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Brauche Tipp für System
sangeet:
Ich würde Starwars Edge of the Empire vorschlagen, das Material ist für Einsteiger Spielleiter sehr gut aufbereitet und es bietet eine sehr guten Mittelweg zwischen Brettspiel und Erzählspiel. Oder Warhammer 3e, da man damit gut Deutsches Mittelalter mit Märchen und Orks spielen kann. In beide Systeme kann man günstig Einsteigen und braucht nicht mehr als ein Grundregelwerk und ein Abenteuer.
KhornedBeef:
--- Zitat von: sangeet am 8.06.2016 | 08:47 ---Ich würde Starwars Edge of the Empire vorschlagen, das Material ist für Einsteiger Spielleiter sehr gut aufbereitet und es bietet eine sehr guten Mittelweg zwischen Brettspiel und Erzählspiel. Oder Warhammer 3e, da man damit gut Deutsches Mittelalter mit Märchen und Orks spielen kann. In beide Systeme kann man günstig Einsteigen und braucht nicht mehr als ein Grundregelwerk und ein Abenteuer.
--- Ende Zitat ---
WFRP3 war für mich aber nach dem ersten Durchlesen noch nicht schlüssig, das kam etwas später. Bereite dich in dem Fall gut vor und erklär es verständlich.
The_Nathan_Grey:
Wie wäre es mit Beyond the Wall? Die Charaktere werden gemeinschaftlich erstellt, es gibt gleich Verknüpfungen unter den Charakteren und alles sieht bisher ziemlich flott aus (dies kann aber auch daran liegen, dass ich schon fast 20 Jahre D&D und seien Ableger spiele und die Regeln irgendwie in meiner DNA sitzen).
Außerdem können die Spieler gleich so eine eigene Welt erschaffen.
Luxferre:
--- Zitat von: Nathan Grey am 8.06.2016 | 09:38 ---Wie wäre es mit Beyond the Wall? Die Charaktere werden gemeinschaftlich erstellt, es gibt gleich Verknüpfungen unter den Charakteren und alles sieht bisher ziemlich flott aus (dies kann aber auch daran liegen, dass ich schon fast 20 Jahre D&D und seien Ableger spiele und die Regeln irgendwie in meiner DNA sitzen).
Außerdem können die Spieler gleich so eine eigene Welt erschaffen.
--- Ende Zitat ---
Wollte ich just in diesem Moment schreiben :d
Der Nârr:
Wenn es old-schoolig sein darf, ist Beyond the Wall and other Adventures sicherlich ein gutes System. Es ist sehr regelleicht und man findet schnell einen Zugang. Außerdem kann man sich das Setting stricken, wie es einem gefällt, also gerade wenn man mit Fantasy nicht viel am Hut hat, ist das eigentlich gut, weil man die Möglichkeit hat etwas ins Spiel zu bringen, was man kennt.
Es ist für Fantasy-Fremde übrigens nicht selbstverständlich, dass Fantasy im Rollenspiel-Bereich zu 99% mit Elfen und Orks usw. daherkommt!
Beim Charakterbau wird man durch Lebenspfade ein wenig an die Hand genommen und hat mehr Gefühl für den Charakter, als wenn man bei der Erschaffung nur mit vielen Regeln konfrontiert wird.
Der Regelfreund wird mit Old-School aber nicht sooo glücklich werden. Da gibt es eigentlich nichts zum Optimieren :).
Alternativ kann ich wirklich auch Savage Worlds ans Herz legen, meiner Erfahrung nach kommen da auch Spieler gut mit zurecht, die "einfach nur spielen" wollen und denen DSA4-Kämpfe oder Shadowrun zu komplex/kompliziert sind. Die Bodenkämpfe gehen auch viel, viel schneller als DSA-Kämpfe, wirklich. Man benutzt ja nur sehr wenige Grundregeln und statt vielen Manövern mit Sonderregeln gibt es eher hier oder da mal einen Bonus auf bestimmte Standard-Aktionen. Ein Setting wie Rippers ist sicher auch interessanter, wenn gar nicht alle an Fantasy so sehr interessiert sind. Ich würde das echt als Chance sehen, etwas abseits des Mainstreams zu machen und nicht als "Problem", den Fantasy-Unkundigen nun Fantasy beizubringen.
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