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King for a Day
Pyromancer:
Man kann das sicher alles Richtung Cthulhu-Mythos interpretieren, wenn man unbedingt will - ich halte das aber (aus dem Gedächtnis, es sind bei mir auch schon ein paar Jahre her, seit ich die Kampagne gelesen habe) für eher weit her geholt. Und es schmälert in meinen Augen auch den Impakt, wenn man am Ende alles auf den tausendmal ausgelutschten Mythos reduziert.
Bildpunkt:
--- Zitat von: Pyromancer am 23.12.2018 | 12:51 ---Man kann das sicher alles Richtung Cthulhu-Mythos interpretieren, wenn man unbedingt will - ich halte das aber (aus dem Gedächtnis, es sind bei mir auch schon ein paar Jahre her, seit ich die Kampagne gelesen habe) für eher weit her geholt. Und es schmälert in meinen Augen auch den Impakt, wenn man am Ende alles auf den tausendmal ausgelutschten Mythos reduziert.
--- Ende Zitat ---
Ja also der Text über Dagon (S.172) legt das jedenfalls sehr nahe:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Dagon is a lie.
Perceived as the true villain of the campaign, Dagon does
not exist. He is the ultimate deception.
Dagon is a lie.
Instead, the great eye that looms above the Mansion of Many Climbs is
in fact the avatar of the great god of discord. He goes by many names,
spoken in many tongues, throughout the many ages, or the many
worlds. He exists between time and space, where all gates converge.
You know of whom I speak.
Das passt ziemlich gut auf meine oben genannte nennung. Aber wie gesagt, das war ja mein Einwurf...den finalen Plottwist und den damit evozierten Horror muß ja durch irgendeine plötzliche Erkenntnis seitens der SC / Spieler ausgelöst werden. naja "muss". daher meine Frage ob man den Mythos kennen muss um das ganze auszulösen. also die vierte Ebene und vor allem wie zu erkennen.
Pyromancer:
"Haha, es geht gar nicht um Dagon, sondern um Azathot." <- lahmster Plot-Twist EVER!
In meinen vagen Vorstellungen funktioniert der Horror des Finales gerade dadurch, dass NICHT aufgelöst wird, dass die Erwartungshaltung der Spieler nicht bedient wird - aber wie gesagt, dass ist alles aus der Erinnerung, und falls ich die Kampagne mal wirklich leite muss ich das Ende sowieso massiv anpassen.
Bildpunkt:
Auch wenn ich meine Schlußfolgerung recht plausibel finde, bin ich bei Dir das man das Ende massiv anpassen muss und sich entscheiden ob man die vierte Ebene mit einbezieht und wie man die darstellt wenn man ein en letztes Schockerlebnis haben möchte.
Etwas nicht plakativ aufzulösen ist das eine, und oft funktioniert ja Horror durch Andeutungen und nicht durch Explizites. Das andere ist, die SC / Spieler verwirrt zurückzulassen, was nun eigentlich passiert (ist), wie es mir gestern abend beim Lesen gegangen ist. Also etwas einfügen was die Lüge andeutet, bzw die SC (plötzlich) darauf kommen lässt aber es ohne explizit zu nennen/darzustellen. Schwierig.
Irian:
Ich bin leicht verwirrt, was ist so horrormäßig daran, dass...
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Gott X schuld ist und nicht Gott Y?
Irgendwie entgeht mir da völlig der potentielle Punkt... Ansonsten klingt das ja toll, aber bzgl. Twist würde ich mich da Pyromancer anschließen...
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