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Das Modifikator-Fraktal: Welche Dinge benötigen mechanischen Effekt?
Blechpirat:
Ich denke, dass ich die Vor- und Nachteilregel von D&D5 sehr gerne mag: Hast du einen Vorteil, darfst du (zusätzlich zu dem w20, den man immer werfen darf) einen zusätzlichen w20 werfen und den besseren auswählen. Hast du einen Nachteil, dann würfelst du auch 2w20 und nimmst den schlechteren. Hast du beides, auch wenn es 3 Vorteile und eine Nachteil sind, entfällt der zweite Würfel, und du bist wieder bei der unmodifizierten 1w20-Probe. Toll.
Keuner:
Hoher Detailgrad und wenig Regeln beißt sich etwas, oder?
GURPS kann vieles vom oben genannten. Dann spielt aber schon mit "alles und scharf" (kleine Übertreibung)
Hier gibt es auch nur Modifikationen ala +X
In Shadow of the Demon Lord kann sicherlich viele Aspekte miteinbeziehen. Modifikatoren sind hier zusätzliche d6 die zum d20 gewürfelt werden. Der hochste d6 wird dann vom Ergebnis abgezogen.
Dragon Knights variiert die Anzahl an d6 mit dem das Attribut unterwürfelt werden muss.
Arldwulf:
--- Zitat von: Wandler am 22.09.2016 | 09:51 ---Wenig Regeln
Narrative Erlaubnis: Es gibt eigentlich überhaupt keine Regeln.
Fate Invoking an Aspect: Es gibt 4 Möglichkeiten die die Verwendung eines Gegenstands haben kann. Die klassischte ist +2 für deine nächste Probe.
Viel Regeln
Gegenstände in Shadowrun: Bis auf Waffen und Rüstung besitzt jeder Gegenstand eigentlich seinen eigene Regeltext.
--- Ende Zitat ---
Also eher auf die Gesamtfülle an Regeln bezogen, nicht darauf welche im Spiel gerade Verwendung finden?
Rhylthar:
--- Zitat von: Blechpirat am 22.09.2016 | 09:52 ---Ich denke, dass ich die Vor- und Nachteilregel von D&D5 sehr gerne mag: Hast du einen Vorteil, darfst du (zusätzlich zu dem w20, den man immer werfen darf) einen zusätzlichen w20 werfen und den besseren auswählen. Hast du einen Nachteil, dann würfelst du auch 2w20 und nimmst den schlechteren. Hast du beides, auch wenn es 3 Vorteile und eine Nachteil sind, entfällt der zweite Würfel, und du bist wieder bei der unmodifizierten 1w20-Probe. Toll.
--- Ende Zitat ---
Rechnerisch wohl so bei +5/-5, aber ja, schöne Mechanik.
D&D 5E kennt auch noch mehr davon, z. B. Great Weapon Fighting, bei dem eine 1 oder 2 nochmal gewürfelt werden dürfen.
KhornedBeef:
Hm, ich hätte jetzt "Wenig Regeln" erstmal auf die Grundmechanik + Subsysteme (so etwas wie Sanity in CoC) bezogen, und Ausrüstung außen vorgelassen. Rechtfertigung: Die Gegenstandsregeln sind irrelevant, wenn der Gegenstand nicht vorkommt; Wenn ein Spieler also unebdingt Gegenstand x y und z haben will, guckt er sich die gezielt an und sagt, wie sie im Zusammenhang mit den Grundregeln funktionieren. Da wäre mir jetzt sofort Shadowrun 5 eingefallen: relativ einheitliche Regeln, aber endlos viele Ausrüstung, die Modifikatoren, Schwierigkeitsgrade und Limits modifizieren können, diverse (wie du es so schön nanntest) narrative Erlaubnissen geben bzw. narrative Bedignungen für Gegenspieler setzen, mit Gegenseitigen Abhängigkeiten (über Essenz und so). Aber das hast du ja explizit unter "Viele Regeln" genannt...
Tja, Fate ist eher regelschlank, aber du kannst jedem Details einen Aspekt zuweisen, insofern detailliert. Nur, im Gegensatz zu Shadowrun oder DSA oder so fühlt sich das weniger detailliert an, eben weil alles nur Würfelmodifikator ist und kein anderer Typus von Modifikation. (Außer Stunts)
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