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Autor Thema: [Diskussion zu DORPCast 96]Heiter ist die Kunst – Humor im Rollenspiel  (Gelesen 46 mal)

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Offline Morgi

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Ähm tja

Meinungen ? Anregungen ?

Ich musste gerade mal kurz überlegen, aber ich denke doch das ich noch nie ein auf "Humor" ausgelegtes RPG gespielt habe...

Naja und dann ist noch die frage des Geschmacks... Schweibenwelt find ich persönlich eigentlich so gar nicht witzig, böse Zungen mögen behaupten ich wäre zu Blöd dafür - aber gut es gibt ja auch Menschen die Little Britain nicht witzig finden, ich könnt mich da weg schmeißen.

Wie ist das bei euch so ? Und eine frage Die mir die ganze Zeit noch im Kopf rumspuckt, was ist Bier & Brezel Spiel ?

Liebe Grüße

Morgi
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Offline Blechpirat

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Ich habe den Podcast gestern während einer langen Autofahrt gehört und mich einerseits gefreut, dass sie den GRT thematisieren - anderseits aber auch ein bisschen geärgert: Eigentlich konnten sie beide nicht so richtig was sagen, weil sie beide offenbar noch nie an einem GRT-Event teilgenommen hatten. Klang eher so, als fänden sie den GRT eher "meh". Aber evtl. kommt ja bei dem GRTD in Limburg noch etwas Stimmung auf :)

Zum Thema Humor: Da fehlte ihnen jemand in der Diskussionsrunde, der gerne Drama / Horror spielt und mit Stimmungskillern wie Scorps Flachwitzen zu kämpfen hat. So war die Betrachtung zwar gewohnt vollständig und tief, aber etwas unergiebig. Aber gerade diese Position hätte mich sehr interessiert, weil ich selber auch zu "albern" tendiere.

Erwähnen möchte ich in dem Zusammenhang aber noch "Extreme Vengence" - definitiv ein humorvolles Rollenspiel, und auch so gemeint. Es geht um 80er Actionstreifen, und der Charakter hat Fertigkeiten wie "Slow-Motion" und andere Metafähigkeiten, die alles sehr albern, aber auch sehr bildlich werden lassen. Wenn man dann noch so beliebte Co-Stars wie David Hasselhoff hinzu nimmt, kann man eigentlich mit einem sehr albernen Abend rechnen.

Aber ja: Der DORPCast ist definitiv die Messlatte für Rollenspielpodcasts - nicht nur (aber auch!) technisch, denn der Sound und der Schnitt sind vorbildlich - sondern auch inhaltlich. Man hat wirklich das Gefühl, dass hier jemand im Vorfeld über das Thema nachgedacht hat, die Sendung strukturiert, Schwerpunkte setzt, Positionen herausarbeitet. Das funktioniert aber eben immer dann am besten, wenn Thomas und Michael nicht der gleichen Ansicht sind.