Das Tanelorn spielt > Albtraum in Norwegen

Irgendwo in IRLAND

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Puklat:
Ich schaue Ayana an, als sie spricht.
Ich nicke und warte, ob sie noch mehr sagt, oder ob nun einer der anderen uns etwas berichten möchte.

Blackdiablo:
Da zieht sie hin - Matilde. Ein hübsches, junges, fleischiges Ding, das nicht mehr hübsch ist, nicht mehr jung und kein Fleisch mehr, sie ist eine vorgestellte Hülle, man hat ihr alles genommen, was sie lieben konnte, ich will sie nicht stören, will sie nicht aufwecken "IHR SEID IN EINEM ALPTRAUM GEFANGEN" aber sie hat John, hält ihn fest in der Hand, hält ihn so fest, wie sie mich hätte halten können - im Alptraum. Niemand anders ist hier, ich hätte ihnen gern gezeigt, wie sie auszieht, um zu sterben. Das obwohl ich es wusste, es die ganze Zeit wusste. Niemand ist hier. Meine Zeit ist abgelaufen. "ZEIT IST VORBEI"

Alles hätte anders laufen sollen. Ich schmunzle und lehne an einem Baum. Matilde verschwindet hinter einer Biegung. Das Gebüsch verbirgt fast ihren gesamten Körper. Plötzlich verliere ich sie aus den Augen. Ich glaube nicht daran, dass wir eine Wahl hatten, sondern Opfer des Zufalls waren. "IHR SEID ES IMMER NOCH"

Ich bin wer immer ich sein will ein Narr des Schicksals ausgesandt um zu morden um zu frönen der Lust dafür habe ich mich im Krankenhaus umgebracht habe mich selber umgebracht um meine Rolle einzunehmen ich habe die Chance bekommen ich gebe sie nicht mehr her wenn ihr wüsstet wenn ihr wüsstet es gibt mehr Welten als diese dies zu begreifen ist eine Krankheit Benjamin Robi Jackson hat seinen Howard Phillips Wilde ich ich habe Matilde, diese hässliche, alte Idee in meinem Kopf, sie zieht von dannen keine Wahl reiner Zufall mein selbstbestimmter Zufall

"EINE HOMMAGE AN DIE REINE WILLKÜR"

Ich lache. Ein Irrer.

Ein Irrer summt:

Sag, wer hat sich ausgedacht,
Dass Wollen mich zum Menschen macht?
Sag, wer will, dass man mich straft,
Wenn man als Untier mich entlarvt?

Sag, sollte ich nicht glücklich sein,
Als Mensch zu leben, ganz allein?
Sag, wer kann dem widerstehen,
Nur zu sein, kein Leid zu sehen?

Es wacht das Auge, innen Licht,
Das sieht den Schmerz der Fragen nicht,
Es zeigt, es strickt, es inszeniert
Und hofft, dass es ein Schauspiel wird.

"Wir haben ihnen eine gottverdammte Show geboten, Matilde. Bis zum Ende." Ich weine und wende mich ab und wische mir die Tränen weg. "Das haben wir, meine Blume."

Tableau.

Der Läuterer:
Abrupt ergreift Karim das Wort. "Nun. Wir sollten nicht um die heisse Suppe herumreden, will ich sagen. Wir sind alle hier, um dem ehrwürdigen Auserwählten, dem Doktor, zu helfen, seine Verwandlung zu vollziehen, damit er in den Keis der Tänzer und Flötenspieler im Reich Azathoths aufsteigen kann. Er ist würdig, der Doktor, wir alle wissen das. Und wir alle werden ihn so lange beschützen, bis er seine Verwandlung vollzogen hat."

Puklat:
Ich muss mich bemühen, dass mir nicht alle Gesichtszüge entgleiten.
Verwandlung?! Bitte WAS?!
Nach einem kurzen Augenblick habe ich mich wieder vollständig unter Kontrolle.

"Verwandlung? Was meinen sie mit der Verwandlung? Meine sie eine kafkaeske Verwanldung?"

Nach einer sehr kurzen Pause:
"Es gibt nur einen Auserwählten, nehme ich an. Und was ... was erkenne ich gerade nicht, was ihn zum Auserwählten macht?"

In Gedanken füge ich hinzu: "Soweit ich weiß, ist Doktor Savage nicht als Flötenspieler bekannt."

Der Läuterer:
William ergreift plötzlich das Wort. "Ihr liegt falsch. Nicht dieser Doktor hier ist der, den Ihr sucht und dem Ihr huldigen solltet..." Plötzlich ist es sehr still im Raum. "Der Auserwählte ist dieser Mann hier." Er deutet mit der Hand auf Ove. "Dies ist der Auserwählte..." Und erneut herrscht Stille.

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