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Das Intelligenzattribut splitten
thestor:
--- Zitat von: ElfenLied am 5.05.2016 | 08:31 ---Welches System?
Meine Spielerfahrung deckt sich nicht mit deiner. Intelligenz ist das Attribut, was am häufigsten durch (unterbewusstes) Metagaming ausgehebelt wird.
--- Ende Zitat ---
Ich muss leider bekennen, dass ich wenig Spielerfahrung habe. Meine These stützte sich darauf, dass in vielen Systemen sehr viele Fertigkeiten von hoher Intelligenz profitieren.
Arkam:
Hallo zusammen,
beim klassischen Mechanismus Fertigkeit + Attribut oder Attributbonus kann man den Eindruck bekommen das Intelligenz bei zu vielen Fertigkeiten Verwendung findet. Aber man sollte sich eben auch anschauen was für Fertigkeiten das sind.
Das sind nämlich häufig Wissensfertigkeiten. Die werden gerne ein Mal durch Spielerwissen ersetzt, Fertigkeit + Spielerwissen kann schon Mal eine schöne Kombination sein. Das sind zwar gerne als Rettungsanker für eine Situation genommene Fertigkeiten aber selten wirklich Spiel relevant.
Dazu kommen viele Fertigkeiten die zwar in der Theorie gut klingen aber in der Praxis entweder nicht mit Regeln unterfüttert werden oder selten eine Relevanz im Spiel haben. Klassiker sind da Drogen produzieren, Gentechnik, Cyberwar reparieren und teilweise auch das Hacking. Wobei es bei letzteren auch schon Mal daran liegt das die Gruppe beschließt das Hacking nicht zu verwenden oder NPCs als Hacker einzusetzen.
Gruß Jochen
nobody@home:
--- Zitat von: thestor am 5.05.2016 | 09:15 ---Ich muss leider bekennen, dass ich wenig Spielerfahrung habe. Meine These stützte sich darauf, dass in vielen Systemen sehr viele Fertigkeiten von hoher Intelligenz profitieren.
--- Ende Zitat ---
Das wiederum setzt erst mal voraus, daß das bewußte System Fertigkeiten tatsächlich an Attribute koppelt bzw. den Unterschied zwischen den beiden Kategorien überhaupt kennt. Außerdem kann da mMn umgekehrt ein Schuh draus werden: wenn ein Attribut praktisch ausschließlich dazu dient, Fertigkeiten zu stützen, und selbst kaum jemals direkt für irgendetwas verwendet wird, ist es eigentlich schon fast wieder überflüssig.
Insofern ist "wie mächtig ist Intelligenz?" auch stark eine Systemfrage. D&D3.x kann mich durchaus dazu motivieren, Int als Dump-Stat zu nehmen, wenn ich nicht gerade einen Magier spiele, weil die Fertigkeiten da eher sekundär sind und die meisten anderen Klassen für das Attribut als solches nicht viel Verwendung haben. Bei GURPS ist IQ mächtig, weil mein Charakter da sehr weitgehend über seine Fertigkeiten definiert ist und ca. die Hälfte von denen daran hängen (und die andere Hälfte dann an DX) -- entsprechend kostet es dann in der 4. Edition auch mehr. Fate kennt getrennte "Attribute" gar nicht und ist flexibel, was Änderungen an seiner Fertigkeitsliste angeht, da stellt sich dann also nur die Frage, wie man sein Konzept von "Intelligenz" am liebsten mit geeigneten Fertigkeiten abbilden möchte...
Feuersänger:
Ist wirklich je nach System extrem verschieden.
In Shadowrun (jdf 1-3) ist Int superwichtig (Ini, Kampfpool, Wahrnehmung) und wird meistens auf Maximum gesteigert, unabhängig vom Archetypen.
In D&D 3.X ist Int für bestimmte Casterklassen das Hauptattribut, und für _alle_ Charaktere sehr nützlich da es Bonus-Skillpunkte und Sprachen bringt usw.
In D&D 5 ist Int ausschließlich für _eine_ Klasse (Magier) wichtig, und für alle anderen so nutzlos wie ein Kropf. Entsprechend das meistgedumpte Attribut.
Kurz: hängt rein vom System ab.
Nordwaldwolf:
--- Zitat von: Feuersänger am 5.05.2016 | 09:50 ---...
In Shadowrun (jdf 1-3) ist Int superwichtig (Ini, Kampfpool, Wahrnehmung) und wird meistens auf Maximum gesteigert, unabhängig vom Archetypen.
...
--- Ende Zitat ---
Ab SR 4 nicht mehr, da ist es auch gesplittet; (Logik/Intuition)
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