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Das Intelligenzattribut splitten

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thestor:
Ich habe den Eindruck, dass ein einziges Intelligenzattribut zu mächtig ist. Wenn man nicht gerade einen Dungeoncrawl Hack'n Slash spielt, sondern etwas indem auch nur ansatzweise komplexere Situationen vorkommen, ist Intelligenz äußerst vielfältig einsetzbar.

Daher meine Überlegung ob es Sinn macht, das Attribut zu splitten, was ja auch einige Rollenspiele bereits tun. Besonders faszinierend fand ich den Ansatz zu unterscheiden zwischen Bildung und "sonstigem", ich sage mal Verstand. Das clevere Straßenkind hätte viel Verstand aber wenig Bildung, bei dem Bücherwurm der viel auswendig lernt wäre es umgekehrt, jemand wie Einstein hätte enorme Mengen an beiden, sowohl das Wissen über gängige Theorien als auch den Verstand diese weiterzuentwickeln.

Meine Frage hier: Wie seht ihr das ganze? Macht es Sinn, oder sind die unterschiedlichen Teilaspekte der Intelligenz, wie einer meiner Freunde meine, zu miteinander verwoben? Wie gut funktioniert die Aufteilung in Systemen die dies schon praktizieren? Würdet Ihr eine alternative Aufteilung vorschlagen?

ElfenLied:
Welches System?

Meine Spielerfahrung deckt sich nicht mit deiner. Intelligenz ist das Attribut, was am häufigsten durch (unterbewusstes) Metagaming ausgehebelt wird.

Rhylthar:

--- Zitat von: ElfenLied am  5.05.2016 | 08:31 ---Welches System?

Meine Spielerfahrung deckt sich nicht mit deiner. Intelligenz ist das Attribut, was am häufigsten durch (unterbewusstes) Metagaming ausgehebelt wird.

--- Ende Zitat ---
Ich habe selten Spieler gesehen, die es durchgängig schafften, ihre Charaktere wirklich "dumm" zu spielen.

Wobei D&D da mit Weisheit wenigstens noch eine Hilfestellung gibt.

Holothuroid:
Falscher Ansatz. Es macht keinen Sinn erst die Attribute festzulegen.

Es gibt grundsätzlich zwei Arten Spielwelt anzuwenden. Proaktiv und aufgefordert. Also entweder ich sage: "Ich würfel jetzt", oder jemand anders sagt: "Würfel sich mal auf..."

Die nächste Frage ist: "Was bekomme ich bei Erfolg auf jeden Fall?" Natürlich können mir andere Leute immer entgegen kommen. Aber was man ich fordern?

Balancing macht häufig erst bei Werten Sinn, die erstens proaktiv sind und zweitens einen harten Mindesteffekt haben.

Die Benennung des Spielwertes ist dann der letzte Schritt. Wenn ich also Würfeln kann, um Informationen zu bekommen, kann das je nach Szenario ganz unterschiedlich heißen.

Bildung
Nachforschen
Prophezeien
Hacking
Kontakte
Cleverness

Das ist alles egal. Relevant ist, dass ich mit einem Wurf Informationen forden kann. Bei mehreren solcher Informationsfähigkeiten kann man dann über Balancing nachdenken.

Werte sind also nicht zur Beschreibung eines Charakters. Das können sie auch auch, ist aber nicht primär. Werte sind Knöpfe, auf die der Besitzer drückt, damit die Mitspieler bestimmte Dinge tun.

Die Bezeichnung kann man dann benutzen, um Thema und Spielwelt zu transportieren.

Gesendet von meinem K011 mit Tapatalk

Arldwulf:
Ich mag die Aufteilung in Weisheit als das Attribut welches bestimmt wie viel man aufnimmt, was man intuitiv oder aufmerksam bemerkt, in Intelligenz als das Attribut welches bestimmt wie das aufgenommene verarbeitet wird, welche Schlüsse man daraus zieht. Und in Charisma als das Attribut welches nach außen wirkt, die Ergebnisse des ganzen so in die Umgebung bringt, dass diese sie positiv aufnimmt.

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