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Vampire: The Masquerade 5th Edition - August 2018

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Infernal Teddy:

--- Zitat von: Ninkasi am 30.05.2018 | 08:45 ---Für eine einheitliche Welt, empfinde ich zu viel von dem "nicht sehr vertrauenswerten"-Erzähler .

--- Ende Zitat ---

Masquerade - und die ganze WoD - hat eigentlich immer in den Quellenbüchern stark auf den subjektiven Erzähler gesetzt.

Teylen:

--- Zitat von: Urias am 31.05.2018 | 11:19 ---Würde mich übrigens auch ziemlich interessieren was jetzt so alles neu bzw. anders ist in der Spielwelt. So richtig viel konnte ich noch nicht finden. Also falls wer einen guten Link diesbezüglich hat würde ich mich freuen.
--- Ende Zitat ---
Das Problem ist, dass es halt noch nicht fest ist, und man nicht weiß wieviel sich von dem was man hörte ändern wird.
Um es etwas zu versuchen:
) Zweite Inquisition
Die gibt es. Sie jagt Vampire. Sie macht es recht aggressiv und effektiv.
Sie sind weniger religiös motiviert, und mehr materialistisch organisiert.
Moderne Technik bzw. Kommunikationsmittel werden stärker als zuvor überwacht.
Es gab Gerüchte bzgl. einer Zusammenarbeit mit Magiern, die bei der WoD Berlin Convention aufkamen, die nicht mehr weiter aufgegriffen wurden.

) Gehenna-Krieg/Ahnen/Sabbat
Es gibt einen Gehenna-Krieg. Dessen Schwerpunkt wohl im mittleren Osten liegt.
Die Ahnen verspüren einen übernatürlichen Drang Richtung mittleren Osten zu ziehen.
Der Sabbat ist vermutlich auch dabei.

) Camarilla
Die Camarilla steht vor der Herausforderung der zweiten Inquisition sowie des Abzug der Ahnen.
Dementsprechend igelt man sich innerhalb der Städte zu einem elitären Verband ein.
Man behauptet nicht mehr alle Vampire seien Mitglied und man terrorisiert die Nicht-Mitglieder. (Mit Arroganz und Willkür Herrschaft)

) Anarchen
Die Anarchen erhalten durch die Einkapselung der Camarilla enormen Zulauf.
Dadurch das die Ahnen entzogen sind erheben sich in einigen Städten Anarchen (erhoben?).
Nach meinem Eindruck ist gerade eine weitere Anarchen-Revolte am Start

) Weitere Fraktionen
Die Ashirra fassten in den westlichen Gebilden weiter Fuß.
Die Church of Caine bildet sich, eine durch die Anarchen geprägte Vampir-Religion.
Das Circulation Network sammelt und untersucht derweil Menschen um mehr über besondere Effekte des Blut zu erfahren.

Nebula:

--- Zitat von: Wisdom-of-Wombats am  7.05.2018 | 00:46 ---Sagen wir mal so: Mit den Überwachungsprojekten, die nach 2010 enthüllt wurden, ist es utopisch davon auszugehen, dass Vampire unentdeckt bleiben. Wenn man annimmt, dass der Überwachungslevel der World of Darkness dem unserer Welt entspricht, dürften Vampire gefunden werden. Zumal es auch in der WoD schon immer Regierungsorganisationen gab, die von Vampiren wussten. Aus den Andeutungen der Macher wird klar, dass Vampire, die sich verschwören und Einfluss ausüben, eher auf dem Radar auftauchen als Vampire, die unauffällig bleiben. Verschiedene Möglichkeiten: die Regierungen werden nicht auf einen Schlag 10-15 prominente Mitglieder der Gesellschaft ausschalten können ohne selber Aufsehen zu erregen, aber man kann zu gefährliche Vampire beseitigen. Vampire werden versuchen, sich besser zu verstecken - das führt dann zum neofeudalen Zeitalter, weil elektronische Kommunikation ausscheidet. Briefe, Boten, Brieftauben etc werden wichtiger. Die Camarilla gräbt sich tiefer ein und überlässt unter anderem deswegen den Anarchen "die Straßen". Im Endeffekt wird macht man den selben Fehler wie bei der ersten Inquisition: die Ahnen opfern die Neugeborenen. Damit sind die Vampire wieder schwerer zu finden und man macht das, was man auch in anderen Fällen macht: man beobachtet die kleinen Fische in der Hoffnung die großen Missetäter zu fassen. Fazit: Vampire bleibt spielbar, aber ändert den Charakter zu etwas mehr Paranoia und die Maskerade ist nichts mehr, was man mit ein paar Disziplinen und Morden kittet - sondern die Maskerade muss eingehalten werden oder die Vampire landen auf dem Radar der Zweiten Inquisition.

--- Ende Zitat ---

also wenn es wirklich Vampire gäbe, dann hätten die diese Entwicklung bereits seit Jahrzehnten manipuliert und behindert. Eine Überwachung der Menschen schön und gut, aber sich selber damit gefährden?

Ich sehe das als schwieriges Gedankenspiel: In unserer jetzigen Welt auf Vampiersuche wäre easy, zumindest mit den jetzigen technischen Möglichkeiten. Auch eine glaubhafte Identität mit allem technischen Schnick Schnack aufbauen?

ok in größeren Städten sitzt wohl ein Ghoul in allen wichtigen Behörden um Nachtstermine zu ermöglichen

Aber da sind wir schon wieder so weit: warum sollte ein Vampir eine Überwachung erlauben, die ihn selber gefährdet? Wahrscheinlich hätten sie schon frühzeitig Startups oder kluge Erfinder gekillt um in einer primitiveren und kontrollierbareren Welt zu bleiben.

Oder easy mit Gesetzen gegen Überwachung, keine Rechte der Behörden um alle möglichkeiten zu nutzen?

YY:

--- Zitat von: Nebula am 23.06.2018 | 18:52 ---also wenn es wirklich Vampire gäbe, dann hätten die diese Entwicklung bereits seit Jahrzehnten manipuliert und behindert.

--- Ende Zitat ---

Versucht haben sie das ggf. auch, aber wer das tatsächlich wirksam durchsetzen könnte, der könnte auch gleich offen herrschen.



--- Zitat von: Nebula am 23.06.2018 | 18:52 ---In unserer jetzigen Welt auf Vampiersuche wäre easy, zumindest mit den jetzigen technischen Möglichkeiten.

--- Ende Zitat ---

Was ändert das im Vergleich zu früher?
Gezielt einzelne Leute zu überprüfen war schon immer relativ zuverlässig, wenn man wusste, was man tut.

Für eine verdeckte Massenprüfung fehlen aber die Mittel und selbst wenn man sie hätte: was macht man damit?

Die Settingprämisse ist nun mal die, dass Vertreter beider Seiten ein Interesse am Fortbestand der Maskerade haben.
Natürlich kann man auch ein Spiel über den offenen Schlagabtausch spielen, aber das braucht man nicht mühsam mit moderner Technik herleiten. Das macht man dann einfach  ;)

Teylen:

--- Zitat von: Nebula am 23.06.2018 | 18:52 ---also wenn es wirklich Vampire gäbe, dann hätten die diese Entwicklung bereits seit Jahrzehnten manipuliert und behindert.
--- Ende Zitat ---
Wenn Vampire nicht nur die ganze Nacht sondern auch den ganzen Tag lang wach wären, auf die Idee kommen würden das Menschen dazu in der Lage sind und auf der Höhe der Technik ja.
Da Vampire allerdings den Tag verratzen, Menschen unterschätzen und gerade die alten nicht unbedingt auf der Höhe der Technik sind wage ich es zu bezweifeln.
Zumal Blutjunkies (aka Guhle) nun auch nur so-und-so effektiv sind.

Bereits seit der dritten Edition, die erwähnt das man selbst damals, in den 90ern, auf den alten Körperscanner entdeckte das es da einen Infiltrationsversuch von "Schwarzkörpern" gibt. Das ist nicht einmal etwas, dass sich die V5 ausgedacht hat.

Insofern finde ich es nicht unglaubwürdig, wenn man jetzt sagt das es irgendwann zwischen 2004-2018 einen großen, technologie-bedingten Bruch gab, und daraus etwas resultierte das Vampire als zweite Inquisition bezeichnen.


--- Zitat ---Aber da sind wir schon wieder so weit: warum sollte ein Vampir eine Überwachung erlauben, die ihn selber gefährdet?
--- Ende Zitat ---
Im Grunde weil sie weder unbedingt das Wissen noch unbedingt die Mittel haben.
Selbst in der World of Darkness ohne das ganze andere Geraffel an Werwölfen und Magiern wurde erwähnt das es nicht so ist, das Vampire nun z.B. das White House und den Kongress am laufen / unter der Fuchtel haben. Und auf die Idee das aus der einen Garage ein Steve Jobs und aus der anderen ein Bill Gates rausfällt muss man ja auch erstmal kommen,..


--- Zitat ---Oder easy mit Gesetzen gegen Überwachung, keine Rechte der Behörden um alle möglichkeiten zu nutzen?
--- Ende Zitat ---
Weil Gesetzgebung so eigentlich nicht so wirklich funktioniert?
Respektive hat man ja "Parliament of Shadows" als Larp ausprobiert um mal so rumzutesten bzw. umzusetzen wie Lobbyarbeit mit Vampiren aussehen kann.

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