Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen

Brauche Tipp für System

<< < (6/16) > >>

piotr:
@Mindmelter_p: Welche Systeme/Settings kennst du denn schon?

Ich kenne das ganz gut von meiner Schwester, dass man Fantasydesinteressierte mit fantastischen Settings nicht so gut hinter dem Ofen hervorholen kann. Mit "Tatort Dortmund" sah das plötzlich ganz anders aus.

Ganz lustig könnte es ja auch sein, ein Setting aus den Brettspielen zu nehmen, wie Kontorintrigen im Dominion-Mittelalter oder (Action-)Diplomatische Missionen in Smallworld.

Wenn ihr erstmal eine Schnupperrunde machen wollt und euch Horror nicht ab(höhö)schreckt, wäre Dread vielleicht auch eine spaßige Sache. Aber auch wieder nichts für Spieler 3...

vanadium:
Da muss ich wohl (mal wieder) das gute alte D6-System von WEG bemühen.

Setting: Pulp, Fantasy, SF (sind die vorgegebenen), gibt es je ein Buch/Pdf (Pdf = legal umsonst!) dazu.
Das D6-System ist aber so flexibel, dass man damit eigentlich jedes Setting bespielen kann. Alternativ gibt es noch Mini-Six (Mini-6) und ein paar andere Derivate.

Die Grundregeln sind sehr simpel und reichen für den Anfang.
Vorteil: Man braucht nur W6/D6 (5-6 pro Spieler sollten reichen), von denen die Brettspieler wohl reichlich haben sollten.
Nachteil: Regeln nur auf engl.

Auf Nachfrage gerne auch etwas ausführlicher zu den Mechaniken.

Tante Edit sagt: noch ein paar Links ergänzt.

Open D6 - alles mögliche zu D6, insbesondere online SRDs
Die obigen Pdfs - für den schnellen Zugriff
Die Pdfs auf DriveThruRPG - inkl. dem Setting Septimus
Mini Six

Mindmelter_p:
Hallo zusammen,

wow! Ist ja irre, wieviele Leute hier schon Tipps gegeben haben, schaue gerade zum ersten Mal wieder rein. Danke für die tollen Tipps  :headbang:

Soo. Zur Info was ich bislang selber gespielt habe:

* DSA1
* DSA2
* DSA4
* Shadowrun 4
* Icons (Oneshot)
* Pathfinder (Oneshot)
* Wushu (Oneshot)
* Warhammer 40k Freihändler (Oneshot)
Gefallen hat mir insbesondere SR. Ich fahre auf Cyberpunk ab. Ich habe aber das Gefühl, dass selbst bei Schnellstarterregeln (5te, 3te) zuviel Regel-/Settingkomplexität an die Spieler gestellt wird (Typ 1 kennt noch nichtmal Blade Runner  :o). DSA4 fand ich nicht so gut (zu komplex finde ich), DSA1 und 2 ging so. Vom Prinzip her möchte ich aber kein DSA leiten,  da bei Typ 3 (der Regelfuchser, Powergamer) schon DSA Knowledge vorhanden ist und er angekündigt hat, sich tief einzulesen um von Anfang an den "besten optimalen
Magier" spielen zu können - darauf müsste ich vorbereitet sein, auch aufs Vermitteln zu den anderen Spielern dann, die noch 0 Plan von Pen&Paper haben.

Die ganzen Schnellstarter(-PDFs) habe ich mir schon auf Messen(RPC, Essen) oder bei den Verlagen besorgt, die Platte ist gut gefüllt.
Regelwerke und Quellenbücher sammle ich auch schon länger, scheue daher nicht, mir extra was für die Runde anzuschaffen.

Es ist auch kein Problem, die Gruppe an Fantasy heranzuführen. Ich habe diesbezüglich die Gruppe schon befragt, mit dem Ergebnis, dass sich alle Fantasy anschauen würden.
Oberflächlich gefällt mir Midgard gut - habe die Materialien der aktuellen Edition vorliegen, aber bislang keine Zeit alles näher durchzulesen. Selbiges gilt für Rulemaster (aktuelle Edition)(find die Tabellen geil  >;D, krasses Gegenteil zu Wushu z.B., RM hab aber noch nie gespielt).

Savage Worlds scheint mir wieder zu Miniatur-regellastig zu sein (habs komplett durchgelesen), Konflikt Typ 3 mit den anderen?
Wie ist das mit dem Setting Rippers oder Sundered Skies? Kann man das mit den Miniaturen auch minimieren? Wieviel Kämpfe gibts denn bei Rippers z.B.? Weiss das einer?

Es ist nicht mein Ziel, unsere Brettspieler wieder auf ein Brettspiel "zu bringen", dazu ein Wort zum Kampfsystem: Es ist aus meiner Sicht okay, wenn wir mit Bodenplan und Minis spielen. Dann muss der Kampf aber relativ zügig abgehandelt sein (paar Minuten, Endkampf auch länger), sonst "versumpfen wir in der Tabletop-Schiene(tm)", und das möchte ich nicht. Garantiert werden dann Spieler aus dem Zug aussteigen. Abendelange Kämpfe in SR4/DSA4 waren einfach ätzend. Ich stelle mir vor, dass ich auch einen gewissen Einfluss auf die Komplexitätsdarstellung habe.

Es darf auch Old-Schoolig werden: Aktuell bilde ich mir ein, dass AD&D sowas wie DSA1/2 von der Komplexität repräsentiert, und damit in meinen Fokus kommt. Müsstet ihr aber was zu sagen/bewerten. Das schöne an AD&D ist, dass tonnenweise Material im Netz existiert. Da kann man sich die Perlen raussuchen, und ich muss wenig vorbereiten (jaja, der Job+Familie zieht schön Kapa :-*)

Ich denke, wenn einige der Spieler (hoffe alle) Interesse bekommen, kann man "richtig" einsteigen mit komplexeren Sachen.. dann wäre auch SR z.B. kein Thema mehr..

Soviel von meiner Seite.. Brainstorming..
freue mich über eure weiteren Tipps.
Gruß,
Mindmelter_p

P.s. oh ich merke noch an, dass ich deutsches Material im Moment (noch) gegenüber englischem Material bevorzuge.. kann man auch irgendwie an den genannten Settings/Regelwerken erkennen... ;)

Mindmelter_p:

--- Zitat von: Eulenspiegel am  6.06.2016 | 23:10 ---Bei Typ 1 gehe ich mal davon aus, dass es nur einfaches Desinteresse ist und keine ausgeprägte Abneigung?

--- Ende Zitat ---

Korrekt.

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Mindmelter_p am  7.06.2016 | 22:13 ---da bei Typ 3 (der Regelfuchser, Powergamer) schon DSA Knowledge vorhanden ist und er angekündigt hat, sich tief einzulesen um von Anfang an den "besten optimalen Magier" spielen zu können - darauf müsste ich vorbereitet sein, auch aufs Vermitteln zu den anderen Spielern dann, die noch 0 Plan von Pen&Paper haben.
--- Ende Zitat ---
Wie egozentrisch<->kooperativ ist Typ 3 denn?

Es muss nicht grundsätzlich schlimm sein, wenn ein SC kompetenter als die anderen SCs ist. Wenn der Spieler die Kompetenz seines SCs nutzt, um One-Man-Shows abzuziehen, ist das natürlich nervig. Wenn der Spieler jedoch eher eine Art "supermächtiger Gandalf" spielt, der auch mit den anderen Normalsterblichen (Menschen und Hobbits) kooperiert, können durchaus alle Spaß haben.

Sorry, ich habe das Beispiel mal auf "Herr der Ringe" gemünzt. Aber in Aventurien kann man ebenfalls so spielen, dass ein mächtiger Char von vielen "normalen" Chars begleitet wird und trotzdem jeder Spaß hat. (Wichtig dabei ist, dass der Spieler des mächtigen SCs kooperativ ist.)

zu Savage Worlds:
Ja, die Autoren hatten beim Schreiben im Hinterkopf, dass man Miniaturen benutzt. Aber ich kann dir versichern, dass man das Spiel auch wunderbar ohne Miniaturen spielen kann.
Was halt ist: Das System ist extrem auf Kampf-Action ausgelegt. Wenn du Spaß an pulpigen Kämpfen hast (egal ob mit oder ohne Miniaturen), dann wird dir das System gefallen. Wenn du jedoch eher auf Diplomatie und Intrigen stehst, dann ist das System eher "nett".

Ansonsten können die Kämpfe in Savage Worlds extrem schnell sein.

zum Thema Dread:
Das schöne an diesem System ist, dass es extrem regelarm und gleichzeitig extrem immersiv ist: Auf dem Tisch steht ein Jenga-Turm. Und immer wenn die Spieler eine Probe machen müssen, müssen sie einen Stein aus dem Jenga-Turm ziehen. Gelingt ihnen dass, ohne dass der Turm umfällt, gelingt den SCs die Aktion. Fällt der Turm um, scheidet der SC aus dem Spiel aus. Die Spieler können die Probe auch verweigern. In diesem Fall misslingt dem SC die Aktion, aber er bleibt weiter im Spiel.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln