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Ghost in the Shell-Realverfilmung
6:
Erstmal: Cool bleiben! Nicht unnötig auf das Aggropedal drücken.:)
Okay. Der Guardian geht also davon aus, dass Scarlett wahrscheinlich erst nach Margot kam. Danke für die Info.
Den Rest Deines Textes verstehe ich nicht. Ich denke, das der Film vor allem durch Scarlett getragen werden soll. Regisseur und Autor dürfte für die Studiobosse relativ egal sein. Hauptsache man verbindet sie mit einem leidlich bekannten Film und bleiben im Budget.
Sympathischer macht mir das den Film sicher nicht.
Wulfhelm:
--- Zitat von: 6 am 19.04.2016 | 14:46 ---Den Rest Deines Textes verstehe ich nicht. Ich denke, das der Film vor allem durch Scarlett getragen werden soll.
--- Ende Zitat ---
Möglicherweise. Aber was sagt uns die Tatsache, dass sie schon vor der Einstellung dieses Zugpferdes (NPI) nicht daran gedacht haben, als die Rolle einer englischsprachigen Weißen zu geben? Neben der Tatsache, dass die Besetzung von Nebenrollen ebenfalls größtenteils mit Weißen erfolgt?
Dass der Film schon weißgewaschen war, bevor Johansson relevant wurde. Darum kann man das ja auch nicht ihr ankreiden (dass ich sie für eine schlechte Schauspielerin und unsympathische Person halte, steht auf einem anderen Blatt), sondern den Studios.
Und Drehort, Regisseur und Drehbuchautor erwähne ich, weil das aussagt, dass sie sich um die Vorlage in jeder anderen Hinsicht genau so sehr scheren wie um die Herkunft der Charaktere. Ich bin noch ein wenig zwiespältig, ob ich das annähernd sicher zu erwartende desaströse Resultat nun schade finden oder begrüßen soll. Ich fürchte ja, es läuft wie mit dem Tintin-Film von Dreamworks. Eine grauenvolle Verhunzung, die alles weggeworfen hat, was die Vorlage interessant machte, aber genug popcornmampfende Idioten und irregeleitete nostalgische Eltern (bei GitS ersetzt ScarJo also sozusagen die niedrige Altersfreigabe) angezogen hat, um trotzdem noch leidlich erfolgreich zu sein.
6:
Ich glaube da sind wir uns relativ einig. Du beschreibst in Grundzügen meine Skepsis gegenüber amerikanischen Remakes nichtamerikanischer Originale. Es gibt zwar Ausnahmen, aber meistens sind solche Remakes ziemlich schlecht
Ludovico:
--- Zitat von: 6 am 19.04.2016 | 15:59 ---Ich glaube da sind wir uns relativ einig. Du beschreibst in Grundzügen meine Skepsis gegenüber amerikanischen Remakes nichtamerikanischer Originale. Es gibt zwar Ausnahmen, aber meistens sind solche Remakes ziemlich schlecht
--- Ende Zitat ---
Da stimm ich auch zu.
Für mich waren bloß The Grudge und The Ring (nur Teil 1) Ausnahmen, aber ansonsten... Taxi konnte ich mir zum Beispiel gar nicht ansehen.
Aber nun ja, hier geht es um Ghost in the Shell - ich erwarte genussvolles Actionkino mit schicken Spezialeffekten und einem interessanten Cyberpunk-Setting (Ich mampfe übrigens weniger Popcorn. Das salzige verschwindet leider aus den Kinos. Außerdem von dicken Actionkrachern mal abgesehen, lohnt sich Kino für mich nicht).
Wulfhelm:
--- Zitat von: 6 am 19.04.2016 | 15:59 ---Ich glaube da sind wir uns relativ einig. Du beschreibst in Grundzügen meine Skepsis gegenüber amerikanischen Remakes nichtamerikanischer Originale. Es gibt zwar Ausnahmen, aber meistens sind solche Remakes ziemlich schlecht
--- Ende Zitat ---
Tja... wenn wir von japanischen Filmen reden, gibt es zwei Ausnahmen, die sogar selbst zu regelrechten Klassikern geworden sind, ohne dabei den Status der Originale zu beschneiden: Die Glorreichen Sieben und Für eine Handvoll Dollar (technisch gesehen kein amerikanischer Film.) Aber die hat man ja auch vernünftig in das amerikanische Setting übertragen, und dabei wichtige Konzepte und Ideen der Originale behalten.
Es sagt wohl etwas aus, dass Hollywood im Jahre 2016 weniger sensibel mit der Übertragung nichtamerikanischer Vorlagen umgeht als 1960. Nichts sehr nettes. Aber etwas.
P.S.: What the actual fuck?
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