Das Tanelorn spielt > Albtraum in Norwegen

Irgendwo in IRLAND

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Joran:
Clive

"Sie ist viel mehr als das! Sie ist mir eine Tochter ..."

Puklat:
Der Auserwählte
"Der Auserwählte soll Azatoth Vergnügen bereiten?", wiederhole ich seine Worte etwas leiser.

Wieder erschauere ich kurz.
Was mag das für ein düsteres Vergnügen sein?

In der Entfernung kann ich bereits das Herrenhaus sehen. Wir sind bald am Ziel unserer Wanderung angekommen. Ich habe vermutlich nicht mehr viel Zeit diesen Mann zu befragen.

"Und welche Art Vergüngungen, sind es, die Azatoth so erfreuen? Gewalt? Chaos? Vernichtung? Lyrik? Oder doch ganz etwas anderes?"

Der Läuterer:
Das Herrenhaus

In einiger Entfernung sieht Ove, wie Clive aus Richtung Dorf auf das grosse Haus zu geht. In seinem Schlepptau sind vier Personen, drei Männer und eine Frau. Matilde ist nirgends zu sehen.

"Hallo? Auserwählter? Hören Sie mir zu? ... Ich sagte ergötzende, lustvolle Erbauung."

Puklat:
"Ja, sicher. Erbauung!"
Ich frage mich, wen Clive wohl da zu Besuch hat. Matilde wird vermutlich im Manor warten. So wie Kristine  und Harry.

"So... da vorne müssen wir hin. Sie sehen, der Auserwählte lebt Standesgemäß."
Ich Grinse etwas in mich hinein und der für mich eher untypische Sarkasmus ist in meinen Worten zu hören. Allerdings wird der Fremde den Sarkasmus weder entdecken noch zu verstehen wissen. Er weiß ja nicht, dass ich hier nur zu Gast bin.

Ich versuche zu erkenne, wen Clive dort mit sich führt. Er hat normalerweise eher wenig Besuch. Meine Schritte beschleunigen sich hin zu einem schnellen Schritt.

Joran:
Clive

Als wir das Manor erreichen, führe ich die 'Gäste' in den Salon.

Ich rufe Matilde, aber eine Antwort bleibt aus. Meine Arzttasche steht unberührt an ihrem gewohnten Ort. Ich entnehme ihr mein Medikament und stecke es vorsorglich in die Hosentasche. Etwas sagt mir, dass ich das Medikament nicht mehr brauchen werde, aber ich will den Gedanken wohl nicht akzeptieren, dass Karims Trank mich verändert hat.

Auch Luni liegt bei seiner neuen Familie.

Ich verschließe vorsorglich und leise die Tür, die in die privaten Räume führt.

Schließlich setze ich selber Teewasser auf und hoffe, dass Matilde auf dem Weg zu Marie ist. Mit dem dampfenden Tee auf einem Tablett kehre ich zurück in den Salon. Dabei muss ich an die leere Tasse von Raymond Braddock denken und ein Lächeln stielt sich auf mein Gesicht. Aber es hält nicht lange vor, denn ich frage mich weiterhin, ob ich nicht gerade die falschen Personen als Gäste beherberge.

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