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Brauche Tipp für System

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Prisma:
Falls es "Horror" sein darf, wie wäre es mit der World of Darkness? Vampire, beispielsweise, wurde noch nicht genannt glaube ich und müsste für jeden Spielertyp etwas bieten.
"Endzeit" könnte man mit Degenesis Rebirth bespielen. (Rezi)

Außerdem würde sich ein Blick auf die 1PG Reihe von Deep7 lohnen. Ein leichtes Regelsystem, sehr viele Settingbearbeitungen, samt Abenteuer. Es ist zwar auf Englisch, aber es ist so kurz, dass es kaum ins Gewicht fällt.



--- Zitat von: Mindmelter_p am  7.06.2016 | 22:13 ---Gefallen hat mir insbesondere SR. Ich fahre auf Cyberpunk ab. Ich habe aber das Gefühl, dass selbst bei Schnellstarterregeln (5te, 3te) zuviel Regel-/Settingkomplexität an die Spieler gestellt wird

--- Ende Zitat ---
Wenn es doch Cyberpunk mit simplen Regeln sein darf, wie wäre es hiermit?  >;D

Pyromancer:

--- Zitat von: Mindmelter_p am  7.06.2016 | 22:13 ---Savage Worlds scheint mir wieder zu Miniatur-regellastig zu sein (habs komplett durchgelesen), Konflikt Typ 3 mit den anderen?
Wie ist das mit dem Setting Rippers oder Sundered Skies? Kann man das mit den Miniaturen auch minimieren? Wieviel Kämpfe gibts denn bei Rippers z.B.? Weiss das einer?

Es ist nicht mein Ziel, unsere Brettspieler wieder auf ein Brettspiel "zu bringen", dazu ein Wort zum Kampfsystem: Es ist aus meiner Sicht okay, wenn wir mit Bodenplan und Minis spielen. Dann muss der Kampf aber relativ zügig abgehandelt sein (paar Minuten, Endkampf auch länger), sonst "versumpfen wir in der Tabletop-Schiene(tm)", und das möchte ich nicht. Garantiert werden dann Spieler aus dem Zug aussteigen. Abendelange Kämpfe in SR4/DSA4 waren einfach ätzend. Ich stelle mir vor, dass ich auch einen gewissen Einfluss auf die Komplexitätsdarstellung habe.

--- Ende Zitat ---

In dieser Hinsicht ist Savage Worlds perfekt, weil die Kämpfe, wenn man mal in den Regeln drin ist, sehr zügig laufen. Ein normaler Kampf (vier SCs gegen 12 Statisten) dauert ~20 Minuten (~10 Minuten, wenn man wirklich fix ist), ein großer Kampf (vier SCs mit 10 Begleitern gegen 20 Statisten und 2 Wildcards) geht, wenn es keine taktischen Komplikationen gibt, in unter einer Stunde.
Wichtig ist am Anfang nur, dass du als SL die Toughness/Robustheit der Gegner niedrig hälst und Wildcards als Gegner sehr, sehr spärlich einsetzt.

Zu Rippers und Sundered Skies kann ich leider nichts sagen.

Pyromancer:

--- Zitat von: Mindmelter_p am  7.06.2016 | 22:13 ---Gefallen hat mir insbesondere SR. Ich fahre auf Cyberpunk ab. Ich habe aber das Gefühl, dass selbst bei Schnellstarterregeln (5te, 3te) zuviel Regel-/Settingkomplexität an die Spieler gestellt wird (Typ 1 kennt noch nichtmal Blade Runner  :o).

--- Ende Zitat ---

Corporation ist "Shadowrun in gut", das System spielt sich sehr flüssig, es gibt den Cyberware-Einkaufskatalog und nette, abgedrehte Waffen, Miniaturen braucht man gar nicht, und das Setting bietet viele Optionen. Es schadet zwar nicht, wenn man Bladerunner kennt, aber Corporation ist, um einen anderen User zu zitieren, "Syndicate[1] auf Speed", mit den Waffen aus Unreal Tournament. Auf jeden Fall jede Menge Spaß und bei Bedarf auch Tiefgang. Von Nachteil könnte sein, dass es das Regelwerk nur auf Englisch gibt. Und es ist auch etwas unintuitiv organisiert - hat aber einen guten Index!

--
[1] Das alte Computerspiel von Bullfrog.

Deep_Impact:

--- Zitat von: Mindmelter_p am  7.06.2016 | 22:13 ---Es darf auch Old-Schoolig werden: Aktuell bilde ich mir ein, dass AD&D sowas wie DSA1/2 von der Komplexität repräsentiert, und damit in meinen Fokus kommt. Müsstet ihr aber was zu sagen/bewerten. Das schöne an AD&D ist, dass tonnenweise Material im Netz existiert. Da kann man sich die Perlen raussuchen, und ich muss wenig vorbereiten (jaja, der Job+Familie zieht schön Kapa :-*)

--- Ende Zitat ---

Hatte es zwar so verstanden, dass Fantasy nicht unbedingt bevorzugt wird, aber okay. AD&D und DSA1 zu vergleichen ist mutig, aber nicht ganz falsch. Wenn du AD&D aber schon gespielt hast - was nicht in deiner Liste steht - dann würde ich die D&D5 nochmal ans Herz legen wollen.
Das System hat viele AD&D-Spieler wieder an die Produktlinie geführt, weil es sich auch alte Stärken bezieht und diese etwas modernisiert hat. Würde das Regelwerk als einfach und "relativ" powergamer-resistent bezeichnen. Die Lernkurve ist angenehm, da man in den ersten Stufen gar nicht die große Auswahl an Optionen hat und dann nach und nach Regeln dazukommen.
Der Typ 3 wird aber genug zum basteln finden denke ich. Und die Welt ist aus etlichen PC- und Brettspielen schon gut bekannt.
Für den Anfang reicht das Players Handbook komplett, vermutlich sogar nur diese 20€ Einsteigerbox.

aikar:
Ich würde sehr stark empfehlen, bei einer so heterogenen Gruppe zuerst mal nach einem gemeinsamen Nenner zu suchen (und dabei solltest du auch dich selbst einbeziehen).

Gibt es irgendwelche Fernsehserien, Filme oder Bücher, die alle mögen?
Gibt es irgendein Genre, mit dem alle was anfangen können, nachdem es Fantasy ja offenbar nicht ist (SciFi, Horror, Steampunk, Humor, Cyberpunk,...)?

Danach kann man konkreter nach einem Setting und Regelsystem suchen.


--- Zitat von: Mindmelter_p am  7.06.2016 | 22:13 ---Es darf auch Old-Schoolig werden: Aktuell bilde ich mir ein, dass AD&D sowas wie DSA1/2 von der Komplexität repräsentiert, und damit in meinen Fokus kommt.
--- Ende Zitat ---
DSA1/2 war eher im im Komplexitätsbereich von Classic D&D, AD&D war da schon komplexer. Die meisten OSR-Games basieren aber ohnehin auf der ersten D&D Variante, also ist der Vergleich mti DSA1/2 ganz gut.

Wenns Oldschoolig sein darf/soll und du Fantasy nicht für ein absolutes Totschlagargument hältst, würde ich auch unbedingt mal Beyond the Wall anschauen.


Savage Worlds ohne Minis ist prinzipiell kein Problem, es gibt Optionalregeln im Buch um ohne Schablonen auszukommen. Ich habe zwar meist Minis eingesetzt, aber nur um die Situation bei vielen Kampfteilnehmern oder einer komplexen Umgebung zu verdeutlichen, das mache ich auch bei vielen Systemen, die keine Minis brauchen.
Allgemein ist Savage Worlds ein guter Kompromiss zwischen leichtgewichtig, flott und brettspielig. Dürfte für deine Gruppe gut passen.

Sundered Skies und Rippers sind beides sehr interessante Settings.
Sundered Skies ist High Fantasy mit einem Schuss Piratenflair. Die Grupp reist auf fliegenden Schiffen zwischen Städten auf fliegenden Inseln und versuchen die Welt vor Dämonen zu retten. Es gibt zwar die klassischen Fantasy-Rassen, aber immer mit einem Twist. So sind die Elfen halb-pflanzliche Sklavenhalter.
Falls die Gruppe Animes mag, kann man Sundered Skies sicher auch leicht in diesem Stil spielen.

Rippers ist Monsterjagd in der viktorianischen Zeit. Ein guter Vergleich wäre z.B. der Film Van Helsing.

 Die Plot-Point-Kampagnen liefern bei beiden viel Spielmaterial.

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