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Gibt es Conan ?
Scurlock:
Weiterhin sollte man vielleicht auch unterscheiden, ob hier ein Conan artiges Setting gemeint ist oder das Regelwerk ausdrücklich die Spielweise unterstützten soll.
Thule und auch die Welt von Xoth sind eher Settings mit ein paar angepassten Regeln (Pathfinder/5E).
Conan D20, 2d20 Conan, Crypt & Things und einige andere bieten hingegen eigenständige Regeln an, die das Sword&Sorcery Genre besser zu transportieren.
Regeltechnisch gesehen sehe ich persönlich hier Crypts & Things vorne und hinsichtlich des Settings ist Xoth ganz vorne dabei, ganz ohne Elfen und Zwerge...
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Deep_Impact am 2.09.2016 | 13:38 ---Ich glaube es ist auch wichtig zu wissen, will man Conan-by-movie oder Conan-by-book spielen.
--- Ende Zitat ---
aber sowas von Zustimmend
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Crimson King am 2.09.2016 | 13:47 ---Barbarians of Lemuria funktioniert da meines Erachtens besser, wobei die Welt weniger detailreich dargestellt wird.
--- Ende Zitat ---
Geht das nicht eher in Richtung Thongor von Lemuria`?
D. M_Athair:
--- Zitat von: Scurlock am 2.09.2016 | 16:12 ---Regeltechnisch gesehen sehe ich persönlich hier Crypts & Things vorne und hinsichtlich des Settings ist Xoth ganz vorne dabei, ganz ohne Elfen und Zwerge...
--- Ende Zitat ---
Mag ich beide recht gern - obwohl ich zu Conan nicht so den Bezug habe (das kann aber durch die vielfältige popkulturelle Verwurstung passiert sein - das Genre und die Richtung der Geschichten mag ich gern).
Bzgl. spezieller Regeln kommt es mMn darauf an, was DIR wichtig ist.
C&T ist was für Leute, die mit rules light oder OSR oder RuneQuest was anfangen können.
Stärken: Eintauchen in die Spielwelt und Charakterentwicklung im Spiel.
Kritische Punkte: Taktik auf Spielweltebene, Freiform-Elemente, Rulings nötig und ein gewisses Maß an "Player Skill".
Conan d20:
Stärken: Kompetente Helden, Charakterausdifferenzierung auch schon vor dem Spiel.
Kritische Punkte: Komplex codifizierte Regeln (wie bei 3E-Spielen üblich), System Mastery erforderlich. Spielwelt wird durch entsprechende Regeln beschrieben.
GURPS Conan:
Stärken: Baukasten mit dem die SC nach gusto erstellt werden können. Relativ verlässliche Bausteine, um Hyboria zum Leben zu erwecken.
Kritische Punkte: SL muss die Stellschrauben gut kennen. Einigkeit in der Gruppe, welche Elemente fürs gemeinsame Spiel benötigt werden.
2d20 Conan:
Stärken: Konflikt- und stroryzentriert, bei den SC betrifft das die internale und externale Ebene.
Kritische Punkte: Verwaltung von Meta-Ressourcen, eher komplexe Interaktion der Regeln miteinander.
... so würde ich die Spiele beschreiben - BoL müsste mir noch wer abnehmen. Das hab ich zwar gelesen aber es hat ein paar Konzepte, die mir gar nicht taugen. Aus erster Hand (SL-Erfahrung) kenne ich eh nur C&T.
Wichtig: Die Stärken solltest du haben wollen. Die kritischen Punkte solltest du zumindest nicht ablehnen.
HEXer:
--- Zitat von: rollsomedice am 1.09.2016 | 20:31 ---Sogar ein verdammt gutes und aktuelles:
http://www.modiphius.com/conan.html
--- Ende Zitat ---
I beg to differ.
Meiner Meinung anch ist es entweder ein mieses Conan RPG oder ein mittelmäßiges Conan Tabletop. Aber ganz ganz sicher kein gutes Conan RPG. Nur weil da Conan drauf steht, ist da noch lange kein Conan drin - jedenfalls von den Regeln her.
Hier ein ganz interessantes Review (auch den der Threaderöffner anfangs ein paar Regeldetails missversteht):
http://www.giantitp.com/forums/showthread.php?415657-2D20-CONAN-RPG-My-Thoughts-(and-why-I-don-t-like-the-system)
Regeltechnisch ist meiner Meinung nach Barbarians of Lemuria am dichtesten dran an Conan by the book (gefolgt von Fate und Ubiquity). Settingtechnishc ist von den nicht-kanon-conan (toller wortwitz,ne?) Barbarians of Lemuria am nächsten dran.
2d20 als Conan ist gruselig, aber auf die nicht-unterhaltsame Art.
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