Das Tanelorn spielt > Albtraum in Norwegen

Irgendwo in IRLAND

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Joran:
Clive

Wir verabschieden uns bei Iefan. Dann gehen Ove und Clive nach hinten in den Frühstücksraum.

Der Läuterer:
Der Frühstücksraum ist unbeleuchtet und stark beschattet. Licht fällt nur durch die Fenster mit Ausrichtung nach Westen hinein.
Braddock ist allein im Frühstücksraum. Er sitzt an einem runden Tisch in der Mitte des Raumes und lässt sich das Frühstück schmecken. Eier, Speck, Toast und Würstchen.

Als Ihr den Raum betretet, nickt er Euch zu. Er kaut noch, während er Euch begrüsst. "Guten Morgen, Doktor. Ist der junge Mann Ihr Leibwächter oder Ihr Anwalt?"

Joran:
Clive

Ich bin angesichts des exponierten Sitzplatzes etwas erstaunt. Eigentlich hätte ich Braddock als angebliches Mitglied eines Geheimbundes in irgendeiner Nische oder Ecke des Raumes vermutet, wo er selbst im Halbdunkel sitzt und den Raum beobachten kann ... aber das ist selbstverständlich nur ein Klischee.

"Darf ich vorstellen: Ove Eklund ... Raymond Edward Braddock.

Mr. Braddock ist im normalen Leben Mitarbeiter der Brandschutzbehörde von London. Daneben arbeitet er für eine Organisation mit dem namens S.A.V.E.

Mr. Eklund ist ein Freund und wurde gestern aus den gleichen Gründen von einem Fremden aufgesucht, aus denen auch ich unverhofften Besuch erhielt. Die Angelegenheit, über die Sie mit mir zu reden wünschten, betrifft ihn also ebenso wie mich.

Hier sind wir nun, um uns anzuhören, was Sie uns sagen wollen."

Bewusst lasse ich unerwähnt, dass Ove auch bei dem Hotelbrand in London anwesend war.

Der Läuterer:
"Mmm... meine Herren." Braddock kaut genüsslich zu Ende. Dann bietet er Euch mit einer Handbewegung zwei Stühle an, während er sich leicht von seinem Platz erhebt. "Nehmen Sie doch bitte Platz." Er wischt sich den Mund mit einer Serviette ab und kramt eine Pfeife heraus, stopft sie und zündet sie sich an. "Wischen Schie." Er nimmt die Pfeife aus dem Mund und bläst den Rauch in die Luft, während er langsam ausatmet. "Die Lage hat sich geändert. Ich werde noch heute abreisen." Er nimmt einen langen Schluck Guinness und stellt das Glas hörbar wieder ab. "Vermutlich habe ich mich geirrt was Sie betrifft, Doktor."

Joran:
Clive

Auch wenn Braddock sich vermutlich tatsächlich geirrt hat, verärgert mich seine ausweichende Antwort. Er reiht sich in eine lange Schlange von Personen ein, die uns mit Andeutungen abgespeist haben: Hartmut, Lord Penhew, die Huldiger, die Erpresser aus London, selbst das Wesen in der Schneiderei ... Egal wie sehr wir uns bemüht haben, ihnen war nicht mehr an Informationen zu entlocken. Ich möchte am liebsten mit der Faust auf den Tisch schlagen, aber ich verkneife es mir. Es würde ja auch nichts ändern.

"Ich verstehe Sie nicht. Gestern schien es Ihnen noch ungeheuer wichtig, mich vor einer rätselhaften Gefahr zu warnen. Sie sind auf meinem Grundstück herumgeschlichen und haben Ihre Karte in einer Teetasse versteckt, wofür Sie sich vermutlich sogar Zutritt zu meinem Haus verschafft haben. Sie haben hier im Dorf herumgeschnüffelt. Und jetzt war alles nur ein bedauerlicher Irrtum? Das erscheint mir doch etwas mager ...

Vielleicht verraten Sie mir, worin Sie sich genau geirrt haben, bevor Sie abreisen? Und was hat sich an der Lage seit gestern geändert?"

"Vielleicht meint er den Umstand, dass ich Ayana bei mir beherberge? Oder ist in der letzten Nacht etwas geschehen, von dem ich nichts mitbekommen habe? Oder geht es um den Mord an Kayleigh?"

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