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[Beyond the Wall] Deutsche Ausgabe

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Fezzik:

--- Zitat ---dass DnD leider mit Settingbänden geizt
--- Ende Zitat ---

Ich war eigentlich immer der Ansicht das das gerade der Vorteil von DnD ist, das man sich da eher sein eigenes Setting baut, wie das Btw auch sehr schön zeigt.
Ich war von Aventurien so angenervt damals, das ich echt froh war, mit dem AD&D Spielerhandbuch ein Regelbuch ohne Setting gekauft zu haben.


--- Zitat ---ich habe bei meinem BtW-Oneshot ganz stumpf die Regel der +2/+4/-2/-4 Umstandsmodifikatoren aus dem 3.0 Dungeon Master's Guide übernommen
--- Ende Zitat ---
Finde ich ein echt guter Ansatz, grade für One Shots.
Für mich sind sämtliche OSR Clones wie ein großes Spiel mit verschiedenen Optionen, die ich benutzen kann oder nicht.

Kaskantor:
Kommt bei mir ganz auf das Spiel an.
Bei DnD hätte ich sehr gerne einen FR-Campaignguide gehabt.
BtW scheint ja darauf ausgelegt zu sein, eben nicht zu sehr ins Detail zu gehen, sowohl beim Setting als auch bei den Regeln.

Antariuk:
Du "erspielst" dir das Setting bei BtW nach und nach, anstatt mit 240 Seiten Weltenband anzufangen. In "Further Afield" gibt es dafür extra Regeln, die auch sehr einsteigerfreundlich sind. Natürlich hindert dich niemand einfach in z.B. den Forgotten Realms eine BtW-Runde zu machen und diverse Sachen aufzugreifen, aber das ganze Spiel ist ja extra dafür ausgelegt mit Null Vorbereitung direkt zu spielen, insofern sind die Mechanismen auch dahingehend orientiert.

Kaskantor:
Das finde ich auch garnicht schlecht.
Ich bin kein Freund davon, mir immer alles zurecht zu biegen.
Ich belasse erstmal alles beim Original und passe später vielleicht Kleinigkeiten an.
So haben auch wesentlich mehr Spiele ihre Existenzberechtigung:).

Ich bin halt nur der Meinung, dass bei sehr regelleichten Spielen schnell die Luft raus ist. Bei DnD 5 zB. ist schnell das Problem der mangelnden Charakterindividualisierung gegeben. Bei uns in der Gruppe spielt man wesentlich mehr Barbaren und Paladine als je zuvor. Und das sich Schurken und sonstige Bogenschützen sich frühstmöglich Sharpshooter nehmen ist auch klar ;).

Antariuk:
Wenn man gerne mechanische Details bei der Charaktersteigerung haben will, ist BtW sicher nichts auf lange Sicht. Die unterschiedlichen XP-Werte zwischen den Klassen zum Aufsteigen sind beihnahe das komplexeste, was da mechanisch abläuft ;) Auch hier gilt natürlich dass man einfach Sachen aus anderen Spielen importieren kann, z.B. hatte einer meiner Spieler der in einer Cypher System Runde eine Art Schurken gespielt hat nach einer Portierung einer seiner Lieblingsfähigkeiten gefragt und wir haben dann was passendes gebastelt (gab dann Attributsabzug als Ausgleich). 5E sollte in der Hinsicht noch einfacher sein. Nur von Haus aus gibt es bei BtW im Grunde nichts außer Attributs- und frei definierbaren Fertigkeitswürfen, aber das ist ja auch direkt im Sinne eines OSR Spiels.

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