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Ghost in the Shell-Realverfilmung
6:
Mal ne ketzerische Frage: Ist denn überhaupt sicher, dass die Protagonistin aus Realverfilmung genau die gleiche asiatisch Protagonistin wie im Original ist?
Ich meine, es wäre nicht das erste Mal, dass die Handlung eines amerikanischen Remakes in die USA verlegt worden wäre...
Stagger:
Ich verstehe bis heute nicht warum gute Animes immer und immer wieder lausig als Realverfilmung umgesetzt werden müssen. Ghost in the shell war doch perfekt in der bisherigen Form. Mir fällt adhoc kein Beispiel ein wo eine Realverfilmung auch nur im Ansatz getaugt hat.
Gantz? Bäh!
Death Note? Bäh!
Æon Flux? Bäh!
...
Ich könnte die Liste beliebig fortsetzen.
Vielleicht sollte Hollywood einfach mal wieder einen Bruchteil der Millionengelder des Produktionsaufwands für gute Autoren ausgeben, die mit neuen und vor allem unverbrauchten Ideen aufwarten. Das mal nur als unpopulärer Alternativvorschlag. ;)
Yerho:
--- Zitat von: Sashael am 18.04.2016 | 10:12 ---Die von Teylen und Ludovico geposteten Bilder zeigen recht gut, dass Kusanagi ziemlich europäisch (oder amerikanisch) aussieht.
--- Ende Zitat ---
Für mich sieht Motoko in so ziemlichen alle Iterationen - mit wechselnder Gewichtung - stark so aus, als hätte sie sowohl asiatische und kaukasische Wurzeln. Würde man mich zwingen, die Merkmale einer Region zuzuordnen, wo diese geballt auftreten, würde ich diese eher am Schwarzen Meer verorten, weniger in den USA oder Japan.
Berücksichtigt man nun, dass es ein Kerngedanke der Darstellungskonventionen von Manga- und Anime-Charakteren ist, über westliche Gesichtszüge für Exotik zu sorgen und *gezielt* den fiktionalen Charakter zu betonen, wäre die Besetzung der Realverfilmung mit westlichen Darstellung *eigentlich* absolut stilecht ... wenn man nicht wüsste, dass das nicht der Hintergrund ist.
Aber halten wir auch fest: Weder in Asien noch anderswo wird sich die breite Masse über die Besetzung aufregen. Das machen nur Puristen wir wir, und selbst die haben trotz einiger Schnittmengen recht unterschiedliche Gründe. 8)
Wulfhelm:
--- Zitat von: 6 am 18.04.2016 | 20:12 ---Mal ne ketzerische Frage: Ist denn überhaupt sicher, dass die Protagonistin aus Realverfilmung genau die gleiche asiatisch Protagonistin wie im Original ist?
Ich meine, es wäre nicht das erste Mal, dass die Handlung eines amerikanischen Remakes in die USA verlegt worden wäre...
--- Ende Zitat ---
Die Frage ist nicht ketzerisch, sondern gut. Aber da sie laut den bisherigen Informationen die japanischen Namen für die Charaktere beibehalten haben, ist anzunehmen, dass das japanische Setting in irgend einer Weise beibehalten wird. Und der tragikomische CGI-Yellowface-Versuch spricht auch eher dafür.
Wulfhelm:
--- Zitat von: Stagger am 18.04.2016 | 20:27 ---Vielleicht sollte Hollywood einfach mal wieder einen Bruchteil der Millionengelder des Produktionsaufwands für gute Autoren ausgeben, die mit neuen und vor allem unverbrauchten Ideen aufwarten. Das mal nur als unpopulärer Alternativvorschlag.
--- Ende Zitat ---
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