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Brauche Tipp für System

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Pyromancer:

--- Zitat von: Mindmelter_p am  6.06.2016 | 23:03 ---Hallo zusammen,

ich möchte als SL Neuling eine Pen&Paper Runde leiten. Ich bin nicht sicher, welches Setting/Spiel jedoch für meinen Spielerkreis, bestehend ausschließlich aus Brettspielern, geeignet ist. Ich selbst habe Rollenspielerfahrung (als Spieler). Wir sind alle so um Mitte 30 herum.

Typ 1, Mann: Wenig Fantasyinteresse, wenig SciFi Interesse, eher Actiongamespieler am PC (Shooter, RTS)
Typ 2, Frau: Viel Fantasyerfahrung, viel Brettspielen, kein Gaming am PC, sehr empathisch bei vielen Themen
Typ 3, Mann: Viel Gamingerfahrung, viel Brettspielen, will alle Regeln komplett vor Spielbeginn kennen um das optimale rausholen zu können. Fantasy und SciFi Interessiert
Typ 4, Frau: Null Gaming am PC, null fantasyinteressiert, will die Dinge mal auf sich zukommen lassen.

Welches Setting empfiehlt ihr? Was ist einfach zu leiten (werde dies machen)?
Ziel ist es, die Gruppe der Brettspieler (alle 4) mit Rollenspielen anzufixen, da mir das Hobby sehr viel Freude bereitet und ich die Freude gerne teilen möchte.

--- Ende Zitat ---

Ich rate zu Savage Worlds als Regelsystem. Das unterstützt sehr gut und flüssig das Spiel mit Miniaturen und hat klare, durchaus "spielige" Regeln, wo sich Brettspieler auskennen, ist aber frei und schlank genug, dass es dem Rollenspiel auch nicht im Weg steht. Außerdem gibt es hier im Forum einen eigenen Savage-Worlds-Bereich, wo man euch bei Fragen jederzeit helfen wird.
Es gibt etliche Settings für Savage Worlds, und mit SW kann man von Fantasy über Gegenwart bis SciFi prinzipiell fast alles spielen, und es gibt auch von Fans etliche Conversions. In den Probefahrt-Regeln ist ein kleines Fantasy-Abenteuer mit Beispiel-Charakteren drin, damit kann man sicher anfangen: http://www.prometheusgames.de/download/savage-worlds/SW-GER-Probefahrt-v1.11-web.pdf

Bei Gefallen kannst du ja nochmal wegen weiterer Settings/Abenteuer anfragen.

Daheon:

--- Zitat ---Ich rate zu Savage Worlds als Regelsystem.
--- Ende Zitat ---

+1

Pyromancers Argumenten ist eigentlich nur noch hinzuzufügen, dass die Grundregeln sehr günstig sind, was die Einstiegsschwelle noch einmal senkt.

Feyamius:
... und dass es mit der Socanth-Kampagne auch ein kostenloses, schön aufbereitetes Startsetting inkl. mehrerer Einstiegsabenteuer gibt.

Chruschtschow:

--- Zitat von: Contains Diseases am  7.06.2016 | 02:29 ---... Fate würde ich eher nicht empfehlen. Das holt mMn die Brett- und PC-Spieler nicht ab. Da ist mMn zu vieles Aushandlungssache.
(Es sei denn Umdaar passt. Dann wäre es denkbar, aber immer noch nicht in meiner engeren Wahl.)

--- Ende Zitat ---

Brett- und Computerspieler, aber keine Rollenspieler. Nach meiner Erfahrung haben vor allem Rollenspieler Probleme mit Fate, während es Neulingen sehr leicht fällt. Der radikale Bruch mit den Regeln im Unterschied zur Herangehensweise in Brett- und Computerspielen, wie Handlungsoptionen zustande kommen - nämlich erst die Handlung, dann die Regeln - könnte sogar enorm helfen Verhaltensmuster aus dem Brettspiel zu durchbrechen, die im RPG hinderluch sind. Stichwort: "Was kann ich machen?" Gerade dass einige der SpielerInnen schon Vorerfahrungen mit dem gewählten Genre haben könnten, hilft da weiter, weil sie eben ihre Handlungsoptionen dann aus dem Geschehen heraus entwickeln können und eben nicht die Regeln abfragen müssen.

Dann Umdaar ein bisschen Borderlands-artig aufgemacht mit hohem Actionanteil und los. :)

Andorian Spaceman:

--- Zitat von: Mindmelter_p am  6.06.2016 | 23:03 ---Hallo zusammen,
ich möchte als SL Neuling eine Pen&Paper Runde leiten. Ich bin nicht sicher, welches Setting/Spiel jedoch für meinen Spielerkreis, bestehend ausschließlich aus Brettspielern, geeignet ist. Ich selbst habe Rollenspielerfahrung (als Spieler). Wir sind alle so um Mitte 30 herum.

--- Ende Zitat ---

Wenn das Rollenspiel brettspielige Elemente haben soll kann man das wahrscheinlich mit Iron Kingdoms gut umsetzen. Das scheint ja ein wichtiges Kriterium für Euch zu sein.
Durch seine Verwandtschaft zu Warmachine sind die Kämpfe sehr gut regelmechanisch darstellbar und präzise. Man kann es dadurch leicht wie ein Brettspiel spielen. Aber natürlich ist es trotzdem ein Rollenspiel bei dem man auch andere Themen genauso regelnah oder frei darstellen kann wie es einem beliebt.

Am meisten Freude hat man wenn man bewaffnete Konflikte mit Miniaturen darstellt. Was oberflächlich den brettspieligen Eindruck verstärken kann.



--- Zitat von: Mindmelter_p am  6.06.2016 | 23:03 ---Typ 1, Mann: Wenig Fantasyinteresse, wenig SciFi Interesse, eher Actiongamespieler am PC (Shooter, RTS)
Typ 2, Frau: Viel Fantasyerfahrung, viel Brettspielen, kein Gaming am PC, sehr empathisch bei vielen Themen
Typ 3, Mann: Viel Gamingerfahrung, viel Brettspielen, will alle Regeln komplett vor Spielbeginn kennen um das optimale rausholen zu können. Fantasy und SciFi Interessiert
Typ 4, Frau: Null Gaming am PC, null fantasyinteressiert, will die Dinge mal auf sich zukommen lassen.

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für Typ1: Die Figuren sind von Anfang an coole und kompetente Typen und die Kämpfe wirken Actionreich.
für Typ2: Abgesehen von den allgemeinen Kriterien ermöglicht das System durch Charakterkombinationen recht vielfälltige Charakterideen. Der Hintergrund ist vielfälltig.
für Typ3: Die Regeln sind recht eindeutig und balanciert. Man kann Effektiv spielen ohne das das System durch Missbrauch zusammenbricht. 
für Typ4...  ist wahrscheinlich Eure Gesellschaft wichtiger als das Spiel.

Das gegebene Setting wäre Fantasy mit einigen Steampunkelementen.

Die Grundmechanismen sind einfach und immer gleich.
Allerdings sollte man sich auch insbesondere als Spielleiter in die Regeln einarbeiten.
Damit das Kampsysem zur Geltung kommt sollte der Spielleiter die Sitzungen vorbereiten und der Spieler sich zumindest mit den Spezialfertigkeiten der eigenen Figur auseinandersetzen.

Ein Miniaturenfundus verlangt Investition oder die Bereitschaft sich Papierminis zu basteln. Oder eine Mischung davon...
Natürlich kann man auch seine Brettspiele plündern... Ihr habt wahrscheinlich einige.

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