkt, was Sache ist, dürfte auch ein wenig begrenzt sein. :) Da bräuchte es eigentlich schon so etwas wie eine Apokalypse, die mit einem Schlag überhaupt erst mal an sich einen Großteil der lebenden Menschheit auslöscht und dann obendrein noch die noch frischen Überreste zombifiziert...wenn ich aber eh schon mit so etwas wie dem dritten Weltkrieg oder dem nächsten großen Asteroideneinschlag anfange, dann kann ich mir die Zombies selber praktisch schon wieder schenken, denn dann haben die Überlebenden so schon genug Probleme.
YY:
Das hängt von der Infektionsrate und Inkubationszeit ab.
Mit mittelschnellen Zombies, der üblichen Infektionsrate von 95%+ und einer Verwandlung innerhalb weniger Minuten ist die kritische Masse unheimlich schnell erreicht, wenn der Ausbruch relativ zeitgleich an mehreren Orten stattfindet und dicht bevölkerte bzw. just gut besuchte Örtlichkeiten darunter sind.
Wenn man das zu weit einschränkt, kommt man irgendwann gar nicht drum herum, noch andere Faktoren (z.B. ein zeitgleicher, mittelfristiger und flächendeckender Blackout) einfließen zu lassen.
Schließlich will man ja eine Zombiesituation erreichen, da ist es wenig zielführend, wenn man alles so dreht, dass sie im Keim erstickt wird.
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