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Charaktere der 0. Stufe

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nobody@home:
Nein, bei 0 anzufangen fühlt sich für mich nicht unbedingt zwingend komisch an.

Natürlich bin ich auf der anderen Seite auch gelegentlich ein bißchen Hobbyprogrammierer, und Schleifenzähler und Feldindizes fangen aus durchaus ähnlichen Gründen auch gerne bei Null an... ;)

Schlimmstenfalls würde das halt tatsächlich einen Anfang als "Azubi" oder "Normalbürger" andeuten, von wo aus sich der Charakter dann eben seine erste ausgesprochene Heldenstufe immer noch verdienen müßte. Die dazu nötige Anstrengung kann man ja kurzhalten; vielleicht etwas in der Art "ein halbwegs anständiges Einsteigerabenteuer überstanden => automatisch Stufe 1".

Oder man könnte alternativ einfach die Mathematik von vornherein so anlegen, daß "Kompetenzbonus = Stufe" doch schlicht gleich von Anfang an gilt. Das sollte selbst für Anfänger mMn nicht so schwer verständlich sein, daß man deswegen dem ganzen System aus falsch verstandener Rücksicht einen ganzen Rattenschwanz von unnötigen Konsequenzen aufhalsen muß.

Mentor:
Nach einigem Hin- und Herüberlegen werde ich wohl doch bei 1 starten, aber die Stufe nicht als Bonus sondern als Begrenzer nehmen. Man kann dann von einer +5-Waffe/Rüstung dann nur +1 nutzen, wenn man 1. Stufe ist. Steigt man auf, kann man mehr Potential eines Gegenstands ausnutzen, wird aber dahingehend nicht automatisch besser ohne das passende Equipment.

Arldwulf:

--- Zitat von: Mentor am 16.05.2016 | 16:53 ---Kennt ihr Systeme oder habt ihr Ideen, wie man "bei 0 anfangen kann", ohne dass das eigen wirkt? Oder fühlt sich das für euch nicht inkompetent an?

--- Ende Zitat ---

D&D 4E hat Regeln für Stufe 0, und wenn ich mich recht erinnere gibt es so etwas auch für andere D&D Editionen. Analog zu den dortigen Regeln würde ich wohl auch in andere Systeme solche Regeln nutzen, bei denen dann nur ein Teil der "Startfähigkeiten" bereits vorhanden ist, hauptsächlich solche die dem Charakterhintergrund entsprechen.

Luxferre:

--- Zitat von: Mentor am 17.05.2016 | 14:47 ---Nach einigem Hin- und Herüberlegen werde ich wohl doch bei 1 starten, aber die Stufe nicht als Bonus sondern als Begrenzer nehmen. Man kann dann von einer +5-Waffe/Rüstung dann nur +1 nutzen, wenn man 1. Stufe ist. Steigt man auf, kann man mehr Potential eines Gegenstands ausnutzen, wird aber dahingehend nicht automatisch besser ohne das passende Equipment.

--- Ende Zitat ---

Oder Du machst eine,. bzw mehrere proficiency Liste(n), im Stil der 5E auf:
Volle Progression (Stufe = Bonus)
3/4 Progression
1/2 Progression
Jeder KLasse wird zu unterschiedlichen Fähigkeiten (wie Fertigkeitslisten, Angriffe, Zauber und Co) eine proficiency Liste zugeordnet.
Der Start mit einem Bonus von +1 ist dann halt schon auf Stufe 1. Aber das ist für das Spezialgebiet einer jeden Klasse okay, oder nicht?

Kämpfer sind dann die einzigen, die 1/1 auf Kampf(-manöver) bekommen.
Schurken die Einzigen, die 1/1 auf misdirection bekommen und Zauberwirker auf ihre Zauber.
Fertigkeiten kann man auch gut so verteilen, dass jeder alles lernen kann, aber nicht so gut ist, wie der Spezi.

Greifenklause:
Warum sich überhaupt erst die Mühe einer "Klasse" machen?
Was jemand ist oder nicht ist, ergibt sich doch schon aus dem Fertigkeiten-Potpourri.
"Klasse" schränkt meist zu stark ein und führt manchmal gar nicht zum Ziel...
Dann wird eine Klasse nach der anderen nachgeliefert, was man gar nicht erst bräuchte, wenn man sich von vornherein auf die Fertigkeiten konzentriert hätte....

Ich sage nicht, dass es nicht auch klassenbasierende Systeme gibt, die funktionieren, aber viele, sogar die "halbweichen Klassensysteme" (DSA4.1) führen oft zu einem Rattenschwanz an Problemen...

Besser Beispiele für Fertigkeitssätze als Inspiration bieten.
Verbindet den Vorteil von Klassensystemen (Roter Faden!) mit dem Vorteil von freien Systemen (Bessere Individualisierung, keine Rattenschänze, keine unnötigen Steine im Weg.

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