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Autor Thema: Storm King's Thunder (D&D5) / Bewertung & Rezensionen  (Gelesen 950 mal)

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Offline Thallion

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Storm King's Thunder

Abenteuer-Übersicht
Hier gelangt ihr zu der Auswertung und Übersicht bereits bewerteter Abenteuer:
http://www.tanelorn.net/index.php/topic,95570.0.html

Klappentext: 
This 256-page adventure for characters of 1st level to 11th level or higher provides everything a Dungeon Master needs to create an exciting and memorable play experience for the Storm King’s Thunder story, including rune magic items, a new treasure option for characters.

Giants have emerged from their strongholds to threaten civilization as never before. Hill giants are stealing all the grain and livestock they can, while stone giants have been scouring settlements that have been around forever. Fire giants are press-ganging the small folk into the desert, while frost giant longships have been pillaging along the Sword Coast. Even the elusive cloud giants have been witnessed, their wondrous floating cities appearing above Waterdeep and Baldur’s Gate. Where is the storm giant King Hekaton, who is tasked with keeping order among the giants?

The humans, dwarves, elves, and other small folk of the Sword Coast will be crushed underfoot by the onslaught of these giant foes. The only chance at survival is for the small folk to work together to investigate this invasion and harness the power of rune magic, the giants’ weapon against their ancient enemies, the dragons. The only way the people of Faerun can restore order is to use the giants’ own power against them.

Stand with or against the giants in this adventure for the world's greatest roleplaying game.

Offline Talwyn

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Re: Storm King's Thunder (D&D5) / Bewertung & Rezensionen
« Antwort #1 am: 12.05.2019 | 18:14 »
Achtung Spoiler!

Ich habe das Abenteuer als Spieler erlebt und fand es stark verbesserungswürdig. Die Kampagne war einer der Fälle, in denen man trotz und nicht wegen des Abenteuers Spaß hatte. Meine Hauptkritkpunkte sind:

- Am Anfang läuft man planlos von einem einförmigen Dorf zum nächsten und erledigt unzusammenhängende und belanglose Laufburschenaufgaben, während man in Zufallsbegegnungen schon etlich stark Gegner wie Frostriesen besiegt hat. In dieser Phase fühlt sich das Abenteuer sehr beliebig an und hat mich persönlich extrem genervt.
- Man wird sehr lange im Dunkeln darüber gelassen, was eigentlich los ist, worunter die Motivation der Spielercharaktere leidet. Letzten Endes rennt man halt in den nächsten Dungeon, weil man als Spieler auf einer Metaebene versteht, dass es dort weitergeht, während es für die eigene Spielfigur eigentlich viel plausibler wäre, sich mit einem Schulterzucken abzuwenden und andernorts nach bedeutsameren Abenteuern zu suchen.
- Als dann letztlich die Auflösung kam, hat sie mich persönlich kalt gelassen. Wir haben ca. 18 Monate einmal im Monat an der Kampagne gespielt, bis wir endlich verstanden haben, was vor sich geht, wer die Antagonisten und was ihre Pläne sind. Leider waren diese verborgenen Zusammenhänge dann unterm Strich auch noch ziemlich banal, so dass einem die ganze Story auch zum Ende hin gänzlich egal ist.
- Der Showdown ist eine Frechheit. Eine Gruppe der ca. 10./11. Stufe trifft hier auf einen Ancient Blue Wyrm. Diesen kann man natürlich auf dieser Stufe realistischer Weise nicht besiegen. Also gibt einem das Abenteuer kurzer Hand eine Gruppe von Sturmriesen (einer pro SC!) als Verbündete mit - und diese stehlen dann das ganze Spotlight. Was für ein Rotz. Selten sowas schlechtes erlebt.

Zwei Sterne gibt es für das Buch nur, weil es ein guter Steinbruch ist. Es fungiert als passables Quellenbuch für den Norden Faeruns, was sogar eine höhere Bewertung rechtfertigen würde, wenn diese Region nicht schon in stapelweise Publikationen zu Tode beschrieben worden wäre. Ansonsten sind noch ein paar recht gut designte Dungeons enthalten, die man in eigenen, weniger blödsinnigen Abenteuern verwursten könnte.

Insgesamt finde ich es inzwischen aber die Lobeshymnen äußerst merkwürdig, die beim Erscheinen auf dieses Buch gesungen wurden.
Hjalnir Aronson - Heavy Metal Bard, Cleaving Away at Giant Aristocracy
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