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Und noch ein Superhelden-Film - Dr. Strange

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Antariuk:
Boah, Neid! Ich muss bis Montag warten bis der hier im OV läuft.

alexandro:
Bei mir läuft er erst Montag in einer Woche in OV, weil das Kino der Meinung war, dass die Leute zu Halloween lieber Emily Blunt in einer Romanze sehen wollen.  :'(

Deep_Impact:
Kurz:
Um es mit Wongs Worten zu sagen: "Ein Brüller!"

Lang:
Also ich war wirklich begeistert vom Film. Erstmal ist es natürlich eine Origin-Story. Ergo der Film braucht ein Weilchen, um in Fahrt zu kommen, aber das hat der Charakter einfach verdient, damit man die Wandlung, Motivation und die Aroganz versteht.
Wenn man die Comics kennt, bemerkt man natürlich die eingeführten Charaktere und fragt sich anfangs, was die da verdreht haben, besonders im Hinblick auf Mordo und Wong, aber die Kurve bekommt der Film dann doch noch. Ob man die weiße, keltische Älteste nun haben will oder nicht, sie funktioniert, auch wenn was vom Original abhanden kommt. Das man im Film mehr als im Comic machen kann, ist klar und so hat der Umhang deutlich mehr Persönlichkeit.

Der Humor ist... erstklassig, aber mit fehlt eine konkrete Kategorisierung. Cumberbatch und Stephen Strange sind einfach eine hervorragende Kombination. Der Wortwitz ist schnell und  bissig, aber die scheuen sich auch nicht vor ein wenig Slapstick. Selbstverständlich nimmt sich der Film - marveltypisch - auch selber auf die Schippe, wenn bspw. eine Reihe 60er-Jahre-holprige Reliktnamen runtergerattert werden und als Antwort kommt nur ein trockenes "Na, das geht ja unglaublich locker von der Zunge...".
Viele Gags spielen auf Stranges Namen an, die sind leider lost in translation. Aber man weiß wo sie sein sollen und kann trotzdem lachen.

Ich selber kann 3D nicht sehen, mir wurde aber bestätigt, dass gerade die erste Reise durch die Dimensionen und natürlich der Kampf später in New York wohl sehr heftig sind. O-Ton: "Ich musste wegschauen, damit mir nicht schlecht wird." Generell muss man dieses ganze Realität-Zerreißen und die Optik der dunklen Dimension mögen, sonst ist das sehr... Strange!

Und ja: Der Film verbindet sich mit den aktuellen Marvel-Movie-Universe über einen... TATA ... Infinity-Stone. *gähn* (und eine trinkfesten Halbgott)

Ich mochte den Film, kann ihn voll empfehlen und er wird sicher seinen Weg in meine Marvel-Sammlung finden.

balrog_master:
Nach dem eher schwächeren Civil War endlich wieder mal ein guter Grund ins Kino gegangen zu sein. Sehr empfehlenswert!

Greifenklaue:
Benedict Cumberbatch als Doktor Strange.

Die Kritiken vergleichen ihn gern mit Inception, nur ohne Tiefe.

Wenn man aber ehrlich ist, hatte Inception auch nicht allzuviel Tiefe, auch wenn die Idee ohne Frage großartig war. Die unterste Ebene war aber auch reine Actionballerei.

Doktor Strange ist erstmal ein Origin-Film, dem es gelingt die Werdung des medizinischen Doktors zum Magier durchzuexerzieren - ich finde auch, es gelingt es halbwegs darzustellen, dass dabei einige Zeit ins Land geht und zugleich nicht langweilig zu werden. Nicht nur Tilda Swinton als Älteste, auch Chiwetel Ejiofor als Vertrauensperson gefallen, letzterer mir noch als Bösewicht von Firefly in Erinnerung.

Und dann ist man auch schon beim Hauptplot: Wie am Anfang zu sehen klaut Kaecilius aka Mads Mikkelsen eine wichtige Beschwörungsformel, gewinnt nach und nach an Macht und will schlußendlich seine Pläne umsetzen.

Ganz interessant, dass die doch anders sind, als geahnt und es einige Grauschattierungen gibt.

Für einen Superheldencomicverfilmung durchaus mit Tiefe, tollen Bildern und einen ordentlichen Plot.

4,75 von 5 Spiegeldimensionen.

PS.: Und wie immer bis zum Ende sitzen bleiben.

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